Szenario: IBM i5/OS ohne HMC mit direkter Internetverbindung

Dieses Szenario zeigt die Konfiguration von i5/OS für die Verwendung einer direkten Internetverbindung, um eine Verbindung zu Service und Support herzustellen, wenn Sie Ihr System nicht mit einer HMC verwalten.

Situation

Als Serveradministrator in Ihrem Unternehmen könnte eine Ihrer Aufgabenbereiche sein, die Verbindungen innerhalb Ihres Netzwerks und zum Service- und Supportunternehmen herzustellen, so dass Ihre Server auf Service- und Supportressourcen zugreifen können.

Zielsetzungen

In diesem Szenario möchten Sie sicherstellen, dass Ihr Firmenserver Unterstützung vom Serviceunternehmen erhalten kann, wenn der Netzwerkadministrator des Unternehmens diese Unterstützung anfordert. Ziel dieses Szenarios ist die Erstellung einer direkten Internetverbindung zwischen Server und Service und Support.

Details

Die folgende Abbildung zeigt den Verlauf der Serviceinformationen und Probleme über die Serviceverbindung zu Service und Support.

Abbildung 1. Diese Abbildung zeigt den Weg der Informationen und Probleme von einem Server mit einer Standardfertigungskonfiguration zu Service und Support. Die Informationen und Probleme werden über die direkte Internetverbindung auf dem Server übergeben.


Diese Abbildung zeigt den Weg der Informationen und Probleme von einem Server mit einer Standardfertigungskonfiguration zu Service und Support. Die Informationen und Probleme werden über die direkte Internetverbindung auf dem Server übergeben.

Die Abbildung zeigt die folgenden, für dieses Szenario relevanten Punkte:
  • Der Server befindet sich in seiner Standardfertigungskonfiguration (manufacturing default configuration) mit i5/OS.
  • Die direkte Internetverbindung ist auf dem Server konfiguriert und stellt die Verbindung zu Service und Support her.
  • Die Serviceinformationen und Probleme werden aus der logischen i5/OS-Partition an Service und Support weitergeleitet.

Voraussetzungen

Für eine erfolgreiche Implementierung dieses Szenarios muss die erforderliche Hardwareplanung und -konfiguration vollständig abgeschlossen sein. Zusätzliche Voraussetzungen sind an entsprechender Stelle in den Konfigurationstasks aufgeführt.

Konfigurationsschritte

Sie müssen folgende Tasks ausführen:

  1. Sicherstellen, dass alle Voraussetzungen für die Verbindungsaufbaumethode erfüllt sind. Informationen hierzu finden Sie unter Task 3. Voraussetzungen.
  2. Sicherstellen, dass der physische Netzbetrieb korrekt konfiguriert ist. Siehe Task 4. Korrekte Konfiguration des physischen Netzbetriebs sicherstellen.
  3. IBM ID abrufen oder prüfen. Siehe Task 5. Eine IBM ID anfordern oder prüfen.
  4. Installation von i5/OS auf Ihrem System oder Ihren logischen Partitionen. Ausführliche Informationen finden Sie im Abschnitt Betriebssysteme installieren.
  5. TCP/IP-Netzwerk konfigurieren. Anweisungen hierzu finden Sie in der Dokumentation für das Betriebssystem.
  6. TCP/IP auf Ihren logischen Partitionen aktivieren. TCP/IP startet automatisch, solange der Netzadapter erkannt wird und mit dem Netzwerk kommunizieren kann, wenn das Betriebssystem i5/OS gestartet wird.
    Anmerkung: Wenn TCP/IP nicht aktiviert wird, geben Sie STRTCP in eine i5/OS-Befehlszeile ein, um TCP/IP zu starten. Dieser Befehl initialisiert und aktiviert die TCP/IP-Verarbeitung, startet die TCP/IP-Schnittstellen und die Server-Jobs. Nur TCP/IP-Schnittstellen und Server mit AUTOSTART *YES werden mit dem Befehl STRTCP gestartet.
  7. Eine direkte Verbindung vom Server zu Service und Support konfigurieren. Siehe Task 9. Electronic Service Agent für i5/OS konfigurieren.
  8. IBM ID für i5/OS registrieren. Siehe Task 10. IBM ID für i5/OS registrieren.
  9. Überprüfen, ob die Konfiguration der Verbindung zu Service und Support und die Datenübertragung korrekt sind. Siehe Task 11. Verbindung zu Service und Support testen.
  10. Informationen anzeigen, die IBM gemeldet wurden. Siehe Task 12. Die an IBM gemeldeten Serverinformationen anzeigen.

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