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* In Ergnzung zum Handbuch enthlt diese Datei wichtige Hinweise zu         *
* HDDRIVER 8.48. Bitte lesen Sie diesen Text vor der Treiberinstallation     *
* sorgfltig durch.                                                          *
*                                                                            *
* 1. Die wichtigsten nderungen der letzten Versionen                        *
* 2. Hintergrund-bertragung                                                 *
* 3. Der SCSI-Treiber                                                        *
* 4. Phasenwechsel-Laufwerke                                                 *
* 5. UltraSatan                                                              *
* 6. Falcons mit Prozessor-Karten                                            *
* 7. Sonstiges                                                               *
* 8. Danksagung                                                              *
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1. Die wichtigsten nderungen der letzten Versionen

- HDDRUTIL erlaubt einen Bus-Rescan. Dieser sorgt dafr, dass nachtrglich
  eingeschaltete Gerte von HDDRUTIL und anderen Programmen (auer HDDRIVER)
  erkannt werden. Die IDs dieser Gerte mssen HDDRIVER bereits beim Booten
  bekannt gewesen sein, d. h. sie mssen unter "Gerte und Partitionen"
  eingestellt gewesen sein. (7.70)
- Untersttzung fr das Target-Interface des SCSI-Treibers (nur TT/Falcon) mit
  der Option "SCSI Processor Device" unter "Spezielles". TT/Falcon sind fr
  andere Computer am gleichen Bus sichtbar und knnen die im SCSI-3-Standard
  fr Processor-Devices vorgeschriebenen Kommandos ausfhren. (7.80)
- Die Funktion "Partitionen-Zuordnung" entfllt. Diese Einstellungen werden
  nun unter "Gerte und Partitionen" vorgenommen, nach einem Doppelklick auf
  den Button fr das jeweilige Gert. Die Eingabe der Gerte-IDs erfolgt mit
  der Syntax, wie sie inzwischen fr Atari-Kompatible blich ist. Ein Gert
  wird identifiziert durch den Bus (Bus-ID), und der Gerte-ID. Bei Gerten
  am ACSI- und SCSI-Bus entspricht die Gerte-ID der SCSI-ID, bei IDE-Gerten
  entspricht Master 0 der Gerte-ID 0, Slave 0 entspricht Gerte-ID 1, Master
  1 ist gleichbedeutend mit Gerte-ID 2, Slave 1 mit Gerte-ID 3. (7.80)
- ACHTUNG: SOFERN DIE ROOT- UND BOOTSEKTOREN SCHREIBGESCHTZT SIND UND EIN
  HDDRIVER < 7.81 INSTALLIERT IST, BESCHWERT SICH HDDRUTIL >= 7.81 BEI DER
  TREIBERINSTALLATION BER DEN SCHREIBSCHUTZ. DIESE MELDUNG HAT TECHNISCHE
  GRNDE UND KANN IN DIESEM FALL IGNORIERT WERDEN. BITTE ALTE VERSIONEN VON
  ZIPCTRL.CPX UND HDDRCONF.CPX UNBEDINGT DURCH DIE AKTUELLEN VERSIONEN
  ERSETZEN. (7.81)
- HDDRUTIL untersttzt die Einrichtung von Partitionen im FAT32-Format. Dazu
  gengt es, beim Partitionieren fr den Partitionstyp TOS-kompatibler
  Partitionen "F32" einzutragen bzw. beim Einrichten PC-kompatibler
  Partitionen den Typ "$0b". Bei Partitionsgren von mehr als 1 GiB
  richtet HDDRUTIL automatisch FAT32-Partitionen ein. (7.90)
- HDDRIVER und smtliche Tools untersttzen nun alle Plattformen, fr die es
  einen SCSI-Treiber gibt. Also neben Atari und Milan auch MagiCMac und
  MagiCPC. Unter MagiCMac/MagiCPC wird HDDRIVER von HDDRUTIL im AUTO-Ordner
  von Laufwerk C: installiert und muss nach dem SCSI-Treiber fr diese
  Plattformen gestartet werden. (8.00)
- Auf dem Milan luft die Kommunikation zwischen HDDRIVER und SCSI-Treiber
  fr PCI SCSI nicht mehr ber eine proprietre Schnittstelle, sondern ber
  den SCSI-Treiber. (8.00)
- Erweiterter ID-Check. Dieser bercksichtigt nun alle Busse, fr die ein
  SCSI-Treiber existiert. (8.00)
- Beim Initialisieren von Partitionen werden FAT32-Partitionen untersttzt.
  Vor der Initialisierung sollte der Partitionstyp auf "F32" gesetzt werden.
  Danach muss bei der Initialisierung fr alle Felder "---" aus den Popups
  ausgewhlt werden. (8.00)
- Verbesserte Kompatibilitt mit dem Fast-RAM der CT2-Prozessorkarte fr den
  Falcon. (8.04)
- Verbesserte Kompatibilitt mit dem Fast-RAM des Afterburners fr den
  Falcon. Hierzu bitte das Programm AB040FIX aus dem Ordner FIXES als erstes
  Programm in den AUTO-Ordner legen. (8.10)
- HDDRUTIL erlaubt unter "Partitionstyp ndern" das Aktivieren und
  Deaktivieren von Partitionen. So lassen sich Partitionen quasi verstecken.
  Ein Doppelklick auf den Eintrag in der Partitionsliste aktiviert bzw.
  deaktiviert die Partition. nderungen werden beim nchsten Booten
  bernommen. (8.10)
- Auch die Laufwerke A: und B: lassen sich mit HDDRUTIL schreibschtzen,
  falls sie von HDDRIVER verwaltet werden. (8.10)
- AUTOPARK untersttzt das Parken und Auswerfen von Medien auch fr die
  Laufwerke A: und B:, falls diese von HDDRIVER verwaltet werden. (8.11)
- Die Partitions-Informationen lassen sich im Clipboard ablegen. (8.15)
- Verbesserte Untersttzung von IDE-CompactFlash-Adaptern. (8.16)
- Untersttzung fr IDE-Platten mit einer Kapazitt von bis zu 2048
  GiB. (8.20)
- Fehler in HDDRUTIL behoben, der bei FAT32-Partitionen zu einer um einen
  Sektor zu kleinen FAT fhren konnte. MagiC-Anwendern wird empfohlen, FAT32
  Partitionen neu anzulegen. MiNT erkennt das Problem automatisch und meldet
  einen Fehler. Wird nichts gemeldet ist die FAT-Gre korrekt. (8.23)
- HDDRUTIL untersttzt das komplette und teilweise Clonen von
  Festplatten. (8.30)
- HDDRUTIL untersttzt das Speichern und Laden von Festplatten-
  und Partitions-Abbildern. (8.30)
- Die Kompatibilitt zu Atari-Emulatoren wurde verbessert. (8.30)
- Beim Kopieren von Sektoren und Speichern bzw. Laden von Laufwerks- oder
  Partitions-Abbildern lsst sich die Byte-Order verndern. (8.31)
- Beim Partitionieren kann die Anzeige zwischen MB/MiB-Angaben auf der Basis
  von 1000 oder 1024 Bytes pro KB/KiB umgeschaltet werden. (8.31)
- HDDRUTIL-spezifische Einstellungen lassen sich unter "Einstellungen" im
  "Datei"-Men festlegen. Diese Einstellungen werden beim Beenden von
  HDDRUTIL gesichert. (8.40)
- Die Beschrnkung auf nur eine Partition bei TOS/Windows-kompatiblen Medien
  wurde aufgehoben. Beachten Sie, dass Windows auf Wechselmedien nur eine
  Partition untersttzt. Mit Windows sind mehrere Partitionen pro Medium
  nur bei Festplatten mglich. (8.40)
- Beim Erzeugen Windows-kompatible Medien lassen sich wahlweise keine
  primren sondern nur logische Partitionen erzeugen. Logische
  Partitionen werden von Windows erst nach allen primren Partitionen
  eingebunden. Diese Einstellung hat Einfluss auf die Reihenfolge der
  Laufwerke unter Windows, falls mehrere Gerte angeschlossen sind. TOS kann
  nur von primren Partitionen booten. (8.40)
- HDDRIVER kann nun von nicht bytegeswappten TOS/Windows-kompatiblen Medien
  booten, ohne dass noch irgendeine Taste gedrckt werden muss. (8.40)
- Von HDDRIVER und HDDRUTIL werden bis zu 8 logische SCSI-Einheiten
  untersttzt. (Der SCSI-Treiber hat immer schon 8 Einheiten untersttzt.)
  Die Maximalzahl der von HDDRIVER zu testenden LUNs wird im Dialog
  "Allgemeines" konfiguriert. Beachten Sie, dass TOS nur von LUN0 booten
  kann. (8.40)
- Die Einstellung der SCSI-ID des Computers erfolgt nun unter
  "SCSI-Treiber". (8.40)
- Der Gerte-Check zeigt an, falls fr einen Atari-kompatiblen Bus (0-2) kein
  externer SCSI-Treiber vorhanden ist. In diesem Fall wird einer der in
  HDDRUTIL integrierten SCSI-Treiber verwendet. (8.41)
- Die Einstellung "Entriegeln nach Reset" befindet sich nun unter
  "Wechselmedien". (8.41)
- Problem beim Booten von manchen IDE-Gerten behoben. Dieses Problem gab es
  nur mit HDDRIVER 8.41, nicht aber mit HDDRIVER 8.40. (8.42)
- Die Zahl der reservierten Partitionen fr Wechselmedien kann auf 0 gesetzt
  werden. Dies kann fr Gerte mit mehreren logischen Einheiten (LUNs)
  ntzlich sein, insbesondere fr SCSI-Kartenleser mit nur einem benutzten
  Slot. Beachten Sie, dass das Wechselmedium bei dieser Einstellung bereits
  beim Booten eingelegt sein muss, um berhaupt irgendeine Partition auf
  diesem Medium nutzen zu knnen. (8.43)
- Die Datei "HDDRUTIL.INF" wird nun im selben Ordner gespeichert, in dem
  sich HDDRUTIL befindet. (8.44)
- Die von HDDRUTIL verwendete Sprache lsst sich unter "Einstellungen"
  festlegen. (8.44)
- HDDRUTIL merkt sich den Pfad der zuletzt konfigurierten HDDRIVER-
  Treiberdatei. Nur falls eine andere Datei konfiguriert werden soll ist es
  erforderlich, "HDDRIVER lokalisieren" zu benutzen. (8.44)
- Beim Partitionieren werden fr jede Partition 512 Eintrge fr das
  Wurzelverzeichnis reserviert. (8.44)
- Beim Erzeugen TOS/Windows-kompatibler Medien wird fr jede PC-kompatible
  Linux-Partition (Kennung $83) eine Atari-kompatible Linux-Partition
  (Kennung 'LNX') erzeugt. (8.44)
- "Daten retten" untersttzt auch bytegeswappte Medien. (8.44)
- Fehler behoben, der die Erkennung von Partitionen auf bytegeswappten
  TOS-kompatiblen Medien verhinderte. (8.45)
- Das Dialogfenster "Kompatibilitt" wurde berarbeitet. (8.45)
- Untersttzung eines zweiten IDE-Ports an Adresse $FFF00040, nicht wie
  bisher nur fr den Milan. Dieser Port muss kompatibel zum Standard-IDE-Port
  des Falcon sein. (8.46)
- Verbesserte Fehlerbehandlung in HDDRUTIL bei Problemen beim Zugriff auf
  das NVRAM. (8.46)
- XHDI-Funktionen akzeptieren keine BIOS-Gertenummern mehr, die hher
  sind als das Maximum fr das aktuelle GEMDOS. (8.47)
- Potenzielles Einfrieren von HDDRUTIL beim Zugriff auf Medien beseitigt,
  die mehr Partitionen besitzen, als vom aktuellen GEMDOS untersttzt
  werden. (8.47)
- Die Funktionen "Bootdiskette erzeugen" und "HDDRIVER modifizieren" fr
  exotische IDE-Platten sind nun auch fr den zweiten IDE-Port
  verfgbar. (8.47)
- Beim Speichern von Medien- oder Partitions-Abbildern warnt HDDRUTIL, falls
  die Zieldatei bereits existiert. (8.47)
- Kleinere GUI-Aktualisierungen. (8.47)
- Fehler behoben, der auf STs zu einem Adressfehler (3 Bomben) fhrte, falls
  Daten bei IDE-Platten auf ungerade Adressen bertragen wurden. (8.48)

Diese Auflistung umfasst nur einen Teil der Neuerungen. Bei Bedarf kann ein
neues Handbuch auf dem Stand des aktuellen HDDRIVER bestellt werden.

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2. Hintergrund-bertragung

Der bertragungsmodus "Hintergrund-bertragung" in Verbindung mit MagiC auf
dem Atari darf nur dann genutzt werden, wenn alle Treiber fr Gerte am
ACSI- oder SCSI-Bus den in HDDRIVER integrierten SCSI-Treiber benutzen. Wer
diesen Hinweis nicht beachtet riskiert Fehlfunktionen und Datenverluste.
METADOS ist nicht fr Hintergrund-Transfers geeignet. Abhilfe schaffen die
CD-ROM-Treiber ExtenDOS pro oder SPIN!.
Die Zeile mit dem Schlsselwort "_TSL" muss bei Hintergrund-Transfers aus der
Datei MAGX.INF entfernt werden. Bei TT und Falcon ist Hintergrund-Betrieb nur
mglich, wenn die Option "SCSI Processor Device" aktiv ist.

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3. Der SCSI-Treiber

Der SCSI-Treiber ist eine standardisierte Software-Schnittstelle, die die
Benutzung beliebiger SCSI-Peripherie (mit HDDRIVER auch ATAPI und IDE) auf
dem Atari, Milan, MagiCMac und MagiCPC ermglicht. Fr die ACSI-, SCSI- und
IDE-Schnittstelle aller Ataris und die IDE-Schnittstelle des Milan besitzt
HDDRIVER integrierte SCSI-Treiber.
Zustzlich untersttzt HDDRIVER das Target-Interface des SCSI-Treibers. Bei
aktiver Option "SCSI Processor Device" werden ein TT oder Falcon von
anderen Gerten am SCSI-Bus als SCSI-3-kompatible Gerte erkannt.
ber das Target-Interface knnen TT und Falcon proprietre SCSI-Kommandos
ausgefhren. Aufbauend auf HDDRIVER sollte sich so beispielsweise SCSI-
Netzwerksoftware fr TT und Falcon schreiben lassen. Beispielcode in C fr die
Realisierung eigener SCSI-Kommandos verschicke ich auf Anfrage. Dies macht
aber nur fr Programmierer Sinn, die sich sehr gut mit SCSI auskennen und
wissen, wie die Target-Schnittstelle des SCSI-Treibers funktioniert.
Fr die einwandfreie Funktion des Target-Interfaces mssen alle Treiber, die
auf SCSI-Peripherie zugreifen, dies ber den in HDDRIVER integrierten SCSI-
Treiber tun. Wer SCSI-Software benutzt, die mit eigenen SCSI-Routinen arbeitet,
(z. B. Cubase Audio) sollte die Option "SCSI Processor Device" in HDDRUTIL
abschalten. Dies bringt allerdings den Nachteil mit sich, dass unter MagiC
auf TT und Falcon keine Hintergrund-Transfers mehr mglich sind.

HDDRIVER und alle Tools lassen sich auch unter MagiCMac und MagiCPC verwenden.
Voraussetzung ist, dass ein SCSI-Treiber fr diese Systeme installiert ist.
Ein Hinweis zu MagiCPC: Bei Verwendung von HDDRIVER sollte weder CBHD.PRG,
noch CBHD.CPX installiert sein, sondern nur SCSIDRV.PRG. Andernfalls kann es
beim Start von HDDRIVER zu Abstrzen kommen. Die Installation von CBHD
zustzlich zu HDDRIVER ist nicht zu empfehlen. Sie fhrt auf allen Plattformen
zu Funktionalitts-Verlusten, weil CBHD nicht die neuesten Revisionen von XHDI
und SCSI-Treiber untersttzt.

HDDRIVER untersttzt die aktuelle Version 1.01 des SCSI-Treibers. Manche
Programme enthalten einen Fehler bei der Abfrage der Versionsnummer und
verweigern mit der Version 1.01 ihre Mitarbeit. Bitte wenden Sie sich in
solchen Fllen an die Autoren.

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4. Phasenwechsel-Laufwerke

Phasenwechsel-Laufwerke (Phasewriter Dual, PD/CD) sind eine Kombination aus
optischem Laufwerk und CD-ROM-Laufwerk. Es lassen sich zwei Betriebsmodi
einstellen: Mac-kompatibel und PC-kompatibel. Am Atari kommen beide Modi in
Betracht. Im Mac-kompatiblen Modus belegt das PD-Laufwerk eine einzige SCSI-ID
mit der logischen Gertenummer 0 (LUN 0). Um in diesem Modus sowohl PD-Medien
als auch CD-ROMs ansprechen zu knnen, mssen der Festplattentreiber und der
CD-ROM-Treiber dasselbe Gert verwalten. Im PC-kompatiblen Modus meldet sich
das PD-Laufwerk zweimal, und zwar als optisches Laufwerk unter LUN 0 sowie als
CD-ROM-Laufwerk unter LUN 1. Um ein PD-Laufwerk im PC-kompatiblen Modus zu
betreiben ist ein CD-ROM-Treiber erforderlich, der CD-ROM-Laufwerke mit der
unter LUN 1 ansprechen kann.
Falls das PD-Laufwerk im Mac-Modus betrieben wird, muss in HDDRUTIL unter
"Wechselmedien" die Option >CD-ROM-Laufwerke wie Wechselplatten< eingestellt
werden. Im PC-Modus sollte diese Option abgeschaltet sein.

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5. UltraSatan

Aufgrund von Inkompatibilitten mit dem SCSI-Standard bei alten UltraSatan-
Firmware-Versionen untersttzt HDDRIVER nur die UltraSatan-Firmware-Versionen
1.13 oder neuer. UltraSatan-Anwender sollten die neueste Firmware flashen.
Wie bei jedem Gert mit wechselbaren Medien sind auch bei der UltraSatan die
Einstellungen fr Wechselplatten zu beachten, die sich mit HDDRUTIL vornehmen
lassen.

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6. Falcons mit Prozessor-Karten

Keine der verfgbaren Prozessor-Erweiterungen fr den Falcon ist voll
kompatibel zu einem unmodifizierten Falcon.

Der Afterburner bindet den 68040 nicht korrekt in das Gesamtsystem ein,
insbesondere was den Prozessorcache betrifft. Dies fhrt dazu, dass Zugriffe
auf den SCSI-Bus je nach Initialisierung des Afterburners (hierzu stehen
verschiedenene Programme zur Verfgung) nicht korrekt ablaufen und das Booten
von SCSI-Platten oft nicht mglich ist.
Falls SCSI-Platten bei Falcons mit Afterburner nicht erkannt werden, hilft ein
Trick: Installieren Sie zunchst HDDRIVER und aktivieren Sie unter "Gerte und
Partitionen" lediglich die interne IDE-Platte. Legen Sie die Initialisierungs-
Software fr den Afterburner als erstes Programm in den AUTO-Ordner, gefolgt
von HDDRIVER.PRG. Konfigurieren Sie anschlieend diese Datei statt
HDDRIVER.SYS mit HDDRUTIL.
Beachten Sie ferner die Hinweise zum Programm AB040FIX im Ordner FIXES auf der
HDDRIVER-Treiberdiskette.

CT060-Karten mit alter Firmware sind fehlerhaft, was die Interrupt-Behandlung
betrifft. Mit aktueller Firmware wurde HDDRIVER erfolgreich getestet. Bei
Problemen ist also ein Firmware-Update erforderlich.

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7. Sonstiges

Wird eine SCSI-Platte nicht erkannt und bietet diese die Mglichkeit,
synchrone bertragungen per Jumper zu deaktivieren, sollte man dies tun.
Der Hintergrund: Bei einer alten IBM-Platte wurde ein Firmware-Fehler
gefunden, der es unmglich macht, synchrone Transfers per Software abzulehnen.
Dieser Firmware-Bug macht sich erst ab HDDRIVER 8 bemerkbar, da erst diese
Version erweiterte SCSI-Messages auswertet.

Vor der Installation von HDDRIVER auf Platten mit mehr als vier Partitionen,
auf denen bisher der ICD-Treiber installiert war, ist die Anwendung des
Programms ICD2AHDI (im CONTRIB-Verzeichnis der HDDRIVER-Treiberdiskette)
erforderlich. Alte Versionen der ICD-Software verwenden keine Atari-kompatible
Partitionierung, sondern ein eigenes Format. Mehr Informationen hierzu im
README zur Software ICD2AHDI.

HDDRIVER gehrt nicht in den AUTO-Ordner, auer unter MagiCMac, MagiCPC und
eventuell auf Falcons mit Afterburner. Die Treiberinstallation erfolgt stets
genau so, wie im Handbuch beschrieben. Weitere Aktionen sind nicht
erforderlich.

Beim Booten von beliebigen Partitionen werden Accessories nur dann von einem
anderen Laufwerk als C: geladen, wenn sich auf C: keine Accessories befinden.
Um von anderen Partitionen zu Booten empfiehlt es sich daher, auf C: als
Bootpartition vollstndig zu verzichten und dort auch keine Accessories
abzulegen. Es ist allerdings zu beachten, dass unter TOS manche
Gertetreiber, die Dateien nachladen, diese Dateien eventuell nicht finden.

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8. Danksagung

Mein Dank gilt allen, die sich am Betatest von HDDRIVER beteiligt haben, sowie
denjenigen, von denen die Software im Ordner CONTRIB stammt. Bei Fragen zu
dieser Software wenden Sie sich bitte an die Autoren.
Bei Karl-Ludwig Dietsch und Sascha Uhlig bedanke ich mich fr die berlassung
der Icons in der Datei ICONS.RSC.

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Bei Problemen mit HDDRIVER werfen Sie bitte zunchst einen Blick in das
Handbuch und die Hilfstexte der einzelnen Dialogfenster. Erfahrungsgem
lassen sich die meisten Fragen auf diesem Weg klren. Auerdem gibt es
Informationen im Internet:

  http://hddriver.seimet.de

Geben Sie bei Anfragen bitte stets die Seriennummer Ihres HDDRIVER an.


    Uwe Seimet, 16. September 2013
