Führen Sie die folgenden Schritte aus,
um die Migration von Red Hat Enterprise Linux Version 3 abzuschließen.
- Erstellen Sie eine virtuelle SCSI-Server- und -Client-Umgebung.
Erstellen Sie diese Umgebung, indem Sie auf der Client-Partition
(Linux-Partition) die folgenden Schritte ausführen:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der HMC auf das Partitionsprofil dieser Partition,
und wählen Sie Merkmale aus.
- Wählen Sie die Registerkarte Virtuelle E/A aus.
- Sind keine Client-SCSI-Adapter vorhanden, erstellen Sie unten auf der Registerkarte
einen Client-SCSI-Adapter. Beim Erstellen eines Client-SCSI-Adapters müssen Sie Folgendes angeben:
- Wählen Sie den Adaptertyp Client aus.
- Überprüfen Sie, ob er unter Ferne Partition
auf die korrekte Server-Partition zeigt, deren Ressourcen gemeinsam mit der Client-Partition genutzt werden.
- Die Nummer des virtuellen Bereichs der fernen Partition stimmt mit der Steckplatznummer für den SCSI-Server auf der Partition überein, deren Ressourcen gemeinsam genutzt werden.
- Wählen Sie die Registerkarte Stromversorgungssteuerung aus.
- Wählen Sie unter Hinzuzufügende Partitionen mit Stromversorgungssteuerung
die Partition aus, deren Ressourcen gemeinsam genutzt werden.
Gehen Sie auf der Server-Partition, deren Ressourcen gemeinsam genutzt werden
(i5/OS-Partition),
wie folgt vor:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der HMC auf das Partitionsprofil dieser Partition,
und wählen Sie Merkmale aus.
- Wählen Sie die Registerkarte Virtuelle E/A aus.
- Sind keine Client-SCSI-Adapter vorhanden, erstellen Sie unten auf der Registerkarte
einen Client-SCSI-Adapter. Beim Erstellen eines Client-SCSI-Adapters müssen Sie Folgendes angeben:
- Wählen Sie den Adaptertyp Server aus.
- Überprüfen Sie, ob er unter Ferne Partition
auf die korrekte Client-Partition zeigt, die Ressourcen von ihm erhält.
- Die Nummer des virtuellen Bereichs der fernen Partition
muss mit der Steckplatznummer für den SCSI-Client auf der Linux-Partition übereinstimmen.
- Erstellen und konfigurieren Sie die Netzwerk-Server-Beschreibung für die Benutzung
der virtuellen SCSI.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Netzwerk-Server-Beschreibung zu erstellen und zu konfigurieren:
- Erstellen Sie die Netzwerk-Server-Beschreibung, und verbinden Sie den migrierten NWS-Speicherbereich (NWSSTG).
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um dieses Erstellen und Verbinden vorzunehmen:
- Geben Sie in eine i5/OS-Befehlszeile auf der Partition, deren Ressourcen gemeinsam genutzt werden,
den Befehl CRTNWSD (NWS-Beschreibung erstellen) ein, und drücken Sie die Taste F4 (Bedienerführung).
- Geben Sie die folgenden Informationen an:
NWSD (Geben Sie einen Namen für die Netzwerk-Server-Beschreibung an)
RSRCNAME (*AUTO)
TYPE(*GUEST)
ONLINE (*NO oder *YES)
PARTITION ('Geben Sie den Namen der logischen AIX- oder Linux-Partition an')
CODEPAGE (437)
TCPPORTCFG (*NONE)
RSTDDEVRSC (für virtuelle CD-Einheiten und Bandeinheiten) (*NONE)
SYNCTIME (*TYPE)
IPLSRC (*STMF)
IPLSTMF (*QOPT)
IPLPARM (rescue)
PWRCTL (*YES)
Anmerkungen: - Legen Sie nach der Installation einen Parameter root fest,
wenn das Stammdateisystem (/) nicht auf der ersten Partition der ersten Platte installiert ist.
- Benutzen Sie für IPLSTMF den Pfad,
der im Installationsdokument der Linux-Variante empfohlen wird.
Ein Beispiel ist /QOPT/RED_HAT/images/netboot.img.
- Geben Sie entweder den Partitionsnamen oder die Partitionsnummer ein,
aber nicht beides.
- Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den NWS-Speicherbereich zu verbinden:
- Geben Sie in eine i5/OS-Befehlszeile den Befehl ADDNWSSTGL (NWS-Speicherbereichsverbindung hinzufügen)
ein. Drücken Sie dann die Taste F4.
- Geben Sie in der Anzeige NWS-Speicherbereichsverbindung hinzufügen (ADDNWSSTGL) die folgenden Parameterwerte ein.
Drücken Sie dann die Eingabetaste.
- Geben Sie in das Feld Netzwerk-Server-Beschreibung den Namen der
Netzwerk-Server-Beschreibung ein.
- Geben Sie in das Feld Dynamische Speicherbereichsverbindung
den Wert *YES ein, damit der NWS-Speicherbereich für die Partition dynamisch verfügbar ist
(d. h., ohne dass die Linux-Partition erneut gebootet werden muss).
- Geben Sie in das Feld Laufwerkfolgenummer
die Verbindungsfolgeposition ein, die Sie verwenden wollen.
- Suchen Sie die DFV-Adapter des Typs 290B, die die virtuellen SCSI-Verbindungen sind.
Geben Sie den Befehl WRKHDWRSC *CMN und dann
eine 7 (Informationen über den Ressourcennamen anzeigen) ein.
Passen Sie den Adapter an den Steckplatz an, und geben Sie den Ressourcennamen des Adapters
(beispielsweise CTL07) in die Ressourcennamendatei der Netzwerk-Server-Beschreibung ein.
- Aktivieren Sie die Linux-Partition über die HMC,
falls dies noch nicht erfolgt ist. Klicken Sie zum Aktivieren der Partition mit der rechten Maustaste in der HMC auf die Partition,
und wählen Sie Aktivieren aus.
- Öffnen Sie ein Terminalfenster für die Linux-Partition.
Klicken Sie zum Öffnen eines Terminalfensters mit der rechten Maustaste auf die Linux-Partition,
und wählen Sie Terminalfenster öffnen aus. Das Aktivieren und Herunterfahren der
Linux-Partition sind wichtige Schritte zur Vorbereitung der Partition,
bevor die Netzwerk-Server-Beschreibung angehängt wird.
- Fahren Sie die
Linux-Partition
über die HMC herunter. Klicken Sie zum Herunterfahren der Partition mit der rechten Maustaste in der HMC auf die Partition,
und wählen Sie Partition herunterfahren aus.
- Legen Sie die erste CD in das CD-ROM-Laufwerk der i5/OS-Partition ein,
deren Ressourcen gemeinsam genutzt werden.
- Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Netzwerk-Server-Beschreibung anzuhängen:
- Geben Sie den Befehl WRKCFGSTS *NWS ein. Drücken Sie dann die Eingabetaste.
- Geben Sie eine 1 neben die Netzwerk-Server-Beschreibung ein, die Sie starten wollen.
Drücken Sie dann die Eingabetaste.
- War das Anhängen erfolgreich,
bootet Linux in das Rescue-System im Terminalfenster.
Beantworten Sie die Eingabeaufforderungen für die entsprechende Sprache.
Anmerkung: Lassen Sie das Rescue-System nach der Installation suchen.
- Überprüfen Sie, ob die Stammdatenträger-Partition korrekt angehängt ist.
Geben Sie über die Eingabeaufforderung des Shellbefehls den folgenden Befehl ein:
chroot/mnt/sysimage
- Ändern Sie das Format der virtuellen iSeries-Einheiten.
Normalerweise nehmen Sie diese Änderungen an der Datei /etc/fstab vor.
Ändern Sie die Namen in der Datei fstab anhand der folgenden Tabelle.
| Virtuelle Einheit |
Vorheriger Name |
Neuer Name |
| Virtuelle Platte |
/dev/iseries/vdxx |
/dev/sdxx |
| Virtuelle CD |
/dev/iseries/vcdxx |
/dev/srxx |
| Virtuelles Band |
/dev/iseries/vtxx |
/dev/stxx |
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Datei fstab zu bearbeiten: - Geben Sie cd / ein, um die Datei zu suchen.
- Geben Sie cd etc ein.
- Geben Sie vi fstab ein.
- Ändern Sie die virtuellen Einheiten anhand der Tabelle oben.
Anmerkung: Da Red Hat Plattenkennsätze benutzt, ändern Sie den Einheitenpfad der Swap-Partition
und auch alle anderen kundenspezifischen Mountpunkte, die der Datei fstab möglicherweise hinzugefügt wurden.
Beispielsweise wird die Zeile /dev/iseries/vda2swapswapdefaults00 zu
/dev/sda2swapswapdefaults00.
- Speichern und verlassen Sie die Datei durch Drücken der Taste Esc und
Eingabe von :wq!.
- Ändern Sie die virtuelle iSeries-Konsole durch Bearbeiten der Datei /etc/inittab.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Datei inittab zu bearbeiten:
- Geben Sie cd / ein, um die Datei zu suchen.
- Geben Sie cd /etc ein.
- Geben Sie vi inittab ein.
- Gegen Ende der Datei befinden sich die folgenden sechs Zeilen:
1:2345:respawn:/sbin/mingetty tty1
2:2345:respawn:/sbin/mingetty tty2
3:2345:respawn:/sbin/mingetty tty3
4:2345:respawn:/sbin/mingetty tty4
5:2345:respawn:/sbin/mingetty tty5
6:2345:respawn:/sbin/mingetty tty6
- Setzen Sie diese Zeilen auf Kommentar, indem Sie ein # am Anfang der Zeilen eingeben.
- Fügen Sie vor den oben aufgeführten sechs Zeilen die folgende Zeile hinzu:
co:2345:respawn:/sbin/agetty hvc0 38400 vt100
- Gehen Sie wie folgt vor, um die symbolische Verbindung zu der CD-ROM-Einheit zu ändern:
- Geben Sie rm /dev/cdrom ein.
- Geben Sie ln —s /dev/scd0 /dev/cdrom ein.
Anmerkung: Führen Sie diesen Schritt für weitere möglicherweise vorhandene CD-ROM-Einheiten aus.
- Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den neuen Kernel zu installieren:
- Geben Sie vi /etc/modules.conf ein.
- Ändern Sie die Zeile alias scsi_hostadapter viodasd in
alias scsi_hostadapter ibmvscsic.
- Wenn Sie virtuelles Ethernet verwenden, ändern Sie die Zeile
alias eth0 veth in alias eth0 ibmveth.
- Geben Sie ln —s /sbin/ybin /usr/sbin/ybin ein.
- Erstellen Sie eine Konfigurationsdatei /etc/yaboot.conf,
indem Sie vi /etc/yaboot.conf eingeben.
Die Datei muss Folgendes enthalten:
boot=/dev/sda1 (Position der PReP-Boot-Partition)
partition=2 (Partitionsnummer für die Stammdatenträger-Partition)
timeout=30
install=/usr/lib/yaboot/yaboot
delay=10
nonvram
image=/boot/vmlinux-2.4.21-18.EL (Kernel-Datei, basierend auf der Red Hat-Version)
Label=2.4.21-18.EL.img (Name für diesen Kernel)
read-only
initrd=/boot/initrd-2.4.21-18.EL.img (Pfad zu der Datei initrd, basierend auf der Red Hat-Version)
append="console=hvc0 root=LABEL=/
- Geben Sie Folgendes ein, um den pSeries-Kernel-RPM zu installieren:
rpm -ivh <Kernel-Versionsnummer>.ppc64pseries.rpm
Anmerkungen: - Achten Sie darauf, dass Sie sich in dem Verzeichnis befinden,
in das die Sicherungsdatei übertragen wurde. Fügen Sie vor der Kernel-Versionsnummer /root/ hinzu,
wenn die Installation im aktuellen Verzeichnis nicht korrekt arbeitet.
- Achten Sie darauf, dass vom Befehl mkinitrd oder von der Kernel-Installation keine Fehler gemeldet werden.
Meldet mkinitrd Fehler, überprüfen Sie die an der Datei /etc/modules.conf vorgenommenen Änderungen.
Möglicherweise sind Fehlermeldungen vorhanden, die vom Befehl tar gemeldet wurden,
wenn auf der Partition die Zeit und das Datum nicht korrekt eingestellt sind.
Diese Fehlermeldungen können ignoriert werden.
- Bearbeiten Sie die Datei /etc/securetty. Führen Sie hierzu die folgenden Schritte aus:
- Geben Sie cd / ein, um die Datei zu suchen.
- Geben Sie cd /etc ein.
- Geben Sie vi securetty ein.
- Geben Sie am Ende der Datei in eine neue Zeile hvc0 ein.
- Speichern und verlassen Sie die Datei durch Drücken der Taste Esc und
Eingabe von :wq!.
- Geben Sie zwei Mal exit ein, um das Rescue-System zu verlassen.
Das System wird heruntergefahren.
- Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Netzwerk-Server-Beschreibung abzuhängen:
- Geben Sie den Befehl WRKCFGSTS *NWS ein. Drücken Sie dann die Eingabetaste.
- Geben Sie eine 2 neben die Netzwerk-Server-Beschreibung ein,
die Sie abhängen wollen.
Drücken Sie dann die Eingabetaste.
- Rekonfigurieren Sie die Netzwerk-Server-Beschreibung so, dass
die Partition von dem NWS-Speicherbereich (NWSSTG) gestartet wird.
Weitere Informationen enthält die Dokumentation der Linux-Variante.
Geben Sie die folgenden Informationen an:
NWSD (Geben Sie einen Namen für die Netzwerk-Server-Beschreibung an)
TYPE(*GUEST)
ONLINE (*NO oder *YES)
PARTITION ('Geben Sie den Namen der logischen AIX- oder Linux-Partition an')
CODEPAGE (437)
TCPPORTCFG (*NONE)
RSTDDEVRSC (für virtuelle CD-Einheiten und Bandeinheiten) (*NONE)
SYNCTIME (*TYPE)
IPLSRC (*NWSSTG)
IPLSTMF (*NONE)
IPLPARM (*NONE)
PWRCTL (*YES)
- Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Netzwerk-Server-Beschreibung anzuhängen:
- Geben Sie den Befehl WRKCFGSTS *NWS ein. Drücken Sie dann die Eingabetaste.
- Geben Sie eine 1 neben die Netzwerk-Server-Beschreibung ein, die Sie starten wollen.
Drücken Sie dann die Eingabetaste.
- Wollen Sie die Stromversorgungssteuerung der Linux-Partition von i5/OS und der HMC aktivieren,
laden Sie die RPMs DynamicRM und Diagela herunter. Die Website für Linux-Unterstützung enthält alle Anweisungen, die
zum Installieren der Anwendungen benötigt werden.