Rechnungsstellung beim Testen von On/Off Capacity on Demand-Aktivierungen

Sie haben die Möglichkeit, Ihre On/Off Capacity on Demand (CoD)- und Capacity BackUp-Aktivierungen mehrmals innerhalb einer 24-Stunden-Periode zu testen, ohne mehrfache Gebührenabrechnungen zu verursachen.

Vor Einführung dieser Funktion war es vermutlich nicht möglich, Aktivierungen mehrmals zu testen. Mit dieser Funktion können Sie die Aktivierungen mehrmals innerhalb einer 24-Stunden-Periode testen, solange der Server eingeschaltet ist. Wenn Sie diesen Test durchführen, wird Ihnen lediglich die maximale Anzahl an On/Off CoD-Prozessoren oder -Speichereinheiten in Rechnung gestellt, die Sie in diesem Zeitraum angefordert haben. Die 24-Stunden-Periode läuft nur, solange der Server eingeschaltet ist. Auf diese Weise wird vermieden, dass die Testperiode abläuft, wenn Sie den Server für einen längeren Zeitraum abschalten.

Anmerkung: Für diese Funktion ist mindestens Firmware-Level SF240 erforderlich.

Das folgende Beispiel zeigt, welche Auswirkungen das Testen der On/Off CoD-Aktivierungen auf die Gebührenabrechnung hat.

Beispiele: On/Off CoD-Prozessoraktivierungen und Auswirkungen auf die Gebührenabrechnung

Tabelle 1. Beispiel für die Gebührenabrechnung beim Testen von On/Off CoD-Aktivierungen
Uhrzeit Prozessoraktivierungen und Auswirkungen auf die Gebührenabrechnung
8.00 Uhr
  • 5 Prozessoren werden aktiviert
  • 5 Prozessortage werden berechnet
  • Maximum = 5 Prozessoren
11.00 Uhr (3 Stunden später)
  • 3 Prozessoren werden hinzugefügt
  • 3 Prozessortage werden berechnet
  • Maximum = 8 Prozessoren
15.00 Uhr (4 Stunden später)
  • 3 Prozessoren werden storniert (keine Gutschrift)
  • Maximum = 8 Prozessoren
17.00 Uhr (2 Stunden später)
  • 3 Prozessoren werden hinzugefügt (keine Gebühr)
  • Maximum = 8 Prozessoren
20.00 Uhr (3 Stunden später)
  • 3 Prozessoren werden storniert (keine Gutschrift)
  • Maximum = 8 Prozessoren
23.00 Uhr (3 Stunden später)
  • 3 Prozessoren werden hinzugefügt (keine Gebühr)
  • Maximum = 8 Prozessoren
4.00 Uhr (5 Stunden später; seit der Erstaktivierung sind 20 Stunden vergangen)
  • 3 Prozessoren werden storniert (keine Gutschrift)
  • Maximum = 8 Prozessoren
Gesamtgebühr

8 Prozessortage insgesamt

Dies ist ein Beispiel für die Gebührenabrechnung, wenn On/Off CoD-Anforderungen während eines Tests gestartet und gestoppt werden.

Tabelle 2. Beispiel für die Gebührenabrechnung beim Testen, Starten und Stoppen von On/Off CoD-Anforderungen
Uhrzeit Prozessoraktivierungen und Auswirkungen auf die Gebührenabrechnung
8.00 Uhr
  • 3 Prozessoren werden aktiviert
  • 3 Prozessortage werden berechnet
  • Maximum = 3 Prozessoren
9.00 Uhr (1 Stunde später)
  • 1 Prozessor wird storniert (keine Gutschrift)
  • Maximum = 3 Prozessoren
10.00 Uhr (1 Stunde später)
  • 1 Prozessor wird hinzugefügt
  • Keine Gebühr
  • Maximum = 3 Prozessoren
11.00 Uhr (1 Stunde später)
  • 3 Prozessoren werden gestoppt (keine Gutschrift)
  • Maximum = 3 Prozessoren
12.00 Uhr (1 Stunde später)
  • 4 Prozessoren werden aktiviert
  • 1 Prozessortag wird berechnet (1 multipliziert mit 20 Stunden < 24 Stunden)
  • Maximum = 4 Prozessoren
13.00 Uhr (1 Stunde später)
  • 4 Prozessoren werden gestoppt (keine Gutschrift)
  • Maximum = 4 Prozessoren
14.00 Uhr (1 Stunde später)
  • 1 Prozessor wird aktiviert
  • Keine Gebühr
  • Maximum = 4 Prozessoren
16.00 Uhr (2 Stunden später)
  • 1 Prozessor wird gestoppt (keine Gutschrift)
  • Maximum = 4 Prozessoren
Gesamtgebühr

4 Prozessortage insgesamt

Zugehörige Konzepte
Rechnungsstellung bei Änderung einer aktiven On/Off CoD-Anforderung

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