1) Was kann das FAB  HD-Modul?

   Der Takteingang des Floppy Controllers wird entweder mit 16 MHz aus dem
   eigenen Oszillator (keine Shifter-Belastung) fr den HD Modus oder mit
   durch Teilung erzeugten 8 MHz (wie Originalzustand) fr den DD-Modus ver-
   sorgt.
   
2) Welches Eingangssignal wird bentigt?

   Das Modul wird durch den Low-aktiven Eingang in den HD-Modus geschaltet.
   Eine Verknpfung mit Selektsignalen erfolgt nicht. Nach der Shugart-Norm
   sind Ausgnge der Floppys lowaktiv und nur aktiv, whrend das Laufwerk
   selektiert ist. VIELE FLOPPY-HERSTELLER HALTEN SICH NICHT AN DIESE NORM.
   Beim Autor arbeiten Citizen Laufwerke, bei denen eine Brcke geltet
   werden mute, ein NEC Laufwerk gibt nach Lten einer Brcke das Signal
   OHNE Bercksichtigung des Select. Selbst bei nur einem Laufwerk wre dann
   BEI NICHT EINGELEGTER DISKETTE die hohe Frequenz stndig aktiviert, was
   mit Sicherheit zu thermischen Problemen fhrt.
   Das (auch sonst empfehlenswerte) TEAC FD-235HF funktioniert mit folgen-
   den Jumpern: (E4-E3)(D3-C3)(B4-A4)(B3-A3)(E1-D1) und ein Select.
   Das HD Signal liegt blicherweise auf Pin 2. Dieser ist im Atari ST nicht
   belegt.
   
3) Welcher Einbauvarianten gibt es?

   Das Modul kann mit den drei hervorgehobenen Pins AUF den Controller 
   geltet werden. Die Verbindung von Pin 18 (Takteingang des Controllers)
   ist dann auf der Platine oder am Bein des Controllers zu trennen.
   
   Alternativ (und besser) wird der Controller ausgeltet und durch einen
   Sockel ersetzt. ES MUSS DAFR EIN EINFACHER SOCKEL _OHNE_ GEDREHTE KON-
   TAKTE VERWENDET WERDEN. Als Controller Sockel auf der Modul Platine 
   werden wire-wrap Fassungsleisten verwendet. Pin 18 wird nach dem Einlten
   abgekniffen.
   
   Der Eingang wird mit der Leitung 2 des Shugart Busses verbunden.
   
4) Was ist beim Aufbau zu beachten?

   Die ICs werden nicht gesockelt. Viele Pins werden auf beiden Seiten der
   Platine verltet. VORSICHT: Die Unterseiten der beiden ICs sind nicht
   zugnglich, wenn das andere eingesetzt ist. Es mu erst eine Pinreihe
   abgebogen und von unten verltet, dann das zweite IC eingesetzt und von
   unten verltet und zum Schlu das erste IC zurckgebogen und mit der
   zweiten Pinreihe verltet werden. die Ltungen von oben sind natrlich
   kein Problem, allerdings sollten die Fassungsstreifen als letztes ein-
   gesetzt werden.
   
5) Geht es noch billiger?

   Der Oszillator macht allein etwa die Hlfte der Gesamtkosten aus. Ohne
   ihn liegen diese unter zehn Mark. Er kann ohne weiteres weg gelassen und
   die 16 MHz vom Shifter (bzw. irgeneiner gnstig gelegenen Durchkontak-
   tierung) abgegriffen werden. Fr hhere Betriebssicherheit und geringere
   Belastung eines teuren Spezialbauteils wird davon aber abgeraten.
   
6) Und wo kriege ich das her?

   Alle Bauteile sind handelsblich. Die Platine kann fr DM 5,- (ungebohrt
   und natrlich nicht durchkontaktiert) vom Autor bezogen werden. Da ich
   sie auch erst bestellen mu, kann das aber etwas dauern. Das Porto ist
   in den DM 5.- natrlich _nicht_ enthalten.
   
7) Noch Fragen?

   Der Autor kann erreicht werden ber:
   
        Mausnet:    Axel Berger @ RS
        
        Post:       Dipl.-Ing. F. Axel Berger    (frankierter
                    Johann-Hck-Strae 14         Rckumschlag
                    DW-5068 Odenthal-Heide        bitte)
                    
        Tel:        02174/ 41824
        Fax:        02174/ 4241

   Dies ist die erste Version der Anleitung (die Schaltung selbst luft 
   schon lnger zuverlssig mit WD 1772-02-02 und auch mit VLSI 1772)
   Um Korrekturen und Hinweise wird gebeten.

