Dieser Abschnitt enthält weitere Informationen zu den verschiedenen Referenzcodetypen und deren unterstützende Funktion beim Identifizieren von Fehlern.
Referenzcodes sind Diagnosehilfen, mit denen die Ursache für einen Hardware- oder Betriebssystemfehler bestimmt werden kann. Wenn Sie die Prozeduren in Fehleranalyse starten ausführen, erfahren Sie, wie die Referenzcodes gesucht und aufgezeichnet werden, so dass Sie den Fehler besser verstehen und eine Lösung für den Fehler finden können. Wenn Sie den Fehler beheben möchten, finden Sie den Code unter Referenzcodeliste für Kunden.
Im Folgenden werden die Kategorien von Statusanzeigern erläutert, die an der Steuerkonsole oder der Konsole des Systems oder Betriebssystems angezeigt werden können.
- Statuscodes: Statuscodes (oder Prüfpunkte) bieten Informationen über die Phasen, die das Einschalten und das einleitende Programmladen (IPL) betreffen. Statuscodes zeigen keinen Fehler an, obwohl der Server in manchen Fällen unendlich lang angehalten wird (d. h. blockiert ist).
Nur bei einem solchen Blockierungszustand müssen Sie Maßnahmen auf Grund eines Statuscodes ergreifen.
Für Statuscodes gibt es verschiedene Formate:
- 8-stellige Hexadezimalzahl, die mit C oder D beginnt
- 3-stellige Hexadezimalzahl
- 4-stellige Hexadezimalzahl, die mit 0 oder 2 beginnt
- Systemreferenzcodes (SRC): Systemreferenzcodes zeigen einen Fehler an, dessen Ursprung in der Hardware, im lizenzierten internen Code oder im Betriebssystem liegen kann.
Eine Serverkomponente generiert einen Fehlercode, wenn sie einen Fehler feststellt.
SRCs sind Zeichenfolgen, die entweder aus 6 oder aus 8 alphanumerischen Zeichen bestehen.
SRCs haben das folgende Format:
- Aus 8 Zeichen bestehender Code (z. B. A2xx1150), mit Ausnahme der Codes, die mit einem C oder D (Statuscodes) oder H (HMC-Fehlercodes) beginnen
- Aus 6 Zeichen bestehender Code (z. B. xxxxxx), mit Ausnahme der Codes, die mit 0 (HMC-Fehlercodes) beginnen
- HMC-Fehlercodes:
HMC-Fehlercodes können in einem Fenster auf der HMC während der Konfiguration des Systems und im Verlauf von Operationen angezeigt werden. Sie enthalten Nachrichten und Fehlerbehebungsaktionen hinsichtlich der HMC.
Sie haben die folgenden Formate:
- 6-stelliger Fehlercode, der mit 0 beginnt
- 8-stelliger Fehlercode, der mit dem Buchstaben H beginnt
- Serviceanforderungsnummern (Service request numbers, SRNs): Diese können nach dem Ausführen eines Onlinediagnoseprogramms oder eines eigenständigen eServer-Diagnoseprogramms oder bei der Fehlerprotokollanalyse ausgegeben werden. Sie werden zur Ermittlung des Ursprungs eines Hardware- oder Betriebssystemfehlers verwendet.
Sie sind 5 bis 8 Zeichen lang, wobei in SRNs mit 6, 7 oder 8 Zeichen Silbentrennungsstriche verwendet werden (Beispiel: 2600-101).
Notieren Sie empfangene SRNs, und setzen Sie sich mit der nächsten Unterstützungsstufe oder mit Ihrem Hardware-Service-Provider in Verbindung, die bzw. der Sie beim Interpretieren der Bedeutung dieser Codes unterstützt.
Diese Codes werden als Referenzcodes bezeichnet. Der angezeigte Codetyp ist abhängig vom verwendeten Betriebssystem und vom Prozess, der beim Auftreten des Codes ausgeführt wurde. Die Codes werden in einer Fehlernachricht angezeigt, in einem Fehlerprotokolleintrag
aufgezeichnet, in der Systemsteuerkonsole angezeigt, per E-Mail an einen bestimmten Benutzer gesendet, auf der HMC in einem Fenster angezeigt oder auch in einer Kombination der oben genannten Möglichkeiten angegeben. Die Systemkontrollanzeige leuchtet möglicherweise, wenn das System einen Hardwarefehler feststellt, den es nicht korrigieren kann, oder wenn eine Maßnahme ergriffen werden muss.