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* In Ergnzung zum Handbuch enthlt diese Datei wichtige Hinweise zu         *
* HDDRIVER 9.02. Bitte lesen Sie diesen Text vor der Treiberinstallation     *
* sorgfltig durch.                                                          *
*                                                                            *
* 1. Die wichtigsten nderungen der letzten Versionen                        *
* 2. Hintergrund-bertragung                                                 *
* 3. Der SCSI-Treiber                                                        *
* 4. Phasenwechsel-Laufwerke                                                 *
* 5. UltraSatan                                                              *
* 6. Falcons mit Prozessor-Karten                                            *
* 7. Sonstiges                                                               *
* 8. Danksagung                                                              *
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1. Die wichtigsten nderungen der letzten Versionen

- HDDRUTIL erlaubt einen Bus-Rescan. Dieser sorgt dafr, dass nachtrglich
  eingeschaltete Gerte von HDDRUTIL und anderen Programmen (auer HDDRIVER)
  erkannt werden. Die IDs dieser Gerte mssen HDDRIVER bereits beim Booten
  bekannt gewesen sein, d. h. sie mssen unter "Gerte und Partitionen"
  eingestellt gewesen sein. (7.70)
- Untersttzung fr das Target-Interface des SCSI-Treibers (nur TT/Falcon).
  TT/Falcon sind fr andere Computer am gleichen Bus sichtbar und knnen die
  im SCSI-3-Standard fr Processor-Devices vorgeschriebenen Kommandos
  ausfhren. (7.80)
- Die Funktion "Partitionen-Zuordnung" entfllt. Diese Einstellungen werden
  nun unter "Gerte und Partitionen" vorgenommen, nach einem Doppelklick auf
  den Button fr das jeweilige Gert. Die Eingabe der Gerte-IDs erfolgt mit
  der Syntax, wie sie inzwischen fr Atari-Kompatible blich ist. Ein Gert
  wird identifiziert durch den Bus (Bus-ID), und der Gerte-ID. Bei Gerten
  am ACSI- und SCSI-Bus entspricht die Gerte-ID der SCSI-ID, bei IDE-Gerten
  entspricht Master 0 der Gerte-ID 0, Slave 0 entspricht Gerte-ID 1, Master
  1 ist gleichbedeutend mit Gerte-ID 2, Slave 1 mit Gerte-ID 3. (7.80)
- HDDRUTIL untersttzt die Einrichtung von Partitionen im FAT32-Format. Dazu
  gengt es, beim Partitionieren fr den Partitionstyp TOS-kompatibler
  Partitionen "F32" einzutragen bzw. beim Einrichten PC-kompatibler
  Partitionen den Typ "$0b". Bei Partitionsgren von mehr als 1 GiB
  richtet HDDRUTIL automatisch FAT32-Partitionen ein. (7.90)
- HDDRIVER und smtliche Tools untersttzen nun alle Plattformen, fr die es
  einen SCSI-Treiber gibt. HDDRIVER muss nach dem SCSI-Treiber fr diese
  Plattformen gestartet werden. (8.00)
- Beim Initialisieren von Partitionen werden FAT32-Partitionen untersttzt.
  Vor der Initialisierung sollte der Partitionstyp auf "F32" gesetzt werden.
  Danach muss bei der Initialisierung fr alle Felder "---" aus den Popups
  ausgewhlt werden. (8.00)
- Verbesserte Kompatibilitt mit dem Fast-RAM des Afterburners fr den
  Falcon. Hierzu bitte das Programm AB040FIX aus dem Ordner FIXES als erstes
  Programm in den AUTO-Ordner legen. (8.10)
- HDDRUTIL erlaubt unter "Partitionstyp ndern" das Aktivieren und
  Deaktivieren von Partitionen. So lassen sich Partitionen quasi
  verstecken. (8.10)
- Verbesserte Untersttzung von Speicherkarten. (8.16)
- Untersttzung fr IDE-Platten mit einer Kapazitt von bis zu 2048
  GiB (2 TiB). (8.20)
- Fehler in HDDRUTIL behoben, der bei FAT32-Partitionen zu einer um einen
  Sektor zu kleinen FAT fhren konnte. MagiC-Anwendern wird empfohlen, FAT32
  Partitionen neu anzulegen. MiNT erkennt das Problem automatisch und meldet
  einen Fehler. Wird nichts gemeldet ist die FAT-Gre korrekt. (8.23)
- HDDRUTIL untersttzt das komplette und teilweise Kopieren von
  Festplatten. (8.30)
- HDDRUTIL untersttzt das Speichern und Laden von Festplatten-
  und Partitions-Abbildern. (8.30)
- Beim Kopieren von Sektoren und Speichern bzw. Laden von Laufwerks- oder
  Partitions-Abbildern lsst sich die Byte-Order verndern. (8.31)
- Beim Partitionieren kann die Anzeige zwischen MB/MiB-Angaben auf der Basis
  von 1000 oder 1024 Bytes pro KB/KiB umgeschaltet werden. (8.31)
- HDDRUTIL-spezifische Einstellungen lassen sich unter "Einstellungen" im
  "Datei"-Men festlegen. Diese Einstellungen werden beim Beenden von
  HDDRUTIL gesichert. (8.40)
- Die Beschrnkung auf nur eine Partition bei TOS/Windows-kompatiblen Medien
  wurde aufgehoben. Beachten Sie, dass Windows auf Wechselmedien nur eine
  Partition untersttzt. Mit Windows sind mehrere Partitionen pro Medium
  nur bei Festplatten mglich. (8.40)
- Beim Erzeugen Windows-kompatible Medien lassen sich wahlweise keine
  primren sondern nur logische Partitionen erzeugen. Logische
  Partitionen werden von Windows erst nach allen primren Partitionen
  eingebunden. Diese Einstellung hat Einfluss auf die Reihenfolge der
  Laufwerke unter Windows, falls mehrere Gerte angeschlossen sind. TOS kann
  nur von primren Partitionen booten. (8.40)
- HDDRIVER kann nun von nicht bytegeswappten TOS/Windows-kompatiblen Medien
  booten, ohne dass noch irgendeine Taste gedrckt werden muss. (8.40)
- Von HDDRIVER und HDDRUTIL werden bis zu 8 logische SCSI-Einheiten
  untersttzt. (Der SCSI-Treiber hat immer schon 8 Einheiten untersttzt.)
  Beachten Sie, dass TOS nur von LUN0 booten kann. (8.40)
- Die Einstellung der SCSI-ID des Computers erfolgt nun unter
  "SCSI-Treiber". (8.40)
- Der Gerte-Check zeigt an, falls fr einen Atari-kompatiblen Bus (0-2) kein
  externer SCSI-Treiber vorhanden ist. In diesem Fall wird einer der in
  HDDRUTIL integrierten SCSI-Treiber verwendet. (8.41)
- Die Einstellung "Entriegeln nach Reset" befindet sich nun unter
  "Wechselmedien". (8.41)
- Die Zahl der reservierten Partitionen fr Wechselmedien kann auf 0 gesetzt
  werden. Dies kann fr Gerte mit mehreren logischen Einheiten (LUNs)
  ntzlich sein, insbesondere fr SCSI-Kartenleser mit nur einem benutzten
  Slot. Beachten Sie, dass das Wechselmedium bei dieser Einstellung bereits
  beim Booten eingelegt sein muss, um berhaupt irgendeine Partition auf
  diesem Medium nutzen zu knnen. (8.43)
- Die Datei "HDDRUTIL.INF" wird nun im selben Ordner gespeichert, in dem
  sich HDDRUTIL befindet. (8.44)
- Die von HDDRUTIL verwendete Sprache lsst sich unter "Einstellungen"
  festlegen. (8.44)
- HDDRUTIL merkt sich den Pfad der zuletzt konfigurierten HDDRIVER-
  Treiberdatei. Nur falls eine andere Datei konfiguriert werden soll ist es
  erforderlich, "HDDRIVER lokalisieren" zu benutzen. (8.44)
- Beim Erzeugen TOS/Windows-kompatibler Medien wird fr jede PC-kompatible
  Linux-Partition (Kennung $83) eine Atari-kompatible Linux-Partition
  (Kennung 'LNX') erzeugt. (8.44)
- XHDI-Funktionen akzeptieren keine BIOS-Gertenummern mehr, die hher
  sind als das Maximum fr das aktuelle GEMDOS. (8.47)
- Potenzielles Einfrieren von HDDRUTIL beim Zugriff auf Medien beseitigt,
  die mehr Partitionen besitzen, als vom aktuellen GEMDOS untersttzt
  werden. (8.47)
- Fehler behoben, der auf STs zu einem Adressfehler (3 Bomben) fhrte, falls
  Daten bei IDE-Platten auf ungerade Adressen bertragen wurden. (8.48)
- Fehler beseitigt, der dazu fhrte, dass ACSI- und IDE-Gerte mit derselben
  ID wie die SCSI Initiator-ID beim Booten berprft wurden. (8.49)
- Die XHDI-Funktionen XHInqTarget() und XHInqTarget2() melden nun auch dann
  den Gertenamen, wenn kein Medium im Laufwerk ist. (8.49)
- Mit einer geeigneten Hardware-Erweiterung (z. B. "The Doubler") werden
  bis zu 4 IDE-Ports fr bis zu 8 Gerte (Adressen $FFF00000, $FFF00040,
  $FFF00080, $FFF000C0) untersttzt. Die zustzlichen Ports mssen
  kompatibel zum IDE-Port des Falcon sein. (9.00)
- Die Funktionen "Bootdiskette erzeugen" und "HDDRIVER modifizieren" fr
  exotische IDE-Laufwerke werden nicht mehr untersttzt. (9.00)
- Erweiterte Untersttzung fr Multimedia-Kommandos (MMC) von CD-ROM/DVD/BD-
  Laufwerken und -Brennern. Neben DVD-RAM-Medien knnen HDDRUTIL und
  HDDRIVER mit vielen Laufwerken (MRW) nun auch DVD+RW- und BD-RE-Medien
  formatieren und beschreiben. (9.00)
- Die "IDE READ/WRITE MULTIPLE"-Einstellungen wurden in die SCSI-Treiber-
  Einstellungen verschoben und in "Beschleunigter Modus" umbenannt. (9.00)
- ICD-kompatible Hardware, die am ACSI-Bus Platten mit einer Kapazitt von
  mehr als 1 GiB untersttzt, wird automatisch erkannt. Somit ist auch fr
  GigaFile, UltraSatan und Hatari keine besondere Einstellung mehr
  erforderlich. (9.00)
- Die Option "PC-kompatible Partitionen ignorieren" wurde entfernt.
  Betroffene Gerte knnen stattdessen unter "Gerte und Partitionen"
  deselektiert werden. (9.00)
- HDDRUTIL zeigt zwei Fenster mit allen bekannten Gerten und Laufwerken
  an. Das Gert oder Laufwerk, mit dem gearbeitet werden soll, kann aus
  diesen Listen ausgewhlt werden. Die fr einen ausgewhlten Eintrag
  verfgbaren Operationen sind im Hauptmen aktiviert und werden auch von
  einem Kontext-Men angeboten, das beim Auswhlen eines Eintrags mit der
  rechten Maustaste angezeigt wird.
  Gerte, die direkt von HDDRIVER verwaltet werden knnen, sind mit einem
  fhrenden '.' markiert. Andere Gerte lassen sich mit dem in HDDRIVER
  integrierten SCSI-Treiber verwalten, bentigen aber zustzliche Treiber
  von Drittanbietern, z. B. CD-ROM-Laufwerke. MMC-Gerte knnen abhngig
  vom eingelegten Medium teilweise von HDDRIVER verwaltet werden. 
  Sektoren/Medien knnen kopiert werden, indem das Quellgert mit der Maus
  auf das Zielgert geschoben wird (Drag&Drop). Quell- und Zielgert knnen
  identisch sein.
  Ein Gerte-Rescan aktualisiert die Gerteliste. Es werden nur die Gerte-
  IDs gescannt, mit denen der aktuell laufende HDDRIVER konfiguriert wurde.
  Ein Laufwerks-Rescan aktualisiert die Liste der Laufwerke. Dies ist nach
  dem Wechsel eines Mediums, whrend HDDRUTIL luft, empfehlenswert.
  HDDRIVER kann durch einen Doppelklick auf ein Laufwerk installiert
  werden. Eine eventuell bereits vorhandene Treiberdatei HDDRIVER.SYS wird
  in HDDRIVER.OLD umbenannt. Die (primren) Partitionen, die fr eine
  Installation geeignet sind, sind mit einem fhrenden '.' markiert. (9.00)
- Die neue Funktion "Gerteinformation" zeigt detaillierte Informationen zu
  einem Gert an. Diese Information wird auch nach einem Doppelklick auf
  ein Gert angezeigt. (9.00)
- Unter "Businformation" lassen sich Details zu den vom SCSI-Treiber
  verwalteten Bussen abrufen. (9.00)
- Cache-Parameter knnen fr mehr ATAPI- und SATA-Gerte konfiguriert
  werden als bisher. (9.00)
- Das ndern von Partitions-IDs und Initialisieren von Partitionen erfolgt
  nun unter "Partitionen bearbeiten". (9.00)
- Die neue Funktion "Selbsttest ausfhren" startet den eingebauten
  Selbsttest eines Gertes. (9.00)
- Die neue Funktion "Auswerfen" wirft ein Medium aus, falls dies vom
  jeweiligen Laufwerk untersttzt wird. (9.00)
- Die neue Funktion "Konfiguration exportieren" sichert einen berblick
  ber alle HDDRIVER-Einstellungen. (9.00)
- Die neue Funktion "Alle Daten lschen" berschreibt alle Daten auf einem
  Medium. (9.00)
- Die neue Funktion "Details anzeigen" zeigt wichtige Daten zum Aufbau
  TOS-kompatibler Partitionen an. (9.00)
- Die Option "SCSI-Reset beim Booten" wurde in die Bootparameter-
  Einstellungen verschoben. (9.00)
- Die untersttzten LUNs knnen nach einem Doppelklick auf ein Gert unter
  "Gerte und Partitionen" fr jedes Gert separat konfiguriert werden.
  Wird fr ein aktives Gert keine LUN konfiguriert, wird dieses Gert zwar
  vom SCSI-Treiber verwaltet, aber HDDRIVER sucht nicht nach Partitionen.
  Beim Booten werden Informationen zu jeder konfigurierten Gerte-ID
  angezeigt, auch wenn kein Gert gefunden wird. (9.00)
- "Daten retten" wurde in "Rootsektor restaurieren" umbenannt. (9.00)
- Zustzlich zu den vordefinierten XHDI-kompatiblen Partitionstypen ("RAW",
  "MIX", "LNX, "F32", $0b, $0c und $83) wird ein benutzerdefinierter Typ
  untersttzt. Dieser Typ lsst sich unter "Gerte und Partitionen"
  eintragen. Der ursprngliche Meneintrag "Partitionstypen" wurde
  entfernt. Die Typen "MIX", "LNX" und $83 (PC-Linux) werden nur
  untersttzt, wenn "Linux- und Minix-Partitionen verwalten" aktiviert
  ist. (9.00)
- Das SCSI Target-Interface untersttzt alle in der SPC-2-Spezifikation
  vorgeschriebenen Kommandos fr Processor Devices. (9.00)
- Die SCSI-Emulation fr IDE-Platten untersttzt alle vorgeschriebenen
  Kommandos der SBC-3-Spezifikation und liefert przisere
  Fehlercodes. (9.00)
- Beim Formatieren benutzt HDDRUTIL automatisch einen Interleave von 1 fr
  SH/Megafile-Platten, andernfalls Interleave 0. (9.00)
- Die Checkbox "TOS & Windows kombiniert" wurde entfernt. Um TOS/Windows-
  kompatible Medien zu erzeugen, werden einfach beide Checkboxen "TOS"
  und Windows" ausgewhlt. (9.00)
- Die beiden Optionen "Rootsektoren schtzen" und "Bootsektoren schtzen"
  wurden zu einer Option "Root- und Bootsektoren schtzen" vereinigt. (9.00)
- Das Dialogfenster "Partitionskennungen ndern" wurde erweitert. (9.00)
- HDDRCONF.CPX zeigt bei den Fehlerinformationen zustzlich den Sense Key
  an. (9.00)
- Das automatische Sichern der HDDRUTIL-Einstellungen ist optional. (9.00)
- Zahlreiche Hilfstexte wurden aktualisiert und einige Einstellungen wurden
  in weniger technische Begriffe umbenannt. (9.00)
- Fehler in HDDRUTIL behoben, der beim Initialisieren einer Partition auf
  Medien mit mehr als 4 Partitionen zum Verschwinden von Partitionen fhren
  konnte. (9.01)
- Die Einstellung "SCSI Processor Device", die das Target-Interface des
  SCSI-Treibers aktiviert, ist wieder optional. Beachten Sie, dass diese
  Einstellung Voraussetzung fr die Hintergrund-bertragung mit MagiC
  ist. (9.01)
- Verbesserte Kompatibilitt mit speziellen SCSI-Hardware-Kombinationen
  (Acard AEC-7720U kombiniert mit IDE-nach-SATA-Adapter). (9.01)
- Problem bei der Erkennung von SH/Megafile-Platten behoben, das durch die
  nderung fr die Acard in HDDRIVER 9.01 verursacht wurde. (9.02)

Diese Auflistung umfasst nur einen Teil der Neuerungen. Bei Bedarf kann ein
neues Handbuch auf dem Stand des aktuellen HDDRIVER bestellt werden.

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2. Hintergrund-bertragung

Der bertragungsmodus "Hintergrund-bertragung" in Verbindung mit MagiC auf
dem Atari darf nur dann genutzt werden, wenn alle Treiber fr Gerte am
ACSI- oder SCSI-Bus den in HDDRIVER integrierten SCSI-Treiber benutzen. Wer
diesen Hinweis nicht beachtet riskiert Fehlfunktionen und Datenverluste.
METADOS ist nicht fr Hintergrund-Transfers geeignet. Abhilfe schaffen die
CD-ROM-Treiber ExtenDOS pro oder SPIN!.
Die Zeile mit dem Schlsselwort "_TSL" muss bei Hintergrund-Transfers aus der
Datei MAGX.INF entfernt werden.

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3. Der SCSI-Treiber

Der SCSI-Treiber ist eine standardisierte Software-Schnittstelle, die die
Benutzung beliebiger SCSI-Peripherie (mit HDDRIVER auch ATAPI und IDE) auf
dem Atari, Milan, MagiCMac und MagiCPC ermglicht. Fr die ACSI-, SCSI- und
IDE-Schnittstellen aller Ataris und die IDE-Schnittstelle des Milan besitzt
HDDRIVER integrierte SCSI-Treiber.
Zustzlich untersttzt HDDRIVER das Target-Interface des SCSI-Treibers. Ein
TT oder Falcon werden von anderen Gerten am SCSI-Bus als SCSI-3-kompatible
Gerte erkannt.
ber das Target-Interface knnen TT und Falcon proprietre SCSI-Kommandos
ausgefhren. Aufbauend auf HDDRIVER sollte sich so beispielsweise SCSI-
Netzwerksoftware fr TT und Falcon schreiben lassen. Beispielcode in C fr die
Realisierung eigener SCSI-Kommandos verschicke ich auf Anfrage. Dies macht
aber nur fr Programmierer Sinn, die sich sehr gut mit SCSI auskennen und
wissen, wie die Target-Schnittstelle des SCSI-Treibers funktioniert.
Fr die einwandfreie Funktion des Target-Interfaces mssen alle Treiber, die
auf SCSI-Peripherie zugreifen, dies ber den in HDDRIVER integrierten SCSI-
Treiber tun.

HDDRIVER und alle Tools lassen sich auch unter MagiCMac und MagiCPC verwenden.
Voraussetzung ist, dass ein SCSI-Treiber fr diese Systeme installiert ist.
Ein Hinweis zu MagiCPC: Bei Verwendung von HDDRIVER sollte weder CBHD.PRG,
noch CBHD.CPX installiert sein, sondern nur SCSIDRV.PRG. Andernfalls kann es
beim Start von HDDRIVER zu Abstrzen kommen. Die Installation von CBHD
zustzlich zu HDDRIVER ist nicht zu empfehlen. Sie fhrt auf allen Plattformen
zu Funktionalitts-Verlusten, weil CBHD nicht die neuesten Revisionen von XHDI
und SCSI-Treiber untersttzt.

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4. Phasenwechsel-Laufwerke

Phasenwechsel-Laufwerke (Phasewriter Dual, PD/CD) sind eine Kombination aus
optischem Laufwerk und CD-ROM-Laufwerk. Es lassen sich zwei Betriebsmodi
einstellen: Mac-kompatibel und PC-kompatibel. Am Atari kommen beide Modi in
Betracht. Im Mac-kompatiblen Modus belegt das PD-Laufwerk eine einzige SCSI-ID
mit der logischen Gertenummer 0 (LUN 0). Um in diesem Modus sowohl PD-Medien
als auch CD-ROMs ansprechen zu knnen, mssen der Festplattentreiber und der
CD-ROM-Treiber dasselbe Gert verwalten. Im PC-kompatiblen Modus meldet sich
das PD-Laufwerk zweimal, und zwar als optisches Laufwerk unter LUN 0 sowie als
CD-ROM-Laufwerk unter LUN 1. Um ein PD-Laufwerk im PC-kompatiblen Modus zu
betreiben ist ein CD-ROM-Treiber erforderlich, der CD-ROM-Laufwerke mit der
unter LUN 1 ansprechen kann.
Falls das PD-Laufwerk im Mac-Modus betrieben wird, muss in HDDRUTIL unter
"Wechselmedien" die Option >CD-ROM-Laufwerke wie Wechselplatten< eingestellt
werden. Im PC-Modus sollte diese Option abgeschaltet sein.

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5. UltraSatan

Aufgrund von Inkompatibilitten mit dem SCSI-Standard bei alten UltraSatan-
Firmware-Versionen untersttzt HDDRIVER nur die UltraSatan-Firmware-Versionen
1.20 oder neuer. UltraSatan-Anwender sollten die neueste Firmware flashen.
Wie bei jedem Gert mit wechselbaren Medien sind auch bei der UltraSatan die
Einstellungen fr Wechselplatten zu beachten, die sich mit HDDRUTIL vornehmen
lassen.

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6. Falcons mit Prozessor-Karten

Keine der verfgbaren Prozessor-Erweiterungen fr den Falcon ist voll
kompatibel zu einem unmodifizierten Falcon.

Der Afterburner bindet den 68040 nicht korrekt in das Gesamtsystem ein,
insbesondere was den Prozessorcache betrifft. Dies fhrt dazu, dass Zugriffe
auf den SCSI-Bus je nach Initialisierung des Afterburners (hierzu stehen
verschiedenene Programme zur Verfgung) nicht korrekt ablaufen und das Booten
von SCSI-Platten oft nicht mglich ist.
Falls SCSI-Platten bei Falcons mit Afterburner nicht erkannt werden, hilft ein
Trick: Installieren Sie zunchst HDDRIVER und aktivieren Sie unter "Gerte und
Partitionen" lediglich die interne IDE-Platte. Legen Sie die Initialisierungs-
Software fr den Afterburner als erstes Programm in den AUTO-Ordner, gefolgt
von HDDRIVER.PRG. Konfigurieren Sie anschlieend diese Datei statt
HDDRIVER.SYS mit HDDRUTIL.
Beachten Sie ferner die Hinweise zum Programm AB040FIX im Ordner FIXES auf der
HDDRIVER-Treiberdiskette.

CT060-Karten mit alter Firmware sind fehlerhaft, was die Interrupt-Behandlung
betrifft. Mit aktueller Firmware wurde HDDRIVER erfolgreich getestet. Bei
Problemen ist also ein Firmware-Update erforderlich.

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7. Sonstiges

Vor der Installation von HDDRIVER auf Platten mit mehr als vier Partitionen,
auf denen bisher der ICD-Treiber installiert war, ist die Anwendung des
Programms ICD2AHDI (im CONTRIB-Verzeichnis des HDDRIVER-Lieferumfangs)
erforderlich. Alte Versionen der ICD-Software verwenden keine Atari-kompatible
Partitionierung, sondern ein eigenes Format. Mehr Informationen hierzu im
README zur Software ICD2AHDI.

HDDRIVER gehrt nicht in den AUTO-Ordner, auer unter MagiCMac, MagiCPC oder
Hatari, und eventuell auf Falcons mit Afterburner (s. o.). Die
Treiberinstallation erfolgt stets mit "HDDRIVER installieren" und auf keinem
anderen Weg.

Beim Booten von beliebigen Partitionen werden Accessories nur dann von einem
anderen Laufwerk als C: geladen, wenn sich auf C: keine Accessories befinden.
Um von anderen Partitionen zu Booten empfiehlt es sich daher, auf C: als
Bootpartition vollstndig zu verzichten und dort auch keine Accessories
abzulegen. Es ist allerdings zu beachten, dass unter TOS manche
Gertetreiber, die Dateien nachladen, diese Dateien eventuell nicht finden.

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8. Danksagung

Mein Dank gilt allen, die sich am Testen von HDDRIVER beteiligt haben, sowie
denjenigen, von denen die Software im Ordner CONTRIB stammt. Bei Fragen zu
dieser Software wenden Sie sich bitte an die Autoren.
Bei Karl-Ludwig Dietsch und Sascha Uhlig bedanke ich mich fr die berlassung
der Icons in der Datei ICONS.RSC.

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Bei Problemen mit HDDRIVER werfen Sie bitte zunchst einen Blick in das
Handbuch und die Hilfstexte der einzelnen Dialogfenster. Erfahrungsgem
lassen sich die meisten Fragen auf diesem Weg klren. Auerdem gibt es
Informationen in der FAQ und im Forum auf der HDDRIVER-Website:

  http://hddriver.seimet.de

Geben Sie bei Anfragen bitte stets die Seriennummer Ihres HDDRIVER an.


    Uwe Seimet, 2. April 2014
