Führen Sie die zur Konfiguration des neuen Servers für die Produktion erforderlichen Schritte aus.
Führen Sie zum Abschluss der Serverkonfiguration die folgenden Aufgaben aus:
- Führen Sie die zur vollständigen Konfiguration der Hardware Management Console mit dem Assistenten zur Installationsanleitung (Guided Setup Wizard) erforderlichen Schritte aus.
Weitere Informationen zur Benutzung
des Assistenten zur Installationsanleitung (Guided Setup Wizard) enthält das Thema
"HMC mit dem Guided Setup Wizard konfigurieren".
- Benutzen Sie die überprüfte Ausgabe des Logical Partition Validation Tool (LVT),
um Hardware in die korrekte Position auf dem Server zu platzieren. Informationen zu PCI-Adaptern und zur Platzierung von PCI-Adaptern
nach einem Upgrade enthält das Thema
"PCI-Adapterpositionen
für System- und Erweiterungseinheiten".
- Schließen Sie den Server an den Versorgungsstromkreis an.
Schalten Sie dann die Firmware des verwalteten Servers im Partitionsbereitschaftsmodus ein.
Führen Sie diesen Schritt über die HMC aus, indem Sie mit der rechten Maustaste
auf den Server klicken und Verwaltetes System einschalten auswählen.
- Installieren Sie Fixes auf der HMC und der Server-Firmware. Anweisungen zum Abrufen und Installieren von Fixes enthält das Thema
"Fixes und Upgrades".
- Überprüfen Sie, ob in den HMC-CEC-Merkmalen die gesamte migrierte Hardware angezeigt wird.
- Stellen Sie sicher, dass die HMC keine logischen Partitionen oder Profile logischer Partitionen
für diesen Server enthält. Müssen Sie ein Profil entfernen, können Sie
weitere Informationen dem Thema
"Profildaten mit HMC entfernen"
entnehmen. Eine einzige logische Partition ist Eigner aller Ressourcen.
- Legen Sie die Diskette mit den Konfigurationsdaten in das Diskettenlaufwerk
auf der HMC ein.
Dies sind die Konfigurationsdaten aus Schritt LPAR-Konfiguration auf Diskette kopieren.
- Geben Sie in die HMC-Befehlszeilenschnittstelle den folgenden Befehl ein,
wobei Servername der Name des Zielservers ist
(dieser Name ist von der Groß- und Kleinschreibung abhängig):
migrcfg -m "Servername" -f "Dateiname" -t 1
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um auf die HMC-Befehlszeile zuzugreifen:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop.
- Wählen Sie Terminal aus.
- Wählen Sie rshterm aus.
Anmerkungen: - Versetzen Sie keine Hardware auf die vorhandenen Erweiterungseinheiten, die umgebaut werden.
- Die HMC erstellt die neuen Profile.
Möglicherweise müssen Sie die grafische Benutzerschnittstelle der HMC aktualisieren,
damit die neuen Profile angezeigt werden.
- Der primären Partition, die vom Quellenserver migriert wurde,
wird die erste auf dem Quellenserver unbenutzte Partitions-ID-Nummer zugeordnet.
Dies ist normalerweise die nächste Partition nach der höchsten Partitionsnummer
auf dem Quellenserver.
- Die Busnummern für Erweiterungseinheiten, die auf den neuen Server migriert wurden,
ändern sich nicht. Neue und umgebaute Erweiterungseinheiten
erhalten neue Busnummern.
- Die Steckplatznummer für den virtuellen Ethernet-Adapter
ist die Nummer der virtuellen LAN-ID auf dem Quellenserver plus 2.
Die Steckplatznummer für den virtuellen Ethernet-Adapter
ist also zwei Nummern höher als die virtuelle LAN-ID auf dem Quellenserver.
- Ordnen Sie über die Hardware Management Console E/A-Hardware erneut zu,
die bei der Migration aus dem Gehäuse der Quellenservereinheit versetzt wurde,
konfigurieren Sie neue Hardware und ordnen Sie geänderte Busse für die einzelnen logischen Partitionen
neu zu. Sie können diese Änderungen vornehmen,
indem Sie mit der rechten Maustaste auf die logischen Partitionen klicken und
Merkmale auswählen.
- Setzen Sie die Profile der logischen Partitionen auf den IPL-Typ B,
die Betriebsschlossposition auf Manuell und
i5/OS-Partitionen in den Haltestatus.
Führen Sie hierzu auf der HMC die folgenden Schritte aus:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Profil der logischen Partition.
- Wählen Sie Aktivieren aus.
- Wählen Sie Erweitert aus.
- Geben Sie Manuell für die Position des Betriebsschlosses ein.
- Geben Sie B für den IPL-Typ ein.
- Überprüfen Sie, ob Rückmeldungen der E/A-Hardware an den Server und die HMC erfolgen.
Führen Sie hierzu die folgenden Aufgaben aus:
- Führen Sie ein manuelles IPL aus. Rufen Sie DST (Dedicated Service Tools) auf,
während das manuelle IPL ausgeführt wird.
- Wählen Sie in DST oder SST die Option Hardware Service Manager (HSM) aus.
- Überprüfen Sie, ob Rückmeldungen der E/A-Hardware erfolgen.
- Verlassen Sie DST oder SST, und setzen Sie das einleitende Programmladen (IPL) fort.
- Melden Sie sich mit dem Benutzerprofil des Sicherheitsbeauftragten (QSECOFR) an.
- Geben Sie in der Anzeige IPL-Auswahlmöglichkeiten
das korrekte Datum und die korrekte Uhrzeit ein. Überprüfen Sie, ob die folgenden
Werte wie angegeben gesetzt sind:
Druckausgabeprogramm starten = N
System starten (eingeschränkter Betrieb) = J
System bei IPL definieren oder ändern = J
- Wählen Sie in der Anzeige System bei IPL definieren oder ändern
Option 3 (Systemwertbefehle) aus.
- Wählen Sie in der Anzeige Systemwertbefehle
Option 3 (Mit Systemwerten arbeiten) aus.
- Stellen Sie für die Systemwerte die in Abschließende Vorbereitungen des Servers für das Upgrade ausführen
dokumentierten Einstellungen wieder her.
Benutzen Sie zum Wiederherstellen dieser Werte den Befehl WRKSYSVAL (Mit Systemwerten arbeiten).
- Rufen Sie eine Liste der Einheiten auf. Rufen Sie mit dem Befehl WRKCFGSTS *DEV
eine Liste der Einheiten auf. Beachten Sie, dass
die Konsole der Steuereinheit QCTL zugeordnet ist. Hängen Sie alle Einheiten mit Ausnahme des als Konsole
benutzten Datensichtgeräts ab.
- Überprüfen Sie, ob alle DFV-Leitungen abgehängt sind. Hängen Sie
mit dem Befehl WRKCFGSTS (Mit Konfigurationsstatus arbeiten)
und den Parametern *LIN *ALL diese Leitungen nach Abschluss des IPL ab.
- Hängen Sie alle Steuereinheiten ab. Hängen Sie mit dem Befehl WRKCFGSTS (Mit Konfigurationsstatus arbeiten)
und den Parametern *CTL *ALL alle Steuereinheiten ab.
- Halten Sie die Informationen zu den Positionen der Beschreibungskennsätze
für den Quellenserver bereit. Diese Informationen hat Ihnen der autorisierte Service-Provider übergeben.
Auf diesem Arbeitsblatt
hat der autorisierte Service-Provider Steuereinheiten und Einheiten angegeben,
die eine andere Position als auf dem Quellenserver haben.
Informationen zum Zugriff auf die Einheiten auf dem Server enthält
"Ressourcen für die einzelnen logischen Partitionen umbenennen".
- Gehen Sie wie folgt vor, um ein IPL für die einzelnen logischen Partitionen auf dem Server auszuführen:
- Stellen Sie sicher, dass alle logischen Partitionen auf den IPL-Typ B und den
Betriebsmodus 'Normal' gesetzt sind. Klicken Sie zum Einstellen der einzelnen logischen Partitionen
in der Hardware Management Console
mit der rechten Maustaste auf die Partition,
und wählen Sie IPL-Modus aus. Ändern Sie den IPL-Modus in den Typ B.
- Führen Sie einen Systemabschluss und ein IPL auf den logischen Partitionen aus. Anweisungen zum Starten des Betriebssystems und zum Durchführen eines Systemabschlusses für das Betriebssystem
enthält das Thema
"Restarting and shutting down i5/OS in a logical partition".
Anmerkung: Beim Ausschalten der Servicepartition
für eServer i5
erscheint möglicherweise längere Zeit der Systemreferenzcode D6xx430B oder D6xx430A.
"xx" steigt regelmäßig an und ist ein normaler Teil der Verarbeitung bei der
Aktualisierung des Server-Firmware-Codes.
Warten Sie, bis der Server die Verarbeitung abgeschlossen hat.
Sie dürfen diesen Prozess nicht unterbrechen.
- Falls erforderlich, führen Sie die Anweisungen in
"Ressourcen für die einzelnen logischen Partitionen umbenennen" aus.
- Optional: Starten Sie den Einheitenparitätsschutz auf nicht konfigurierten Platteneinheiten.
Entsprechende Informationen enthält "Einheitenparitätsschutz starten" in
Kapitel 20, "Mit Einheitenparitätsschutz arbeiten", des Buchs
"Sicherung und Wiederherstellung"
.
- Führen Sie die Verwaltung der Platteneinheiten aus, um die Platten auf dem Server zu
konfigurieren und zu schützen. Hierzu kann die Option Work with Disk Units der Anzeige
Dedicated Service Tools (DST) verwendet werden.
Entsprechende Informationen enthält Kapitel 18,
"Prozeduren zum Konfigurieren von Platten und Plattenschutz" des Buchs
"Sicherung und Wiederherstellung"
.
- Sichern Sie die einzelnen logischen Partitionen des Servers mit
Option 21 des Befehls GO SAVE.
- Erstellen Sie durch Eingabe der folgenden Befehle
für jede logische i5/OS-Partition Berichte
über Hardware- und Konfigurationsobjekte:
DSPHDWRSC TYPE(*LWS) OUTPUT(*PRINT)
DSPHDWRSC TYPE(*STG) OUTPUT(*PRINT)
DSPHDWRSC TYPE(*CMN) OUTPUT(*PRINT)
DSPHDWRSC TYPE(*PRC) OUTPUT(*PRINT)
DSPPTF LICPGM(*ALL) OUTPUT(*PRINT)
- Machen Sie bei einer Migration von Red Hat Enterprise Linux Version 3 mit
Migration von Red Hat Enterprise Linux Version 3 abschließen weiter, um zusätzliche Schritte auszuführen.
- Machen Sie bei einer Migration von SUSE Linux Enterprise Server 9 mit Migration von SUSE Linux Enterprise Server 9 abschließen weiter, um zusätzliche Schritte auszuführen.
- Installieren Sie weitere Software,
die Teil des ursprünglichen Lösungsplans war. Weitere Informationen enthält das Thema
"Zusätzliche Lizenzprogramme installieren". Sie haben möglicherweise zusätzliche Software als Teil eines Paket-Features erhalten.
Informationen zu Paket-Features enthält die Website
"iSeries Hardware"
.
- Müssen Sie beim Upgrade des Servers die Nutzungsbeschränkungen für die einzelnen logischen i5/OS-Partitionen aktualisieren, können Sie weitere Informationen dem Thema über
prozessorbasierte Preise bei bestimmten V5R4-Modellen im
"Memorandum für Benutzer" entnehmen.
- Nehmen Sie den normalen Betrieb wieder auf,
und überprüfen Sie, ob alle Anwendungen korrekt laufen.