Projekt ST_ESCC
***************

Es werden zwei zustzliche serielle Schnittstellen im Atari 
ST/STE/MegaST installiert, die auch fr hhere Baudraten geeignet 
sind. Der ESCC (EnhancedSCC) Z85230 wurde gewhlt, da er
- 8 Byte Empfangspuffer und 4 Byte Sendepuffer besitzt
- vektorisierte Interrupts erzeugt
- zwei serielle Schnittstellen enthlt
- kompatibel zum im MegaSTE/TT/Falcon eingesetzten SCC ist

Der Einbau soll mit mglichst wenigen Verbindungen zum Computer 
erfolgen. Ein Aufsetzen auf die CPU schied aus mehreren Grnden aus. 
Damit war klar, da der ESCC nicht auf der gleichen Adresse wie der 
SCC im MegaSTE liegen wird. Fr eine MegaSTE-Kompatibilitt htte 
mindestens noch ein anderes Register simuliert werden mssen, was 
eventuell rger mit Beschleunigern erzeugt htte. Der MFP erschien mir 
passend. Da ich ohnehin einen neuen Software-Treiber fr serielle 
Schnittstellen schreibe und sehr fr ein hardwareunabhngiges 
Softwareinterface zu diesen Schnittstellen bin, sehe ich die 
MegaSTE-Inkompatibilitt nicht als Nachteil. Die Hardware wird hier 
genau beschrieben, da dies ein Bastelanleitung ist. In eigenen 
Programmen sollte man anstelle dieses Wissens den Software-Treiber 
benutzen. Ist dies unmglich, da der Treiber die gewnschte Funktion 
nicht bietet, sollte man seine Software in Treiber und Hauptprogramm 
aufteilen und das Interface dokumentieren, um auch den Besitzern 
andere Hardware die Nutzung zu ermglichen.

Eine ST_ESCC-Version, die zustzlich ber einen I2C-Controller 
verfgt, ist fast fertig. Die Platine (42mm*60mm) liegt schon bei mir, 
es fehlen aber noch ein Bauteil, die Logikgleichungen und der 
Testlauf.



Copyright und fertige Versionen
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ST_ESCC darf fr den Eigenbedarf gebaut werden. Gegen den Aufbau fr 
gute Freunde habe ich ebenfalls nichts. Eine kommerzielle Fertigung 
oder Verwertung ist nur mit meiner schriftlichen Zustimmung erlaubt. 
Das Erstellen einer mailboxversandfhigen Version der Dokumentation 
war mit einem nicht unerheblichen Zeitaufwand verbunden.

Dieses Paket darf unverndert frei weitergegeben werden. Wenn jemand 
nderungen hinzufgen will, so mu er diese eindeutig als nderung 
bzw. Ergnzung kennzeichnen. Eine bersetzung in andere Sprachen ist 
ausdrcklich erwnscht. Das deutsche Original mu aber mit im Paket 
verbleiben.

Ich glaube nicht, da es viele Bastler geben wird, die sich nach 
dieser Anleitung die Platinen selbst machen oder frei verdrahten. Die 
Platinen sind aber nicht zur Verhinderung des Selbstbaus zweiseitig 
durchkontaktiert und mit einigen SMDs bestckt, sondern um durch eine 
geringe Gre den Einbau zu vereinfachen. Wer dennoch alles selbst 
macht, sollte sich doch mit einer kleinen Spende (ich nenne es 
absichtlich nicht Sharewarebeitrag) erkenntlich zeigen.

Einen Bausatz mit allen Bauteilen werde ich wahrscheinlich nicht 
anbieten, es ist zu aufwendig, das SMD-Zeug einzutten.

Es gibt bei mir:
- den komplett aufgebauten ST_ESCC (ohne Pegelwandler)
- die komplette Pegelwandlerplatine fr RS232
- die Platinen fr ST_ESCC und Pegelwandler (zweiseitig
  durchkontaktiert, logischerweise gebohrt, verzinnt)
- den Z85230-16PSC
- das GAL20v8 programmiert
- den Quarzoszi 14.7456MHz in SG636
Preise auf Anfrage.

Ich habe diese Bauanleitung sorgfltig berprft. Ich hafte in keiner Weise
fr eventuelle Fehler und/oder (daraus resultierende) Beschdigungen
irgendwelcher Objekte oder Subjekte, oder fr die Verwendbarkeit zu 
einem bestimmten Zweck.

In diesem Paket sind alle Informationen zu ST_ESCC enthalten. Auer 
dem Layout als Scooter-PCB-Datei habe ich auch nicht mehr.
Schriftliche Anfragen werden nur beantwortet, wenn ein frankierter 
Rckumschlag (o..) beiliegt.
Email-Anschrift:
  im Mausnetz: Harun Scheutzow @B
  aus dem Internet: Harun_Scheutzow@B.maus.de
Postanschrift:
  Harun Scheutzow
  Dresdener Strae 83
  10179 Berlin



Inhalt
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Das Paket enthlt die Dateien:
STESCC.TXT    Bauanleitung
STESCC.JED    JEDEC-File fr das GAL
ESCC*.IMG     Bilder zur ST_ESCC-Platine
148X*.IMG     Bilder zur Pegelwandlerplatine
 *_USG.IMG Unterseite, Sicht auf Unterseite
 *_OS.IMG  Oberseite
 *_BO.IMG  Bestckungsplan Oberseite
 *_BUG.IMG Bestckungsplan Unterseite, Sicht auf Unterseite
Alle *.IMG sind 300dpi monochrom GEM-IMG-Dateien.

Zustzlich ist noch Software enthalten. Es sollte mindestens eine 
Datei HSMOD*.TXT auftauchen, in der alles weitere beschrieben ist.



Software
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Es gibt von mir einen Treiber, der hnlich wie HSMODEM1 fr MODEM1 
diese zustzlichen Schnittstellen ansprechen wird. Das Treiberpaket 
wird als HSMOD*.* in Mailboxen herumliegen. Bei der 
Erstverffentlichung von ST_ESCC ist der Treiber noch nicht komplett 
und als Testversion anzusehen.

Der Treiber ermglicht es, diese beiden seriellen Schnittstellen als 
MODEM2 und SERIAL2 anzusprechen. Er wird auch in einer angepaten 
Version fr MegaSTE, TT und Falcon verfgbar sein. In der endgltigen 
Ausstattung ist er ein wirklich hardwareunabhngiges 
Softwareinterface, so da ein Programm, das diesen Treiber nutzt, ohne 
nderungen mit ST_ESCC und z.B. auf dem Falcon laufen wird.

Weitere Informationen sind in den Textfiles des Treibers enthalten.



Design
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MC68901, interessante Signale
-----------------------------
(Pinbelegung fr 48poliges DIL-Gehuse)
Name    Pin      Dir.   Beschreibung
D7..D0  44..37   I/O/T  Datenbus
A5..A1  6..2     I      Adrebus
RWL     1        I      Read=H, Write=L
IRQL    32       O-oC   L fr Interruptanmeldung
CSL     48       I      L-aktives ChipSelect
DSL     47       I      L-aktives DataSelect (von CPU)
                        L bei Zugriff und bei Interruptantwort
DTACKL  46       O-oC   L-aktive Rckmeldung nach Daten/Vektortransfer
IACKL   45       I      L wenn CPU Interruptvektor lesen will
VCC     11       x      Versorgungsspannung
GND     36       x      Masse
CLK     35       I      Systemtakt
IEIL    34       I      L wenn kein hheres Gert Interrupt anmelden will
                        immer L im ST
IEOL    33       O      L wenn IEIL =L und MFP keinen Interrupt melden will
                        unbenutzt im ST
RESETL  21       I      L fr Reset

Der MFP im ST wird im Bereich $FFFFFA01..$FFFFFA3F angesprochen, der zweite 
MFP im TT bei $FFFFFA81..$FFFFFAAF. Die Datenleitungen sind mit D7..D0 der 
CPU verbunden, passend zur bertragung von Interruptvektoren. Der MFP hat 
nur bei $FFFFFA01..$FFFFFA2F Register, fr den leeren Bereich von 
$FFFFFA31..$FFFFFA3F, 8 Adressen, gibt er trotzdem ein DTACKL und aktiviert 
beim Lesen wahrscheinlich seine Datenleitungen.

Da DSL extra vorhanden ist, wird CSL des MFP wahrscheinlich nur aus den 
Adressen und evtl. AdressStrobe erzeugt.

Die CSL-Leitung zum MFP wird aufgetrennt, OCSL kommt von der 
Computerplatine, und NCSL geht dann zum MFP. NCSL wird aktiviert, wenn OCSL 
=L ist und auf A5..A1 die Werte $0..$17 anliegen. Fr OCSL =L und A5..A1 
=$18..$1F wird die Erweiterung (CEL) aktiviert. Der ESCC wird bei $18..$1B 
aktiviert, die zwei Datenausgnge des GALs bei $1C..$1F.

Der MFP legt bei IACKL =L den Vektor auf den Bus, unabhngig von RWL. CSL 
wird dabei nicht bedient (Motorola sagt: IACKL und CSL should not be 
asserted simultaneously).

Der SCC legt den Vektor nur bei INTACKL =L und RDL =L auf den Bus, wobei 
RDL auch noch gegenber INTACKL verzgert sein mu, 150ns bei 8MHz, fr 
externe _und_ SCC-intere Priorittsketten. Die gewhlte Verzgerung wird im 
GAL aus dem 4MHz-Takt (CLK) des MFP abgeleitet und betrgt 250..500ns.

Die Interrupts des SCC werden wie die des MFP an die CPU mit Level6 
gemeldet. Der SCC knnte dabei hher oder niedriger priorisiert werden als 
der MFP. Fr niedrigere Prioritt spricht der Empfangspuffer des SCC und 
der fehlende Empfangspuffer des MFP, auerdem wird eine 
Pin/Leiterzugtrennung gespart. Der SCC meldet seinen Interrupt ber seinen 
oC-Ausgang INTL, der parallel zu IRQL des MFP geschaltet wird. MFP und SCC 
verstehen Interruptprorittsketten, die aber sehr gegenstzlich 
realisiert sind.

Der MFP aktiviert seinen IRQL-Ausgang immer wenn er einen Interrupt 
melden will und lt ihn so lange aktiv, bis im MFP kein Interrupt 
mehr ansteht, unabhngig vom Pegel auf IEIL. IEIL des 
hchstpriorisierten MFP liegt fest auf aktiv, aber der IEOL 
Ausgang jedes MFP ist im Ruhezustand inaktiv. Erst wenn das 
IACKL-Signal aktiv wird, IEIL aktiv ist und der MFP selbst keinen 
Interrupt angemeldet hat, aktiviert er sein IEOL. Er antwortet selbst 
auf einen Interrupt (mit Vektor und DTACKL aktiv), wenn IACKL und 
IEIL aktiv sind. Durch diese Realisierung sind Laufzeiten in der 
Interruptpriorittskette unwesentlich.

Der SCC hingegen aktiviert seinen INTL-Ausgang nur, wenn IEI aktiv 
ist. Sein IEO hlt er aktiv, wenn er nicht gerade selbst einen 
Interrupt anmelden will. Die Priorittsermittlung erfolgt erst mit 
Aktivierung von INTACKL, so da das RDL-Signal gengend verzgert 
werden mu. RDL darf erst nach Einschwingen der Priorittskette aktiv 
werden.

Da beim Anschalten von /IEOL des MFP (negiert) an IEI des SCC der SCC 
nie sein INTL aktivieren wrde, wird auf diese Verschaltung verzichtet 
und IEI des SCC stndig aktiviert. Stattdessen wird das MFP-Verhalten 
nachgebildet, indem nur dann das RDL-Signal (und dann auch DTACKL) fr 
den SCC aktiviert wird, wenn IEOL des MFP und IACKL aktiv sind.

Die Steuersignale des SCC werden aus RWL, DSL, OCSL, A1, A2 und IACKL 
erzeugt. DTACKL wird nach Ablauf der Zugriffszeit (evtl. frher) des SCC 
gemeldet, bei Zugriffen und beim Interruptvektorlesen. Ein Zugriff auf den 
SCC beginnt erst nach Ablauf der Erholzeit vom vorigen Zugriff.

Der SCC mu nicht mit CEL vor RDL oder WRL betrieben werden, sondern es 
kann auch problemlos umgedreht werden sagen AMD und ZILOG, die effektive 
Zeit des Zugriffs ist CEL =L und (RDL oder WRL) =L. Da RWL fr 68901 bei 
Interruptvektorlesen aber nicht bestimmt sein mu und RDL=WRL=L Reset 
bedeutet, wird auch WRL extra erzeugt.

Bei der 10MHz-Version ist die RDL-Zugriffszeit max. 120ns, bei 20MHz nur 
65ns. Stromverbrauch 9mA bei 20MHz, wenn keine Quarze angeschaltet sind (je 
+6mA). Die Erholzeit zwischen zwei beginnenden Zugriffen betrgt 4 Zyklen 
des Systemtaktes PCLK (beim Z85230).

CEL (ChipEnable) des SCC wird fest auf L gelegt und damit dauernd 
aktiviert. Im TT ist der CEL-Anschlu des SCC dauernd auf L. Da das 
Interruptvektorlesen mit RDL und INTACKL ohne Erwhnung von CEL erfolgt 
und nirgends eine CEL=H-Zeit auftaucht, ist das wohl legal.

INTACKL des SCC wird direkt mit IACKL des MFP verbunden.

IEOL des MFP geht negiert an IEIH des SCC.

A2 an ABL des SCC, A1 an DCL des SCC

Adressen des SCC
Erklrung         bei ST_ESCC   bei TT/MegaSTE/Falcon
ControlRegisterA   $FFFFFA35       $FFFF8C81
DataRegisterA      $FFFFFA37       $FFFF8C83
ControlRegisterB   $FFFFFA31       $FFFF8C85
DataRegisterB      $FFFFFA33       $FFFF8C87

Abfrage des DSR-Signals
$FFFFFA39: Bit3 DSRA, Bit2 DSRB

(Im MegaSTE, TT und Falcon liegt der Kanal A wirklich vor dem Kanal B, da 
mu wohl die Adreleitung A2 (geht an A//B) negiert sein.)

Dem SCC fehlen Eingnge fr RING und DSR, aber er hat je Port ein im 
Asynchronbetrieb frei nutzbares Pin, das hier als Eingang RING 
verwendet wird. Das DSR-Signal wird ber das GAL gefhrt und kann mit 
Lesezugriffen auf Adresse $FFFFFA39 (und als Nebeneffekt *B, *D, *F) 
erfragt werden. DSRA liegt auf Bit3 und DSRB auf Bit2, die anderen 
Bits sind bedeutungslos.

Takt PCLK des SCC
Ideal ist eine Frequenz von 14745600Hz, da daraus alle Baudraten genau 
erzeugt werden knnen. Es ergeben sich folgende hohe Baudraten:
230400, 153600, 115200, 92160, 76800, 65829, 57600.



GAL 20v8-15ns getaktet mit 4MHz-Takt des MFP
<- ist das = fr registered-Ausgnge

erklrungsbedrftige GAL-Eingnge:
OCSL     altes vom MFP abgetrenntes ChipSelect
ACCENA   vom 74LS164, H nach Ablauf der Erholzeit des SCC, sonst L

GAL-Pinbelegung
                      --**--
4MHz vom MFP, CLK    | 1  24| VCC
vom MFP       RWL    | 2  23| OCSL, von Computerplatine, Chipselect ex. MFP
vom MFP       DSL    | 3  22| NCSL, zum MFP, sein neues ChipSelect
vom MFP       A3     | 4  21| RDL, zum SCC
vom MFP       A4     | 5  20| WRL, zum SCC
vom MFP       A5     | 6  19| DIAV1, intern
vom MFP       IACKL  | 7  18| DIAV2, intern
vom RS232-W.  DSRA   | 8  17| DTACKL, ber Diode auf DTACK des MFP
vom RS232-W.  DSRB   | 9  16| D3, Datenbus
vom MFP       IEOL   |10  15| D2, Datenbus
vom MFP       RESETL |11  14| ACCENA, vom 74LS164
              GND    |12  13| GND (/OE, immer aktiv)
                      ------

Gleichungen
;neues CSL fr MFP
NCSL.OE = 1
NCSL =   OCSL
       + A5 * A4

;erste IACKL-Verzgerungsstufe
DIAV1 <- IACKL

;verzgertes IACKL zur RDL-Erzeugung, damit Verzgerungszeit der internen
;und externen Priorittsketten (MFP) erfllt wird, mit 250..500ns sollte es
;immer gehen (MFP wird wohl so schnell sein) 
DIAV2 <- DIAV1

;fr RDL und WRL gilt:
;Zugriff kann nur mit ACCENA =H beginnen,
;hlt sich dann selbst solange OCSL =L und DSL =L ist

;RDL fr SCC, L bei Lesezugriff, Reset, Interruptvektorlesen (verzgert!)
;Interruptvektorlesen wie bei CEL sicherheitshalber erst nach Erholzeit
;und mit Selbsthaltung
RDL.OE = 1
/RDL =   RWL * ACCENA * /OCSL * /DSL * A5 * A4 * /A3
       + RWL * /RDL * /OCSL * /DSL
       + /RESETL
       + ACCENA * /IACKL * /DSL * /DIAV2 * /IEOL
       + /RDL * /IACKL * /DSL

;WRL fr SCC, L bei Schreibzugriff, Reset
WRL.OE = 1
/WRL =   /RWL * ACCENA * /OCSL * /DSL * A5 * A4 * /A3
       + /RWL * /WRL * /OCSL * /DSL
       + /RESETL

;DTACKL ber SHOTTKY-DIODE zum Bus, oC, da 120ns-Zugriffszeit bei 10MHz-Version,
;wird das Signal direkt aus RDL und WRL erzeugt, /DSL dient nur zum
;schnellen Inaktivieren von DTACKL, die dritte Zeile fr DSRx-Lesen
;OE-Steuerung ist hier leider unmglich
;Bei Reset kein DTACK!
DTACKL.OE = 1
/DTACKL =   /RDL * RESETL * /DSL
          + /WRL * RESETL * /DSL
          + /OCSL * /DSL * A5 * A4 * A3

;Datenausgang Bit3, fr DSRA-Lesen
D3.OE = RWL * /OCSL * /DSL * A5 * A4 * A3
D3 = DSRA

;Datenausgang Bit2, fr DSRB-Lesen
D2.OE = RWL * /OCSL * /DSL * A5 * A4 * A3
D2 = DSRB



74LS164
-------
8Bit Seriell -> Parallel Schieberegister
     --**--
A   | 1  14|  VCC
B   | 2  13|  QH
QA  | 3  12|  QG
QB  | 4  11|  QF
QC  | 5  10|  QE
QD  | 6   9|  CLRL  (Low fr Reset)
GND | 7   8|  CLK   (L/H-Flanke schiebt)
     ------

Der 74LS164 wird an CLK(pin8) mit dem Takt PCLK des SCC getaktet. An 
seinen Eingngen A(pin1) und B(pin2) liegt H-Pegel. Sein CLRL(pin9) 
kommt vom GAL-Ausgang DTACKL (hier wird genutzt, da der Ausgang kein 
Tristate macht sondern ber eine Diode am /DTACK des Computers liegt). 
Damit wird das Schieberegister auf L-Pegel zurckgesetzt, solange 
DTACKL aktiv ist. Danach wird mit PCLK wieder H eingeschrieben. 
QE(pin10) liefert das H-aktive Signal ACCENA (AccessEnable), nach 
Ablauf der Erholzeit des SCC. Bei Anschlu an QE sind das 5 (worst 
case 4) Takte PCLK, die fr den Z85230 (gefordert 4 Takte) ausreichen. 
Das ist allerdings nicht die schnellste Variante, da die Zhlung schon 
mit der DTACKL-H/L-Flanke beginnen drfte. Wenn ein billigerer SCC 
verwendet wird, so sollte QG(pin12) verwendet werden, die 7 Takte 
drften fr diesen dann reichen (gefordert meist 6 Takte + etwas 
Zeit). A und B knnten auch mit CLRL verbunden werden.


MC1488, 75188
-------------
Pegelwandler TTL -> RS232, teilweise mit AND-Funktion
      --**--
VBB  | 1  14|  VDD (+12V)
IT0  | 2  13|  IT3A
OV0  | 3  12|  IT3B
IT1A | 4  11|  OV3
IT1B | 5  10|  IT2A
OT1  | 6   9|  IT2B
GND  | 7   8|  OV2
      ------
GND:  Masse (Logik und RS232)
VDD:  RS232 positive Spannung +12V
VBB:  RS232 negative Spannung -12V
ITxy: TTL-Eingnge x, ITxA und ITxB werden AND-verknpft
OVx:  RS232-Ausgang x


MC1489, 75189
-------------
Pegelwandler RS232 -> TTL mit Enable-Eingngen
      --**--
IV0  | 1  14|  VCC (+5V)
EN0  | 2  13|  IV3
OT0  | 3  12|  EN3
IV1  | 4  11|  OT3
EN1  | 5  10|  IV2
OT1  | 6   9|  EN2
GND  | 7   8|  OT2
      ------
GND: Masse (Logik und RS232)
VCC: Logik-Versorgungsspannung +5V
IVx: RS232-Eingang x
ENx: (TTL-)Enable-Eingang x, kann man fr Enable wohl offen lassen
OTx: TTL-Ausgang x


Z85230 ESCC
-----------
            ----**----
        D1 | 1      40| D0
        D3 | 2      39| D2
        D5 | 3      38| D4
        D7 | 4      37| D6
      /INT | 5      36| /RD
       IEO | 6      35| /WR
       IEI | 7      34| A//B
   /INTACK | 8      33| /CE
       VCC | 9      32| D//C
  /W//REQA |10      31| GND
    /SYNCA |11      30| /W//REQB
    /RTxCA |12      29| /SYNCB
      RxDA |13      28| /RTxCB
    /TRxCA |14      27| RxDB
      TxDA |15      26| /TRxCB
/DTR//REQA |16      25| TxDB
     /RTSA |17      24| /DTR//REQB
     /CTSA |18      23| /RTSB
     /DCDA |19      22| /CTSB
      PCLK |20      21| /DCDB
            ----------


Am85C230A von AMD
-----------------
Es soll von AMD einen Am85C230A geben, der pinkompatibel ist, 8 Byte 
Sendepuffer hat und in den Synchronmodi einige Erweiterungen bietet. 
Er war gerade nicht beschaffbar. Da er sich nach dem Einschalten oder 
Reset genau wie der Z85230 verhlt, kann er ebenfalls eingesetzt 
werden.

Die zustzlichen 4 Byte Sende-FIFO mten extra per Software 
freigeschaltet werden, sind aber auch dann nicht besonders effektiv. 
Der Am85C230A kann nur bei halbleeren SendeFIFO (entspricht Z85230 
ganz leer) und bei einem freien Platz im SendeFIFO (wie Z85230) 
interrupten, nicht bei ganz leerem FIFO.


Anschlubelegung eines 9poligen RS232-Steckers
----------------------------------------------
(Sicht auf Steckerstifte)
---------------------------------
\  (1)   (2)   (3)   (4)   (5)  /
 \ DCD   RxD   TxD   DTR   GND /
  \                           /
   \  (6)   (7)   (8)   (9)  /
    \ DSR   RTS   CTS   RING/
     -----------------------


Anschlubelegung der Ltpads unter dem SCC
------------------------------------------
(beginnend mit Pin1, dem gekennzeichneten, der Pin1 des SCC am nchsten 
liegt)
(Leitungsnamen in der Notation der Zilog-Doku.)
/SYNCA
/SYNCB
/RTxCA
/RTxCB
RxDA
RxDB
/TRxCA
/TRxCB
TxDA
TxDB
/DTR//REQA
/DTR//REQB
/RTSA
/RTSB
/CTSA
/CTSB
/DCDA
/DCDB
VCC, +5V     zur Versorgung eines stromsparenden Pegelwandlers
GND, Masse
/DSRA
/DSRB

/SYNCA und /SYNCB werden hier im Asynchronbetrieb als RING-Leitungen 
benutzt.
/DSRA und /DSRB gehen zum GAL.



Einbau
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Wegen der Modellvielfalt der ST-Reihe und der verschiedenen Umbauten 
der Nutzer kann und soll dies keine vollstndige Anleitung sein. 
Beim mechanischen Teil des Einbaus mu jeder selbst die fr ihn 
gnstigste Variante finden.

Auch wenn mancher es nicht mehr lesen mag: Der Einbau sollte nur von 
Personen durchgefhrt werden, die das ntige Wissen, Knnen und 
Werkzeug besitzen. Zum Lten soll man nur einen netzgetrennten 
Ltkolben benutzen (z.B. Elektronik-Ltstation, (Trenn)trafo, Akku, 
oder als primitivste Form: Herausziehen eines "einfachen" Ltkolbens 
aus der Steckdose). Ob der Ltkolben nun temperaturgeregelt ist oder 
nicht, ist egal.


ST_ESCC-Platine
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Die ST_ESCC-Platine ist zum Aufsetzen auf den MFP (MC68901, in 
48poligem DIL-Gehuse) vorgesehen. Der MFP befindet sich nicht bei 
allen ST-Modellen am gleichen Platz. Bei den STF und STFM (also mit 
Floppy) und STE ist er meist unter der Floppy zu finden. Die alten STs 
ohne Floppy haben den MFP in der linken Hlfte, in der Nhe der CPU. 
Beim MegaST versteckt sich der MFP leider unter dem Netzteil, deshalb 
ist ein Einbau dieser ST_ESCC-Platinenvariante dort nur mglich, wenn 
entweder das Netzteil seinen Platz verlassen hat (Towereinbau o..) 
oder ST_ESCC ber kurze Drhte angeschlossen wird (eventuell 
gibt es in Zukunft eine spezielle Version fr MegaSTs).

Pin48 des MFP oder der Leiterzug zu diesem Pin mu aufgetrennt werden, 
so da der Pin48 des MFP mit dem aufzultenden Sockel (oder ST_ESCC) 
verbunden werden kann. An das Ltauge OCSL auf der ST_ESCC-Platine 
wird ein Draht angeltet. Wenn es die Einbauhhe zult, sollte der 
48polige Sockel auf den MFP aufgeltet werden. Andernfalls mu die 
ST_ESCC-Platine direkt oder eben mittels Drhten angeltet werden. Der 
Draht von OCLS wird an das auf der Computerplatine verbliebene andere 
Ende des Pins/Ltauges/Leiterzugs vom MFP-Pin48 angeltet. Der 
"modulare" Bastler wird hier bestimmt einen kleinen Stecker einfgen. 
ST_ESCC wird in den Sockel gesteckt, so da die ersten Pins des 
Steckers (bei Pin1 und 24 des GALs) in Pin1 und 48 Fassung kommen. Am 
anderen Ende der Fassung bleiben ein paar Pins frei.

Das Flachbandkabel von ST_ESCC ist noch NICHT mit dem Pegelwandler 
verbunden. Wenn der Computer mit ST_ESCC jetzt eingeschaltet wird, 
sollte er sich ganz normal verhalten - als wre kein ST_ESCC 
vorhanden. Andernfalls ist Fehlersuche angesagt.


Die Pegelwandlerplatine
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Die ST_ESCC-Platine ist ber ein Flachbandkabel mit der 
Pegelwandlerplatine verbunden. Diese Pegelwandlerplatine befestigt man 
sinnvollerweise an einer der Auenkanten des Gehuses so, da die 
beiden SUB-D-Stecker von auen zugnglich sind. Als Befestigung 
reichen die 4 Schraubbuchsen der SUB-D-Stecker aus.

Der Pegelwandler erhlt seine +5V-Versorgung von ST_ESCC. Zustzlich 
bentigt er noch eine belastbare +12V-Versorgung, die 300mA liefern knnen 
sollte. Das ist nur eine Spitzenstromangabe, wenn die Quelle diesen Strom 
liefern kann, mte es funktionieren. Normalerweise frit der Pegelwandler 
wesentlich weniger, etwa 80mA. Dieser Wert hngt stark von den 
eingesetzten 1488-Pegelwandlern ab (Hersteller, Herstellungsdatum). Man 
kann ihn auch mit +12V und -12V versorgen, er bentigt dann bei +12V 
weniger Strom und der TL497 mit Umgebung wird eingespart.

Spannungsquellenentscheidung
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  Umgebauter Computer mit einem anderen Netzteil
Ein PC-Schaltnetzteil o.. liefert gengend belastbare +12V und -12V. 
Ist der TL497 bereits bestckt, sollte man den Pegelwandler nur mit 
+12V versorgen. Will man es nicht oder ist der TL497 unbestckt, siehe 
"-12V Zufhrung".

  STs mit eingebauter Floppy, STE, MegaST
Bei diesen Gerten liefert das Netzteil gengend Strom bei +12V, aber 
keine -12V. Der TL497 mit Umgebung wird bestckt und der Pegelwandler 
mit +12V versorgt. (Den TL497 auf der Computerplatine bitte nicht 
behelligen.)

  STs ohne interne Floppy
Das externe Netzteil liefert +12V und -12V, beide aber nicht belastbar, 
sondern laut Netzteilaufschrift nur mit 30mA. !!!Ich garantiere fr 
nichts!!! Der Pegelwandler frit ohne besondere Last (also ohne 
Ausgangskurzschlsse) je nach Pegel und Hersteller der (MC)1488/75188 etwa 
30mA bei +12V und 30mA bei -12V. Man kann den TL497 bestcken und den 
Pegelwandler mit +5V statt mit +12V versorgen, liegt damit aber schon nahe 
an den unteren Pegelgrenzen (+/-3V) fr RS232. Netzteilmig liegt man so 
auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Man sollte aber dringend die 
1kOhm/9kOhm Spannungsteilerkombination am TL497 durch 1kOhm/3.3kOhm 
ersetzen. Ich betreibe einen 520ST mit den +/-12V vom Netzteil, also: 
TL497 nicht bestckt, +12V von Pin14 des MC1488 und -12V von Pin1 des 
MC1488 auf der Computerplatine. GND an Pin7 des MC1488. Weiteres siehe 
"-12V Zufhrung". Ich werde mich aber nicht wundern, wenn das Netzteil 
eines Tages nicht mehr geht, dann kommt ein PC-Schaltnetzteil ran.

Realisierung der Versorgung
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  -12V Zufhrung
Ist der TL497 nicht bestckt, so kann man alle in der Stckliste mit 
"(" gekennzeichneten Bauelemente sparen, sie stren aber nicht, falls 
sie bestckt sind. Ist der TL497 jedoch bestckt, so mssen zwei 
Leiterbahnen auf der Unterseite der Pegelwandlerplatine unterbrochen 
werden. Einmal direkt am Ltauge fr -12V, die andere direkt am +12V 
Ltauge. -12V und +12V sind an den entsprechenden Ltaugen zuzufhren. 
GND wird mit GND in der Nhe der +12/-12V Quelle verbunden.

  Versorgung nur mit +12V
Der TL497 mit Umgebung mu bestckt sein. Die +12V werden am 
+12V-Ltauge angeschlossen, GND wird mit GND in der Nhe der 
+12V-Quelle verbunden. Bei den Computern mit interner Floppy und 
Originalnetzteil hat dieses blicherweise eine 6polige Buchse die auf 
einem Stecker der Computerplatine steckt. In der Nhe sollte man einen 
GND-Punkt und einen +12V-Punkt ausfindig machen und den Pegelwandler 
anschlieen. Meist hat das Netzteil 2 rote Kabel fr +5V, drei 
schwarze Kabel fr GND und ein blaues Kabel fr +12V. ACHTUNG! Dies 
gilt nur fr dieses Atari-Netzteil, bei PC-Netzteilen und den 
MegaSTE/TT-Netzteilen ist _meist_ rot=+5V, schwarz=GND, gelb=+12V, 
blau=-12V.


Funktionstest
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Schaltet man den Computer nun ein, so sollte er immer noch wie gewohnt 
funktionieren. Seltsame Effekte, besonders Brummen, lautes Fiepen, 
Rauchen und Stinken, deuten auf Fehler in der Stromversorgung hin, 
dann sofort ausschalten und Fehler suchen. Der TL497 darf etwas 
piepen, aber nur ganz leise.

Jetzt wird das Flachbandkabel von ST_ESCC in die Pegelwandlerplatine 
gesteckt. Dann knnen die softwaremigen Tests erfolgen, 
***** aber momentan gibt es das Programm noch nicht *****



Aufbau
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Stckliste ESCC-Platine
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1* Platine ST_ESCC, zweiseitig-durchkontaktiert
1* Z85230-16PSC, Zilog ESCC, 16MHz, DIL-Gehuse
1* GAL20v8-15, programmiert fr ST_ESCC
1* Quarzoszi 14.7456MHz, SMD Bauform SG636
1* 74LS164 SMD
3* Kondensator 100nF (SMD, Bauform 1206)
viele Steckerstifte
1* 48polige Fassung (gedrehte Kontakte) zum Auflten auf MFP
Flachbandkabel AWG28 1.27mm Raster, 22polig, Lnge nach Bedarf
1* Schneidklemmbuchse 26polig


Stckliste RS232-Pegelwandlerplatine
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Die mit "(" gekennzeichneten Positionen entfallen, wenn dem 
Pegelwandler neben +5V und +12V auch -12V von auen geliefert werden.
1* RS232 Pegelwandlerplatine, zweiseitig durchkontaktiert
3* MC1489 oder 75189
2* MC1488 oder 75188
(1* TL497
(2* Diode LL4148 SMD
(2* Elko 100uF/16V stehend
(1* Spule 330uH
(1* 1Ohm, SMD 1206
(1* 1kOhm, SMD 1206
3* 10kOhm, SMD 1206
(2* 18kOhm, SMD 1206
(1* 100pF, SMD 1206 oder 0805
5* 100nF, SMD 1206
1* 26polige Steckerwanne
2* SUB-D-Stecker, 90Grad Print


Da der Platz um den MFP (MC68901) recht eng ist, wurde die Platine 
klein gestaltet. Sie mit nur 36mm*60mm und ist 
zweiseitig-durchkontaktiert. Die MFP-Platine enthlt keine 
Pegelwandler, sondern liefert TTL-Pegel. Die Pegelwandlerplatine auf 
RS232 wird ber ein Flachbandkabel angeschlossen.

Zuerst sollten die SMD-Bauelemente bestckt werden. Fr das GAL sollte 
eine Fassung verwendet werden, falls es die Einbauhhe zult. Der 
42-polige Stecker (dem aber noch einige Pins fehlen) zum MFP wird auf 
der Unterseite der Platine bestckt. Der MFP-Pin48 (/CS) mu so 
aufgetrennt werden, da die ST_ESCC-Platine mit ihrem 
MFP-Adapter-Pin48 Kontakt zum MFP-Pin hat. Anschlu OCSL ist mit einem 
kurzen Draht an den MFP-Pin48-Rest (oder Ltauge) auf der 
Computerplatine zu lten. Auf den MFP sollte, wenn es der Platz 
zult, eine Fassung aufgeltet werden. In diese wird die 
ST_ESCC-Platine gesteckt. Andernfalls mu die Platine direkt 
aufgeltet werden. Die mit "Shot" bezeichnete Diode mu eine 
Shottky-Diode sein, z.B. BAT43.

Es handelt sich wirklich um einen 42poligen Stecker zum MFP. Er sitzt 
auf Pin1 und Pin48 des MFP, so da Pin22 bis Pin27 des MFP frei 
bleiben. Diesem Stecker fehlen auf der Reihe Pin1-Pin22 etliche Pins.

Das Flachbandkabel zum RS232-Pegelwandler wird direkt auf der 
Unterseite der Platine angeltet. Fr den Pegelwandler gibt es 
verschiedene Aufbaumglichkeiten. Man schliet ihn sinnvollerweise 
steckbar an, um auch mal einen fr RS422 (?) o.. benutzen zu knnen.



Spannungswandler TL497
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Der TL497 erzeugt aus +12V die -12V. Der 1Ohm-Widerstand dient der 
Strombegrenzung auf 120mA am Ausgang. Mehr kann der TL497 in dieser 
Inverteranwendung auch nicht liefern. Der Spannungsteiler mu genau aus 
1kOhm/9kOhm bestehen, da er die -12V festlegt (9kOhm = 18kOhm||18kOhm). 
Eine Alternative sind 470Ohm unten und 4.3kOhm||100kOhm oben.

Wenn man im Rechner auch eine belastbare -12V-Quelle hat, kann der 
TL497 mit den daran hngenden Bauelementen entfallen. Dann werden die 
+12V und -12V vom Rechnernetzteil an die entsprechenden Punkte 
angeschlossen.

Wird die RS232-Pegelwandlerplatine nur mit +12V versorgt, so ist der 
TL497 mit Umgebung zu bestcken und es sind +12V und GND 
anzuschlieen.



Versionen
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Neue Versionen werden zuerst in der Maus Berlin liegen, tel: 
+49-30-6246510. Gastdownload: 10.00-18.59 und 23.00-03.59. Man sollte 
nach dem File STESCC*.* suchen, wobei anstelle des ersten * eine 
fortlaufende zweistellige Verffentlichungsnummer tritt.

04.11.1993 "Rohversion", erste Verffentlichung
06.01.1994 300uH statt 100uH, Layoutfehler auf Pegelwandler korrigiert 
(bei DTR von MODEM2)
