IBM i5/OS für die Verbindung zu Service und Support mit einer HMC konfigurieren

Dieser Abschnitt enthält Informationen zu allen erforderlichen Tasks für die Konfiguration der Service und Support-Verbindung von logischen Partitionen und Servern mit i5/OS.

Führen Sie Task 1 bis 14 aus, um die Konnektivität für eine logische Partition oder einen Server mit i5/OS und mit einer HMC zu konfigurieren, oder prüfen Sie diese Tasks.

Task 1. Vorbereitungen

Diese Prozedur enthält die vollständige Liste der erforderlichen Tasks für die Konfiguration der Service- und Supportverbindung. Einige dieser Tasks wurden unter Umständen bereits ausgeführt (beispielsweise während der Erstkonfiguration des Servers). Ist dies der Fall, können Sie anhand dieser Prozedur prüfen, ob die Tasks korrekt ausgeführt wurden.

In diesem Dokument ist eine Internetverbindung definiert als Zugriff auf das Internet über eine logische Partition, einen Server oder eine HMC mit direktem oder indirektem Zugriff. Indirekt bedeutet, dass Sie sich hinter einer NAT-Firewall (Network Address Translation) befinden. Direkt bedeutet, dass Sie über eine global weiterleitbare Adresse ohne zwischengeschaltete Firewall verfügen, die die Ports blockieren würde, die für die Datenübertragung mit Service und Support benötigt werden.

Task 2. Konnektivitätsmethode auswählen

Wählen Sie die Methode aus, die am besten zu Ihrer Situation passt.

Wenn Sie eine HMC und mehrere logische Partitionen haben:
  • Für die HMC können Sie eine der folgenden Methoden verwenden:
    • Direkte Internetverbindung, einschließlich VPN- oder SSL-Verbindung (Secure Sockets Layer)
    • Gemeinsam genutzte direkte Internetverbindung
    • Gemeinsam genutzte Wählverbindung
    Anmerkung: Wenn Sie über mehrere HMCs verfügen, muss nur eine HMC eine Verbindung zu Service und Support herstellen. Hierbei kann die Konnektivität auf eine HMC konzentriert werden, was die Firewallregeln vereinfacht.
  • Verwenden Sie für logische Partitionen oder Server mit i5/OS eine der folgenden Methoden (aufgelistet in der empfohlenen Reihenfolge):
    • Direkte Internetverbindung (einschließlich VPN oder HTTP(S)) von jeder logischen Partition oder jedem Server
    • Gemeinsam genutzte direkte Internetverbindung über eine der i5/OS-Partitionen oder einen der i5/OS-Server
    • Gemeinsam genutzte Wählverbindung über einen der Server oder eine der logischen Partitionen mit i5/OS
    • Gemeinsam genutzte Wählverbindung über den Modem der HMC
    Anmerkung: Für i5/OS steht Ihnen neben den oben genannten Konnektivitätsmethoden eine weitere Methode zur Verfügung, nämlich die Konfiguration der Konnektivität über einen HTTP-Proxy. Sie können auch eine primäre Methode und eine Sicherungsmethode konfigurieren. Sie können z. B. eine direkte Internetverbindung als primäre Methode und eine gemeinsam genutzte Wählverbindung als Sicherungsmethode haben.

Task 3. Voraussetzungen

  1. Bei einer direkten Internetverbindung prüfen Sie zusammen mit dem Netzwerkadministrator Folgendes:
    • Wenn Sie für HMC-Umgebungen und für i5-Server in einer Umgebung ohne HMC VPN für den Datentransport verwenden wollen, müssen Sie sicherstellen, dass die folgenden Ports für die Datenübertragung offen sind:
      • Protokoll-UDP-Ports 500 und 4500 mit folgenden IP-Adressen: 207.25.252.196 und 129.42.160.16
      • ESP (Protokoll 50) mit folgenden IP-Adressen: 207.25.252.196 und 129.42.160.16
    • Wenn Sie für HMC-Umgebungen Secure Sockets Layer als Transportprotokoll verwenden möchten und eine Firewall zwischen der HMC und dem Internet vorhanden ist, müssen Sie abgehende TCP/IP-Verbindungen von der HMC zu jeder der folgenden IP-Adressen auf Port 443 zulassen:
      • 129.42.160.48 und 207.25.252.200 (alle Regionen)
      • 129.42.160.49 und 207.25.252.204 (Nord- oder Südamerika)
      • 129.42.160.50 und 207.25.252.205 (alle anderen Regionen)
        Anmerkung: Sie müssen nur die IP-Adressen angeben, die zum Konfigurieren des für Ihre Region erforderlichen Zugriffs benötigt werden.
    • Wenn Sie i5/OS haben und die Verwendung von HTTP und HTTPS als Transportprotokoll planen, müssen Sie die Filterregeln ändern, um Verbindungen zu den IBM Servicezielen für die Ports 80 und 443 zu ermöglichen. Ausführliche Informationen siehe IP-Paketfilterfirewall.
    • Sie benötigen die für TCP/IP und für virtuelles Ethernet erstellten IP-Adressen oder Hostnamen, wenn mehrere logische Partitionen eine Internetverbindung gemeinsam nutzen.
  2. Bestimmen Sie für eine Wählverbindung (Modem) erforderliche Konfigurationseinstellungen. Hierzu gehören:
    • Lokale Ortsnetzkennzahl
    • Informationen zur Vorwahl, z. B. das Wählen einer 9 für eine Anwahl außerhalb des Netzwerks
    • Verwendung von Kommas, wenn Anwahlverzögerung erforderlich ist
    • Besondere Telefonleitungsbedingungen, wie Impulswahl oder kein Wählton
  3. Stellen Sie sicher, dass TCP/IP korrekt installiert und konfiguriert ist. Andernfalls fragen Sie den Netzwerkadministrator und lesen Sie die Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem.

Task 4. Korrekte Konfiguration des physischen Netzbetriebs sicherstellen

Das Gerüst, auf dem Ihre Serviceumgebung aufgebaut ist, ist der Netzbetrieb. Sie benötigen folgende Netzverbindungen, damit Sie die elektronischen Services wie das Melden von Hardwarefehlern und anderen Serverinformationen und das Herunterladen von Fixes nutzen können:

  • Zwischen dem Serviceprozessor und der HMC
  • Zwischen dem Kundenstandort und Service und Support
  1. Prüfen Sie die physische Verbindung zwischen dem Serviceprozessor und der HMC.

    Der Serviceprozessor ist Teil Ihrer Plattformhardware und überwacht Hardwareattribute und -bedingungen auf Ihrem Server. Der Serviceprozessor wird durch Server-Firmware (lizenzierter interner Code) gesteuert und benötigt für seine Tasks kein Betriebssystem. Die Verbindung zum Serviceprozessor wird für alle Server empfohlen, unabhängig von logischen Partitionen. Diese Verbindung ist in der folgenden Abbildung dargestellt:

    Abbildung 1. Diese Abbildung zeigt die Ethernet-Verbindung zwischen Ihrer HMC und dem Serviceprozessor auf Ihrem Server.


    Diese Abbildung zeigt die Ethernet-Verbindung zwischen Ihrer HMC und dem Serviceprozessor auf Ihrem Server.

  2. Prüfen Sie die physische Verbindung zwischen Ihrem Standort und Service und Support.
    Über diese Verbindung können Sie Hardwarefehler und andere Serverinformationen an Service und Support melden. Außerdem können Sie hiermit Fixes installieren. Diese Verbindung ist in der folgenden Abbildung dargestellt:
    Abbildung 2. Diese Abbildung zeigt die Verbindung zwischen Service und Support und einem Unternehmen, das über einen Server und eine HMC verfügt.


    Diese Abbildung zeigt die Verbindung zwischen Service und Support und einem Unternehmen, das über einen Server und eine HMC verfügt.

Task 5. Eine IBM ID anfordern oder prüfen

Sie benötigen eine IBM ID, um IBM Electronic Service Agent auf der HMC zu registrieren, und für Electronic Service Agent im Betriebssystem bzw. in den Betriebssystemen. Sie benötigen diese ID außerdem zum Anzeigen von Informationen, die über Electronic Service Agent an IBM gemeldet wurden.

  1. Rufen Sie die Website Mein IBM Profil (https://www.ibm.com/account/profile/de) auf.
  2. Prüfen Sie, ob Sie registriert sind.
    • Wenn Sie registriert sind, wird eine Begrüßungsseite auf der Website angezeigt. Sie können auch Anmelden auswählen und abwarten, ob Ihre E-Mail-Adresse erkannt wird.
    • Wenn Sie nicht registriert sind, wählen Sie Registrieren aus und füllen das Registrierungsformular aus. Erstellen Sie eine IBM ID für jede Person, die Zugriff auf die Informationen haben soll, die Electronic Service Agent an IBM meldet. Sie müssen diese Accounts einem Server zuordnen. Das ist in der Regel Ihr zentraler Server. (Sie können andere Server später hinzufügen.) Die betreffenden Personen müssen über Systemadministratorberechtigung auf allen registrierten Servern verfügen.
  3. Notieren Sie Ihre IBM ID (die registrierte E-Mail-Adresse).
  4. Sie benötigen die ID in Task 6. HMC-Service-Einstellungen prüfen.

Task 6. HMC-Service-Einstellungen prüfen

Verwenden Sie den Guided Setup Wizard, um zu prüfen, ob die HMC-Service-Einstellungen korrekt sind.
Anmerkung: Ist Ihr Server nicht konfiguriert, konfigurieren Sie ihn jetzt. Ausführliche Informationen siehe Erstkonfiguration des Servers.
  1. Greifen Sie über die HMC-Schnittstelle auf den Guided Setup Wizard (Assistent zur Installationsanleitung) zu:
    1. Wählen Sie im Navigationsbereich die HMC aus, mit der Sie arbeiten wollen.
    2. Klicken Sie auf Information Center und Installationsassistent.
    3. Klicken Sie im Inhaltsteilfenster auf Assistenten zur Installationsanleitung starten. Der Guided Setup Wizard (Assistent zur Installationsanleitung) führt Sie durch die erforderlichen Tasks für die Konfiguration Ihrer HMC. Hierzu gehören auch die Tasks für die Konfiguration der Serviceumgebung.
  2. Klicken Sie auf Weiter, um die folgenden Tasks zu überspringen, die die Service-Einstellungen nicht betreffen:
    • Datum und Zeit definieren
    • Kennwortänderung für die Benutzer-IDs hscroot und root
    • Benutzer-IDs und Kennwörter für neue Benutzer erstellen und deren Berechtigungen definieren
    • Netzwerkeinstellungen angeben
  3. Stellen Sie sicher, dass folgende Service-Tasks korrekt ausgeführt werden:
    1. Angabe der folgenden Kundenkontaktinformationen für servicebezogene Aktivitäten:
      • Firmenname
      • Administratorname
      • E-Mail-Adresse
      • Rufnummern
      • Informationen zum Standort der HMC
    2. Konfiguration der Konnektivität für servicebezogene Aktivitäten.
      • Internet-VPN
        Anmerkung: Werden die Netzwerkeinstellungen der HMC für direkte oder indirekte Internetverbindung konfiguriert, muss die HMC mit einem Standardgateway für den Zugriff auf das Internet konfiguriert werden. Wählen Sie HMC-Verwaltung > HMC-Konfiguration > Netzwerkeinstellungen anpassen aus. Stellen Sie sicher, dass das Feld für die Informationen zum Standardgateway eine Gatewayadresse enthält und dass im Feld für die Gatewayeinheit eine Auswahl getroffen wird (z. B. Beliebig).
      • Internet: Zurzeit muss die SSL-Option manuell konfiguriert werden:
        1. Wählen Sie Serviceanwendungen > Ferne Unterstützung > Konnektivität abgehender Daten anpassen aus.
        2. Wählen Sie die Registerkarte Internet aus.
      • Wählverbindung von der lokalen HMC
      • Verbindung über andere Systeme oder Partitionen herstellen
    3. Konfiguration der Netzwerkeinstellungen.
      • Für direkte oder indirekte Internetverbindung:
        • HMC-Hostname
        • Domänenname
        • Beschreibung der HMC
      • Für eine Modemwählverbindung:
        • Vorwahl, falls erforderlich
        • Modemkonfiguration:
          • Anwahltyp
          • Vorwahl, falls erforderlich
        • Telefonnummer
    4. Zwei Benutzer für Electronic Service Agent berechtigen. Dafür geben Sie die ID ein (die E-Mail-Adresse, die Sie auf der Website "Mein IBM Profil", https://www.ibm.com/account/profile/de, registriert haben).
      Anmerkung: Sie können später weitere Benutzer berechtigen.
    5. E-Mail-Adressen für die Personen hinzufügen, die im Fall von Fehlerereignissen benachrichtigt werden sollen.
  4. Öffnen Sie Serviceanwendungen > Ferne Unterstützung > Konnektivität abgehender Daten anpassen, um die Verbindung über die HMC zu testen.
  5. Wählen Sie die Indexzunge für die Art der Konnektivität abgehender Daten, die Sie für Ihre HMC wählen (Lokaler Modem, Internet, Internet-VPN oder Pass-Through-Systeme). Weitere Informationen zu diesen Einstellungen finden Sie in Verbindungsaufbaumethode auswählen.
  6. Klicken Sie auf Testen.
  7. Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten aus:
    • Ist der Test erfolgreich, fahren Sie mit der nächsten Task fort.
    • Schlägt der Test fehl, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
  8. Stellen Sie sicher, dass Ihr Land oder Ihre Region aufgelistet ist. Wählen Sie Serviceanwendungen > Ferne Unterstützung > Kundeninformationen anpassen aus. Stellen Sie sicher, dass Ihr Land oder Ihre Region aus der Liste ausgewählt ist.
  9. Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten aus:
    • Ist eine Wählverbindung vorhanden, gehen Sie wie folgt vor:
      • Überprüfen Sie die Telefonverbindung an der HMC und die Wandsteckdose.
      • Überprüfen Sie, ob Sie die Telefonnummer korrekt konfiguriert haben (einschließlich der Informationen zur Vorwahl, z. B. das Wählen einer 9 für eine Anwahl außerhalb des Netzwerks).
    • Ist eine Internet-VPN-Verbindung vorhanden, gehen Sie wie folgt vor:
      • Stellen Sie sicher, dass die entsprechenden Firewallregeln im Bedarfsfall hinzugefügt worden sind.
      • Überprüfen Sie, ob ein Standardgateway auf der HMC konfiguriert wurde. Wählen Sie HMC-Verwaltung > HMC-Konfiguration > Netzwerkeinstellungen anpassen aus. Stellen Sie sicher, dass das Feld für die Informationen zum Standardgateway eine Gatewayadresse enthält und dass im Feld für die Gatewayeinheit eine Auswahl getroffen wird (z. B. Beliebig).

Task 7. Logische Partitionen installieren und konfigurieren

Ausführliche Informationen finden Sie im Abschnitt Partitioning the server.

Task 8. Betriebssysteme auf Ihrem Server oder in Ihren logischen Partitionen installieren

Ausführliche Informationen finden Sie im Abschnitt Betriebssysteme installieren.

Task 9. Das TCP/IP-Netzwerk konfigurieren

Anweisungen hierzu finden Sie in der Dokumentation für das Betriebssystem.

Task 10. TCP/IP auf Ihrem Server oder in Ihren logischen Partitionen aktivieren

TCP/IP startet automatisch, solange der Netzadapter erkannt wird und mit dem Netzwerk kommunizieren kann, wenn das Betriebssystem i5/OS gestartet wird. Ist dies nicht der Fall, geben Sie STRTCP in eine i5/OS-Befehlszeile ein, um TCP/IP zu starten. Dieser Befehl initialisiert und aktiviert die TCP/IP-Verarbeitung, startet die TCP/IP-Schnittstellen und die Server-Jobs. Nur TCP/IP-Schnittstellen und Server mit AUTOSTART *YES werden mit dem Befehl STRTCP gestartet.

Task 11. Electronic Service Agent für i5/OS konfigurieren

  1. Stellen Sie sicher, dass folgende Software installiert ist (verwenden Sie Befehl DSPSFWRSC zur Bestätigung).
    Anmerkung: Electronic Service Agent und die folgende Software ist im Basisbetriebssystem i5/OS ab V5R3 enthalten.
    • 5722SS1 - Option 34 (OS/400 - Digital Certificate Manager)
    • Wenn Sie über i5/OS V5R3 verfügen, benötigen Sie 5722AC3 (Cryptographic Access Provider 128-Bit). Dies ist eine Sicherheitsvorrichtung zur Verschlüsselung der Datenübertragung zwischen Ihrem System und Service und Support.
      Anmerkung: 5722AC3 (Cryptographic Access Provider 128-Bit) ist ab i5/OS V5R4 nicht erforderlich.
    • 5722JC1 (IBM Toolbox Kit for Java)
  2. Geben Sie GO SERVICE in die Befehlszeile ein. Eine der folgenden Möglichkeiten tritt ein:
    • Wurde die Konnektivität bereits konfiguriert, geben Sie 18 ein, um das Konfigurationsmenü aufzurufen, in dem Sie die Konnektivität erstellen, ändern, löschen oder prüfen können. Wenn Sie die Einstellungen ändern wollen, fahren Sie mit Schritt 3 fort.
    • Wurde die Konnektivität in dieser logischen Partition bzw. auf diesem Server nie konfiguriert, wird versucht, eines der IBM Gateways mit Ping zu überprüfen. Ist dies erfolgreich, gibt die Schnittstelle eine Eingabeaufforderung für die Konfiguration einer direkten Internetverbindung aus. Ist dies erfolgreich, sind die Standardeinstellungen für direkte Internetverbindung bereits vorgegeben. Wenn Sie diese Einstellungen prüfen oder ändern wollen, fahren Sie mit Schritt 3 fort.
      Anmerkung: In einigen Umgebungen funktioniert die Überprüfung des IBM Gateways mit Ping nicht, weil die Firewall die Pakete möglicherweise blockiert. Dennoch sollten Sie mit dem Netzwerkadministrator klären, ob die Kriterien für die Konfiguration einer direkten Internetverbindung erfüllt sind. Ausführliche Informationen siehe Task 1. Vorbereitungen.
  3. Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten aus:
    • Fahren Sie mit Schritt 4 fort, um eine direkte Internetverbindung von jedem Server oder jeder logischen Partition mit i5/OS zu konfigurieren.
    • Fahren Sie mit Schritt 6 fort, um eine gemeinsam genutzte direkte Internetverbindung zu konfigurieren.
    • Fahren Sie mit Schritt 11 fort, um eine Modem- oder eine gemeinsam genutzte Modemverbindung zu konfigurieren.
    • Fahren Sie mit Schritt 17 fort, um eine Modemverbindung an der HMC zu konfigurieren.
  4. Geben Sie folgende Informationen von jeder logischen Partition in die Eingabeaufforderungen für CRTSRVCFG ein, um eine direkte Internetverbindung von jedem Server oder jeder logischen Partition mit i5/OS zu konfigurieren:
    Für i5/OS V5R3:
    • Verbindungstyp: *VPN
    • Virtual Private Network-Typ: *DIRECT
    • Konnektivität für andere: Verbindungspunkt: *NO
    Für i5/OS V5R4:
    • Berechtigungsklasse: *PRIMARY
    • Verbindungstyp: *DIRECT
    • Konnektivität für andere: Verbindungspunkt: *NO
    Anmerkung: Weitere Informationen zum Verwenden von Electronic Service Agent finden Sie im Thema zum Electronic Service Agent im iSeries Information Center.
  5. Fahren Sie mit Task 12. IBM ID für i5/OS registrieren fort.
  6. Lesen Sie folgende Informationen, um eine gemeinsam genutzte direkte Internetverbindung zu konfigurieren.
    • Eine direkte Internetverbindung von der logischen Partition mit i5/OS, die über eine Verbindung zum Internet verfügt.
    • Einrichten der anderen logischen Partitionen, eine Verbindung zur der logischen Partition herzustellen, die mit dem Internet verbunden ist.
      Abbildung 3. Diese Abbildung zeigt den Weg der Informationen und Probleme von vier logischen Partitionen und der HMC zu Service und Support. Die Serviceinformationen werden über eine direkte Internetverbindung und die HMC an Service und Support weitergeleitet. Probleme von i5/OS werden über die logische Partition mit i5/OS an Service und Support weitergeleitet.


      Diese Abbildung zeigt den Weg der Informationen und Probleme von vier logischen Partitionen und der HMC zu Service und Support. Die Serviceinformationen werden über eine direkte Internetverbindung und die HMC an Service und Support weitergeleitet. Probleme von i5/OS werden über die logische Partition mit i5/OS an Service und Support weitergeleitet.

  7. Geben Sie folgende Informationen von dem i5/OS-Server bzw. von der logischen Partition mit Internetverbindung in die Bedienerführungen für CRTSRVCFG ein:
    Für i5/OS V5R3:
    • Verbindungstyp: *VPN
    • Virtual Private Network-Typ: *DIRECT
    • Konnektivität für andere:
      • Verbindungspunkt: *YES. Dadurch sind andere logische Partitionen oder Systeme in der Lage, über die VPN-Verbindung an dieser logischen Partition eine Verbindung zu Service und Support herzustellen.
        Anmerkung: Auf den fernen Systemen oder logischen Partitionen, die diesen Verbindungspunkt verwenden sollen, müssen Servicekonfigurationen erstellt werden.
      • Schnittstellen: *ALL oder eine Liste der Schnittstellen, über die Sie Verbindungen zu Service und Support akzeptieren.
    Für i5/OS V5R4:
    • Berechtigungsklasse: *PRIMARY
    • Verbindungstyp: *DIRECT
    • Konnektivität für andere:
      • Verbindungspunkt: *YES. Dadurch sind andere logische Partitionen oder Systeme in der Lage, über die VPN- oder die Service-und-Support-Proxyverbindung an dieser logischen Partition eine Verbindung zu Service und Support herzustellen.
        Anmerkung: Auf den fernen Systemen oder logischen Partitionen, die diesen Verbindungspunkt verwenden sollen, müssen Servicekonfigurationen erstellt werden.
      • Schnittstellen: *ALL oder eine Liste der Schnittstellen, über die Sie Verbindungen zu Service und Support akzeptieren.
  8. Geben Sie folgende Informationen von jedem der anderen Server bzw. jeder der anderen logischen Partitionen mit i5/OS in die Bedienerführungen für CRTSRVCFG ein:
    Für i5/OS V5R3:
    • Verbindungstyp: *VPN
    • Virtual Private Network-Typ: *MULTIHOP
    • Fernes System: Geben Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse der logischen Partition mit der Internetverbindung ein.
      Anmerkung: Eine Multi-Hop-VPN-Verbindung von einem System bzw. einer logischen Partition mit i5/OS, bei der die IP-Adresse der HMC verwendet wird, wird nicht unterstützt. Als einzige Konnektivitätsoption für eine logische Partition mit i5/OS für die HMC besteht die Verwendung einer fernen PTP-Konfiguration.
    • Konnektivität für andere: Verbindungspunkt: *NO
    Für i5/OS V5R4:
    • Verbindungstyp: *MULTIHOP
    • Fernes System: Geben Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse der logischen Partition mit der Internetverbindung ein.
      Anmerkung: Eine Multi-Hop-VPN-Verbindung von einem System bzw. einer logischen Partition mit i5/OS, bei der die IP-Adresse der HMC verwendet wird, wird nicht unterstützt. Als einzige Konnektivitätsoption für eine logische Partition mit i5/OS für die HMC besteht die Verwendung einer fernen PTP-Konfiguration.
    • Proxy-Server: Geben Sie die Informationen zum Service-und-Support-Proxy (oder Ihrem eigenen HTTP-Proxy) wie folgt ein:
      • IP-Adresse oder Hostname: Geben Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse der logischen Partition mit der Internetverbindung ein. Wenn Sie einen eigenen HTTP-Proxy haben, können Sie auch diesen angeben.
      • Port-Nummer: Geben Sie die Port-Nummer vom Service-und-Support-Proxy oder von Ihrem eigenen HTTP-Proxy ein. Der Standardwert lautet *IBMSVR, d. h. 5026 (der Standardwert für den Service-und-Support-Proxy).
      • Relative Priorität: Geben Sie die Priorität ein (relativ zum Multi-Hop-VPN)
    • Konnektivität für andere: Verbindungspunkt: *NO
  9. Stellen Sie sicher, dass die Kommunikation zwischen den Partitionen konfiguriert ist. Überprüfen Sie mit einem Pingsignal den Host oder die IP-Adresse der logischen Partition mit der Internetverbindung oder mit dem Modem von der logischen Partition, die die Internetverbindung oder den Modem benötigt.
    Anmerkung: Weitere Informationen zum Verwenden von Electronic Service Agent finden Sie im Thema zum Electronic Service Agent im iSeries Information Center.
  10. Fahren Sie mit Task 12. IBM ID für i5/OS registrieren fort.
  11. Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus, um eine Modem- oder eine gemeinsam genutzte Modemverbindung auf Ihrem Server oder Ihrer logischen Partition mit i5/OS zu konfigurieren:
    • Fahren Sie mit Schritt 12 fort, um einen Modem von einem Server oder einer logischen Partition mit i5/OS zu konfigurieren.
    • Fahren Sie mit Schritt 14 fort, um einen gemeinsam genutzten Modem für einen Server oder eine logischen Partition mit i5/OS zu konfigurieren.
  12. Geben Sie folgende Optionen vom Server in die Bedienerführungen für CRTSRVCFG ein, um einen Modem von einem Server oder einer logischen Partition mit i5/OS zu konfigurieren:
    Für i5/OS V5R3:
    • Verbindungstyp: *PTP
    • Virtual Private Network-Typ: *LOCAL
    • Service: *SRVAGT
    Für i5/OS V5R4:
    • Verbindungstyp: *LCLDIAL
    • Konnektivität für andere: Verbindungspunkt: *NO
    Anmerkung: Weitere Informationen zum Verwenden von Electronic Service Agent finden Sie im Thema zum Electronic Service Agent im iSeries Information Center.
  13. Fahren Sie mit Task 12. IBM ID für i5/OS registrieren fort.
  14. Geben Sie folgende Informationen von dem System oder der logischen Partition mit dem Modem in die Bedienerführungen für CRTSRVCFG ein, um einen gemeinsam genutzten Modem zu konfigurieren (es sind mehrere Systeme oder logische Partitionen vorhanden):
    Für i5/OS V5R3:
    • Verbindungstyp: *PTP
    • Virtual Private Network-Typ: *LOCAL
    • Service: *SRVAGT
    • Konnektivität für andere:
      • Verbindungspunkt: *YES: Dadurch sind andere logische Partitionen oder Systeme in der Lage, über die PTP-Wählverbindung an dieser logischen Partition eine Verbindung zu Service und Support herzustellen.
        Anmerkung: Auf den fernen Systemen oder logischen Partitionen, die diesen Verbindungspunkt verwenden sollen, müssen Servicekonfigurationen erstellt werden.
      • Schnittstellen: *ALL oder eine Liste der Schnittstellen, über die Sie Verbindungen zu Service und Support akzeptieren.
    Für i5/OS V5R4:
    • Verbindungstyp: *LCLDIAL
    • Konnektivität für andere:
      • Verbindungspunkt: *YES: Dadurch sind andere logische Partitionen oder Systeme in der Lage, über die Wählverbindung an dieser logischen Partition eine Verbindung zu Service und Support herzustellen.
        Anmerkung: Auf den fernen Systemen oder logischen Partitionen, die diesen Verbindungspunkt verwenden sollen, müssen Servicekonfigurationen erstellt werden.
      • Schnittstellen: *ALL oder eine Liste der Schnittstellen, über die Sie Verbindungen zu Service und Support akzeptieren.
  15. Geben Sie folgende Informationen von jedem der anderen Server bzw. jeder der anderen logischen Partitionen mit i5/OS in die Bedienerführungen für CRTSRVCFG ein:
    Für i5/OS V5R3:
    • Verbindungstyp: *PTP
    • Punkt-zu-Punkt-Typ: *REMOTE
    • Service: *SRVAGT
    • Fernes System: Geben Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse des Systems oder der logischen Partition mit dem Modem ein.
    Für i5/OS V5R4:
    • Verbindungstyp: *RMTDIAL
    • Fernes System: Geben Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse des Systems oder der logischen Partition mit dem Modem ein.
    Anmerkung: Weitere Informationen zum Verwenden von Electronic Service Agent finden Sie im Thema zum Electronic Service Agent im iSeries Information Center.
  16. Fahren Sie mit Task 12. IBM ID für i5/OS registrieren fort.
  17. Geben Sie folgende Informationen in die Bedienerführungen für CRTSRVCFG von jeder logischen Partition ein, die den Modem der HMC verwenden soll, um eine Verbindung von einem Server oder einer logischen Partition mit i5/OS über den Modem der HMC zu konfigurieren:
    Für i5/OS V5R3:
    • Verbindungstyp: *PTP
    • Punkt-zu-Punkt-Typ: *REMOTE
    • Service: *SRVAGT
    • Fernes System: Geben Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen der Schnittstelle an der HMC ein, über die Sie die Verbindung zu Service und Support herstellen.
      Anmerkung: Die HMC kann über mehrere Schnittstellen mit zugehörigen IP-Adressen und Hostnamen verfügen. Für den Parameter für das ferne System müssen Sie die Schnittstelle an der HMC angeben, die für die Partitionsdatenübertragung zuständig ist. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort, um die Schnittstelle zu suchen, die für die Partitionsdatenübertragung zuständig ist.
    Für i5/OS V5R4:
    • Verbindungstyp: *RMTDIAL
    • Fernes System: Geben Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen der Schnittstelle an der HMC ein, über die Sie die Verbindung zu Service und Support herstellen.
      Anmerkung: Die HMC kann über mehrere Schnittstellen mit zugehörigen IP-Adressen und Hostnamen verfügen. Für den Parameter für das ferne System müssen Sie die Schnittstelle an der HMC angeben, die für die Partitionsdatenübertragung zuständig ist. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort, um die Schnittstelle zu suchen, die für die Partitionsdatenübertragung zuständig ist.
  18. Führen Sie folgende Schritte an der Schnittstelle der HMC aus, um die Schnittstelle zu finden, die für die Partitionsdatenübertragung zuständig ist:
    1. Blenden Sie im Navigationsbereich die HMC, mit der Sie arbeiten wollen, ein. Die HMCs sind nach Hostnamen oder IP-Adresse aufgelistet.
    2. Klicken Sie auf HMC-Verwaltung.
    3. Klicken Sie auf HMC-Konfiguration.
    4. Klicken Sie im Inhaltsteilfenster auf Netzwerkeinstellungen anpassen.
    5. Klicken Sie auf die Indexzunge LAN-Adapter.
    6. Wählen Sie einen LAN-Adapter aus und klicken Sie auf Details.
    7. Klicken Sie auf die Indexzunge LAN-Adapter. Im Abschnitt "Informationen zum lokalen Netz" zeigt das Markierungsfeld "Partitionskommunikation" an, ob diese Schnittstelle für die Partitionskommunikation verwendet wird.
      Anmerkung: Weitere Informationen zum Verwenden von Electronic Service Agent finden Sie im Thema zum Electronic Service Agent im iSeries Information Center.
  19. Fahren Sie mit Task 12. IBM ID für i5/OS registrieren fort.

Task 12. IBM ID für i5/OS registrieren

Gehen Sie wie folgt vor, um die IBM ID mit Electronic Service Agent für i5/OS zu registrieren:

  1. Geben Sie GO SERVICE in die i5/OS-Befehlszeile ein.
  2. Wählen Sie im Menü von Electronic Service Agent Authorize users to access service information aus, und drücken Sie die Eingabetaste.
  3. Geben Sie Ihre IBM ID (Internetadresse, die Sie auf der Website "Mein IBM Profil", https://www.ibm.com/account/profile/de, registriert haben) in das Feld "Authorize users" ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
  4. Fahren Sie mit Task 13. Verbindung zu Service und Support testen fort.

Task 13. Verbindung zu Service und Support testen

  1. Verwenden Sie eine HMC, um eine Verbindung zu Service und Support herzustellen, gehen Sie wie folgt vor, um die HMC-Verbindung zu testen:
    1. Öffnen Sie über die HMC Wartungsanwendungen > Service Focal Point > Servicedienstprogramme.
    2. Wählen Sie ein System aus.
    3. Wählen Sie Ausgewählt > Wartungsfähiges Ereignis erstellen aus.
    4. Wählen Sie Automatische Fehlermeldung testen aus.
    5. Wählen Sie Service anfordern aus. Eine Nachricht wird angezeigt, wenn die Serviceanforderung gesendet wird.
  2. Gehen Sie wie folgt vor, um die Verbindung für Server oder logische Partitionen mit i5/OS zu testen:
    1. Geben Sie folgenden Befehl in die Befehlszeile ein, um die Electronic Service Agent-Verbindung zu testen:
      GO SERVICE
    2. Wählen Sie im Menü von Electronic Service Agent Option 17 (Verify Service Configuration) aus, und drücken Sie die Eingabetaste. In einer Nachricht wird angezeigt, ob die Testverbindung erfolgreich ist.
    3. Geben Sie folgenden Befehl ein, um das Verbindungsprofil von Electronic Customer Support zu testen:
      SNDSRVRQS *TEST
      In einer Nachricht wird angezeigt, ob die Testverbindung erfolgreich ist.

Task 14. Die an IBM gemeldeten Serverinformationen anzeigen

Sie können über das Internet Details des aktivierten Systems anzeigen und sich die Daten ansehen, die vom Electronic Service Agent erfasst wurden. Damit Sie die erweiterten Funktionen verwenden und alle Vorteile von Electronic Service Agent nutzen können, müssen Sie eine IBM Registrierungs-ID (IBM ID) eingeben. Die erste eingegebene IBM ID verfügt über Administratorberechtigung und kann zusätzliche Benutzer auf der Website berechtigen. Die zweite IBM ID ist als Sicherungsversion für den Administrator verfügbar.

  1. Rufen Sie die Website IBM Electronic Services (http://www.ibm.com/support/electronic) auf.
  2. Klicken Sie auf Sign in (Anmelden) in der rechten oberen Ecke.
  3. Geben Sie IBM ID und Kennwort ein.
  4. Wählen Sie folgende Optionen in der Navigationsleiste aus:
    • Zum Anzeigen der Serverinformationen klicken Sie auf My systems (Meine Systeme).
    • Klicken Sie auf Premium Search (Premiumsuche), um die technische Unterstützung mit Hilfe Ihrer Serverinformationen zu durchsuchen und um die Suchergebnisse zu verbessern.
      Anmerkung: In einigen Fällen ist die Funktion "Premium Search" nur verfügbar, wenn Gewährleistung für Ihren Server oder danach ein Servicevertrag besteht.
    • Klicken Sie auf My messages (Meine Nachrichten), um Informationen zu Ihren Servern und zu Ihren gewünschten Bereichen anzuzeigen.
  5. Geben Sie die angeforderten Informationen ein.

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