Umbau der Erweiterungseinheit vorbereiten

In diesem Thema können Sie feststellen, wie der Umbau einer Erweiterungseinheit vorbereitet wird.

Die Informationen im Thema Pfade zum Umbau von Erweiterungseinheiten und wichtige Hinweise müssen gelesen worden sein.

Führen Sie die folgenden Aufgaben aus, um den Umbau der Erweiterungseinheit vorzubereiten:

  1. Führen Sie das Upgrade auf i5/OS Version 5 Release 4 aus.

    Wurde noch kein i5/OS-Upgrade auf V5R4 ausgeführt, muss das Upgrade jetzt erfolgen. Weitere Informationen zu einem Upgrade des Betriebssystems enthält das Thema "Upgrade für i5/OS und zugehörige Software ausführen".

  2. Drucken Sie von der Website "Logical Partition Validation Tool (LVT)" die LVT-Ausgabe aus, bevor Sie mit dem Umbau von Erweiterungseinheiten beginnen.

    Sie können den IBM Vertriebsbeauftragten oder IBM Business Partner während der Bearbeitung der Bestellung bitten, Ihnen beim Erstellen dieser Ausgabe behilflich zu sein.

    Anmerkung: Die LVT-Ausgabe kann beim Ermitteln der logischen Partition, der die neuen Busnummern zugeordnet werden müssen, und bei der Bearbeitung von Ressourcennamen helfen. Bei diesen Prozeduren wird vorausgesetzt, dass Sie mit dem iSeries-Server vertraut sind und große Erfahrung mit logischen Partitionen haben.
  3. Wenn Sie ein Linux-Betriebssystem auf der Erweiterungseinheit verwenden, führen Sie die folgenden Aufgaben aus. Wenn Sie kein Linux-Betriebssystem auf einer Erweiterungseinheit verwenden, können Sie diesen Schritt überspringen.
    1. Suchen Sie einen mit einem IBM eServer i5-Modell kompatiblen Kernel für die Linux-Variante.
      Anmerkung: Auch bei einem Upgrade von einem IBM iSeries-Modell muss ein pSeries-Linux-Kernel installiert werden, damit die Kompatibilität mit einem IBM eServer i5-Modell gewährleistet ist.
    2. Greifen Sie mit einer der folgenden Methoden auf einen Installations-Kernel zu:
      1. Linux-Installations-CDs
      2. Netzbasierte Installationsquelle
    3. Laden Sie den neuesten pSeries-Kernel auf die virtuelle Platte der Partition herunter. Bei SUSE Linux Enterprise Server 9 befindet sich dieser Kernel auf der ersten Installations-CD in dem Verzeichnis /suse/ppc.
    4. Sichern Sie alle Serverpartitionen mit Option 21 des Befehls GO SAVE. (Informationen zum Sichern aller logischen Partitionen des Servers enthält das Thema "Option 21 des Befehls GO SAVE".)
      Anmerkung: Das Sichern der Serverpartitionen ist wichtig, falls beim Umbau der Erweiterungseinheit Fehler auftreten und eine Wiederherstellung erforderlich ist.
  4. Wenn Sie während des Server-Upgrades eine Erweiterungseinheit von einem Quellenserver auf einen Zielserver migrieren, müssen Sie die folgenden Punkte planen:
    • Führen Sie bei einem Upgrade auf ein neues IBM System i5- oder eServer i5-Modell die folgenden Aufgaben aus, um sicherzustellen, dass der SPCN-Download korrekt ausgeführt wird:
      1. Überprüfen Sie, ob die elementaren Produktdaten der Erweiterungseinheit vor dem Upgrade hinzugefügt wurden. Informationen zur Ausführung dieser Aufgabe enthält das Thema "Programming vital product data".
      2. Stellen Sie sicher, dass Ihre HMC-Benutzer-ID die Berechtigung als HMC-Superadministrator hat. Informationen zum Ändern der Berechtigung für eine HMC-Benutzer-ID enthält das Thema "HMC-Benutzerinformationen und -Berechtigungsklassen bearbeiten".
    • Die Stromversorgung der Erweiterungseinheit muss während der Migration abgeschaltet werden, damit der Zielserver Eigner der SPCN-ID der Erweiterungseinheit ist.
Zugehörige Tasks
Upgrade für i5/OS und zugehörige Software ausführen
Zugehörige Verweise
Upgrade-Prüfliste
Zugehörige Informationen
LVT
Option 21 des Befehls GO SAVE

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