Langsames Booten mit der ASMI ausführen

Hier erfahren Sie, wie Sie ein langsames Booten mit Hilfe der ASMI-Menüs ausführen.

In manchen Fällen müssen Sie das Booten (IPL) im langsamen Modus ausführen, um erweiterte Diagnosetests ausführen zu können.
Anmerkung: Das Booten im langsamen Modus kann zur Ausgabe eines neuen Referenzcodes an der Steuerkonsole führen, oder zur Anzeige neuer Fehler im Fehlerprotokoll des Serviceprozessors. Wenn der Server einen neuen Fehlercode meldet, notieren Sie diesen, um ihn ggf. in nachfolgenden Schritten verwenden zu können.
  1. Notieren Sie alle Referenzcodes, die an der Steuerkonsole oder an der HMC angezeigt werden. Einzelheiten hierzu finden Sie unter Referenzcodes und Systeminformationen erfassen.
  2. Fahren Sie alle logischen Partitionen und den Server herunter. Ausführliche Informationen siehe Verwaltetes System ausschalten.
  3. Geben Sie in der ASMI-Eingangsanzeige Ihre Benutzer-ID und Ihr Kennwort an, und klicken Sie auf Anmeldung.
  4. Erweitern Sie Stromversorgungs-/Neustartsteuerung, und wählen Sie anschließend die Option System ein-/ausschalten aus.
  5. Notieren Sie die Einstellungen, damit Sie sie nach Abschluss der Servicemaßnahmen erneut eingeben können.
  6. Wählen Sie im Menü "System ein-/ausschalten" Folgendes aus:
    • Wählen Sie Langsam im Feld für die Systemboot-Geschwindigkeit.
    • Wählen Sie Aktiv im Feld für das Booten auf der Systemserver-Firmware.
  7. Wählen Sie Einstellungen speichern aus.
    Anmerkung: Diese Einstellungen gelten dann für alle künftigen Boot-Vorgänge. Sobald Sie die Servicemaßnahme abgeschlossen haben, ändern Sie die Einstellungen wieder auf die zurück, die Sie in Schritt 5 notiert haben.
  8. Kehren Sie anschließend zu dem Schritt in der Prozedur zurück, der Sie veranlasst hatte, das langsame Booten auszuführen. Die Prozedur ist damit beendet.

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