                      T  R  A  N  S  I  S  T  O  R

                      Neu: Mit Quelltexte fuer alle!
                      ______________________________


Was, wie, wo, wer? 
==================
Dieses  Schaltschemazeichnungsprogramm wurde urspruenglich von  Rainer 
Stamm  als  Public-Domain-Programm entwickelt.  Auf mein  Betteln  und 
einem kleinen Obulus zeigte sich Rainer aeusserst grosszuegig und  gab 
mir den Quelltext,  in dem ich ihm versprach, diesen nicht weiterzuge-
ben.  Dies zur Information,  falls jemand danach fragen sollte. In der 
Zwischenzeit baute ich dieses Programm immer wieder mal etwas nach den 
eigenen Beduerfnissen aus.  Ab und zu schicke ich eine Erweiterung  in 
die  beiden Server 'FTP.ISBIEL.CH' und 'FTP.GERMANY.EU.NET',  wo  sich 
jedermann selbst bedienen kann, so man vernetzt ist. Und wer das nicht 
ist,  kann sich an den COMPUTER-CLUB-ELMSHORN (CCE) wenden.  Auch dort 
erhaelt man dieses Programm per Diskette. Man wende sich an den Leiter 
der ATARI-Gruppe Jens Schulz.


C o p y r i g h t
=================
Ende  Mai  1995  erhielt ich von Rainer Stamm eine  E-Mail  mit  einem 
Dankeschoen,  dass  ich sein Programm in den vergangenen Jahren  stets 
gepflegt und in den CCE und in Anonymousservern weitergegeben habe und 
er gab seine Quelltexte ab sofort fuer jedermann frei.

Wenn  TRANSISTOR weitergegeben wird,  muss es stets  vollstaendig  mit 
allen  Quelltexten weitergegeben werden.  Weitergabe darf  nur  unend-
geltlich erfolgen!


TRANSISTOR - Weiterentwicklung und Weitergabe in Servern oder CCE
=================================================================
Die Entwicklung des PD-UNIX-Systemes LINUX ist mir ein grosses Vorbild 
lebendiger Programmentwicklung.  Jedermann,  der dazu faehig ist, kann 
sich an der Entwicklung beteiligen und seine erweiterte Version wieder 
via Computernetze an die Server weitergeben,  wo sich jeder die neuste 
Version besorgen kann. Auf diese Weise entwickelte sich LINUX zu einem 
hochwertigen UNIX-System, das heute auf PCs und auch ATARIs angewendet 
wird. 

Aehnlich  verhalten  wollen wir uns bei  TRANSISTOR.  Wenn  jemand  am 
Programm  etwas  aendert oder erweitert und das Programm  in  den  CCE 
weitergibt oder in einen Server "pumpt",  moege mir bitte eine E-Mail, 
oder Postkarte,  mit entsprechendem Hinweis schicken.  Ich werde  dann 
die  Meldung  in  die deutschsprachige  ATARI-Newsgruppe  im  INTERNET 
bekanntgeben.  Hat jemand Zugang zum MAUSNET (oder einem andern Netz), 
moege er sein erweitertes TRANSISTOR in einen dortigen Server  weiter-
geben.  In diesem Fall bitte ich,  mir eine Diskette mit dieser  neuen 
Version ebenfalls vollstaendig mit allen Quelltexten  zuzusenden.  Man 
kann  mir aber auch das ZIP-,  ZOO- oder  LZH-komprimierte  TRANSISTOR 
UUcodiert in meine Mailbox schicken.  Das wird allerdings vom  MAUSNET 
aus wegen dem gestrengen Uebertragungslimit nicht moeglich  sein.  Ich 
werde diese TRANSISTOR-Erweiterung dann dem CCE und den hier genannten 
Anonymous-Servern weiterleiten.

Versionsnummern von TRANSISTOR:
    Um  es  einfach zu machen und damit die  volle  Versionsnummer  im 
    Dateinamen voll ersichtlich ist,  soll die fortlaufende  Nummerie-
    rung sein: TRANS20.xxx TRANS21.xxx TRANS22.xxx etc. ....
    Man sollte keine hoehere Nummernaufloesung verwenden.  Ich  denke, 
    dies  ist  schon darum nicht noetig,  weil kaum mit  einer  stuer-
    mischen Entwicklungaktivitaet zu rechnen ist. :-))))

    Natuerlich koennte es passieren, dass es zu einer Nummernkollision 
    kommt.  Z.B.  dann  zwei  Personen fast am selben Tag  ihre  neuen 
    Versionen  auf einen Server schicken.  Allerdings halte ich  dies, 
    wegen der vermutlich geringen Entwicklungsaktivitaet  gering.  Man 
    koennte dieses Risiko natuerlich einschraenken,  wenn mich  jeder, 
    der   seine  Version  auf  einen  Server  "jagen"   will,   vorher 
    informiert  und nachfraegt,  ob seine Versionsnummer wirklich  die 
    naechste ist.  Auch das ist natuerlich nicht absolut sicher.  Aber 
    die   Kollisionswahrscheinlichkeit  ist  gering  im  Bereich   der 
    INTERNET-verbundenen  Servern,  weil  ich diese  mit  ARCHIE  nach 
    TRANSxx.xxx abfragen kann.

Wer TRANSISTOR erweitert oder aendert,  muss dies unbedingt in  diesem 
MANUAL.DOC  oder  MANUAL.TXT in einem Extraabschnitt  am  Schluss  mit 
Namen, Adresse, wenn vorhanden auch mit E-Mailadrese, neue TRANSISTOR-
Versionsnummer  und der Erklaerung zur Erweiterung oder  Veraenderung, 
beschreiben.  MANUAL.DOC  ist die  First-Word-Plus-formatierte  Datei, 
MANUAL.TXT  ist der reine ASCII-Code.  Wenn man im Besitze des  First-
Word-Plus ist,  sollte man damit editieren,  damit man den Text links- 
und rechtsbuendig formatieren kann (sieht besser aus) und ihn als DOC- 
und  TXT-Datei  abspeichern.  Benutzt jemand einen andern  Editor  und 
editiert  die  ASCII-Datei,  dann ist nur MANUAL.TXT auf  dem  neusten 
Stand.  In diesem Fall ist die DOC-Datei, weil nicht mehr aktuell, bei 
der Weitergabe des TRANSISTOR zu loeschen.



Zusammenstellung aller Dateien und Programme
============================================
TRANS19\
|
|_____TRANS_RT.PRG       Das  compilierte TRANS19.GFA
|_____TRANS_19.GFA       Der GFA-Quellcode (INLINE-Codes included)
|_____TRANS_19.LST       Der LST-Quellcode (reine ASCII-Datei)
|_____TRANS371.DFN       Notwendige Source-Datei
|_____TRANS371.RSC            "       "      "
|_____HELP.DAT           TRANSISTOR-Online Helpdatei
|_____HELP.DOC           TRANSISTOR-Online-Helpdatei (WP-formatiert)
|_____MANUAL.DOC         Manual WP-formatiert (Teil davon in HELP.DAT)
|_____MANUAL.TXT         Manual ASCII-Code
|_____SCHALTPL
|         |
|         (Diverse Schaltbilder als PAC- und TPC-Dateien.)
|
|_____SYMBOLE            Symbol-Bibliothek-Dateien
|         |
|         |_____AMPL_ATT.TPC
|         |_____DIGITAL.TPC
|         |_____STAMMDAT.TPC
|         |_____SYMBOL_2.TPC
|         |_____SPEZIAL.TPC
|         
|_____TITLBILD
|         |
|         |_____TITLBILD.PAC  <---- Wird beim Programmstart gezeigt.
|         |_____TITLBILD.TPC
|         |_____WIDKOND.PAC         Teil des Titelbildes
|         
|
|_____INLINES._RS        Enthaelt INLINE-Codes und Assembler-Codes
|         |              von Rainer Stamm
|         |_____INLINE.INL
|         |         |
|         |         |_____LUPE.INL
|         |         |_____PM85_86.INL
|         |         |_____STADLOAD.INL
|         |         |_____STADPACK.INL
|         |         |_____TPC_LOAD.INL
|         |         |_____TPC_PACK.INL
|         |         
|         |_____INLINE.IS
|         |         |
|         |         |_____PM85_86.IS
|         |         |_____PACKSTAD.IS
|         |         |_____LOADSTAD.IS
|         |         
|         |_____INLINE.ASS
|                   |
|                   |_____PM85_86.ASS
|                   |_____PACKSTAD.ASS
|                   |_____LOADSTAD.ASS
|         
|
|_____INLINES._TS   Diese INLINE-Codes sind aus dem GFA-Quelltext
          |         von mir gesavt. Diese muss man wieder einbinden,
          |         wenn man eine LST-Datei ladet.
          |
          |_____STADDEC.INL   (Teil der Prozedur: stadload)
          |_____ZOOM.INL      (Teil der Prozedur: zoom)
          |_____GD.INL        (Teil der Prozedur: startup)
          |_____GS.INL        (Teil der Prozedur: startup)
          |_____GV.INL        (Teil der Prozedur: startup)
          |_____PACKBILD.INL  (Teil der Prozedur: planspeichern)
          |_____ENTPACK.INL   (Teil der Prozedur: entpacken)
          |_____MAKESTAD.INL  (Teil der Prozedur: packstad)
          |_____WANDEL.INL    (Teil der Prozedur: pm8586)

                    Die benutzten Namen der INLINE-Dateien korres-
                    ponieren mit dem verwendeten Integervariablen-
                    namen in der LST- oder GFA-Quelldatei.



A d r e s s e n
===============

Der Vater von TRANSISTOR:     Rainer Stamm
                              Heckenweg 1
                              D - 27389 Lauenbrueck
                              (Deutschland)


Der Verfasser dieses Artikels und derjenige der TRANSISTOR erweiterte:

                              Thomas Schaerer
                              Im Lindenhof 6
                              CH - 8307 Effretikon
                              (Schweiz)
                              E-Mail (INTERNET): 
                                   schaerer@isi.ee.ethz.ch


Der in diesem Manual genannte Computerclub CCE:

                              Computer Club Elmshorn e.V.
                                   - gemeinnuetzig -
                              ATARI ST/TT/FALCON-Gruppe
                              Kontaktperson:  Jens Schulz
                              Postfach 261
                              D-25302 Elmshorn
                              (Deutschland)


------------------------------------------------------------------------





TRANSISTOR:    Der urspruengliche Infotext von Rainer Stamm
===========================================================
 
Die Bildformate von Transistor:
------------------------------- 
  '*.PIC':   
    Screen-Format,  kann gelesen und geschrieben werden.  Wird von den 
    meisten Programmen verstanden (z.B. 'Signum!2').
 
  '*.PAC':   
    STAD-Format,  kann  gelesen und geschrieben werden und braucht  am 
    wenigsten Platz.  Das Packen dauert aber ca. 10-20 sec.  Ich werde 
    jedoch versuchen den Packer in Assembler zu uebersetzen.  Das  man 
    noch schneller packen kann sieht man ja bei 'STAD'.  Dieses Format 
    kann auch mit 'Signum!2' gelesen werden.
          
  '*.TPC':   
    TRANSISTOR-Format,  kann gelesen und geschrieben  werden,  braucht 
    weniger Platz als 'PIC',  jedoch meistens mehr als 'PAC' und  wird 
    nur  von 'Transistor' verstanden,  sollte also nicht mehr  benutzt 
    werden. (Anhang dazu, siehe weiter unten.)
 
  '*.PI3':   
    DEGAS-Format, kann nur gelesen werden.
 
  DIGITAL RASTEN:
    Sollten  Sie das Programm 'DIGITAL 1.1' besitzen,  so koennen  Sie 
    digitale  Teile einer Schaltung mit 'DIGITAL' zeichnen und  testen 
    und  anschliessend  als 'PIC'  in  'TRANSISTOR'  uebernehmen.  Mit  
    'DIGITAL RASTEN' wird das Bild um zwei Pixel verschoben und so  an 
    das Raster von 'Transistor' angepasst.
 
  RASTER UND SYMBOLE:
    Wenn Sie ein neues Symbol zeichnen,  so muessen Sie darauf achten, 
    dass  die  Anschlusspunkte  auf den am Rand  des  Editors  gekenn- 
    zeichneten Punkten liegen,  sonst bekommen Sie Schwierigkeiten bei 
    der 'Verdrahtung' mit eingeschaltetem Raster.
 
  Bekannte Fehler:
    Sie  sollten es vermeiden bei heruntergeklappten Menue eine  Taste 
    zu druecken, Teile des Bildschirms koennten geloescht werden.
 
    Auch  sollten Sie nicht versuchen einen Schaltplan auf eine  volle 
    oder  schreibgeschuetzte  Diskette zu speichern,  dabei  geht  der  
    Schaltplan mit Sicherheit verloren und das Programm  verabschiedet 
    sich.
 
    Auch hier koennte ich noch Hilfe gebrauchen,  leider liefen  meine 
    Abfang-Routinen immer nur im Interpreter,  beim fertigen Prg.  gab 
    es nur Abstuerze. Man koennte zwar vorher den freien Speicherplatz 
    abfragen aber diese Funktion dauert meiner Meinung nach zu lange.

 

TRANSISTOR  (Erweiterungen von  Th. Schaerer)
=============================================

Menue- und Tastatursteuerung
----------------------------
  Die  meist benutzten Maus-Menusteuerungen sind zusaetzlich  mit  der 
  Tastatur steuerbar.  Die zugehoerigen Buchstaben sind bei den  Menu-
  befehlen  eingetragen.  Die  Steuerung  ist mit  Klein-  und  Gross-
  buchstaben moeglich.


  Raster Ein / Raster Aus:

    Es  ist nun moeglich,  mit der Taste 'y' oder  'Y',  waehrend  der 
    Arbeit auf dem "Reissbrett", die Rasterung ein- und auszuschalten. 
    Dies  gilt  waehrend  der  Operationen  Zeichnen,  Symbol  setzen, 
    Bereich loeschen,  sowie Block kopieren oder verschieben und  Aus-
    schnitt laden und das Verschieben eines Textes. Wenn die Rasterung 
    aktiv  ist,  erscheint  links im Menubalken ein  weisses  'R'  auf 
    schwarzem Hintergrund.


  Radiergummi:   

    Die  Groesse  des RADIERGUMMI kann waehrend  des  Radierens  durch 
    Taste    'r' oder 'R' veraendert werden.  Dies ermoeglicht  gross-
    zuegiges Radieren,  als auch das Putzen in den kleinsten  Winkeln. 
    Wenn  der Radiergummi seine maximale Groesse erreicht,  wird  dies 
    durch  ein  Bell kundgetan,  denn beim naechsten Schritt  wird  er 
    wieder klein.


  Fadenkreuzfunktion: 

    Beim  Zeichnen der Verbindungen bildet sich zwecks Justierung  ein 
    Fadenkreuz.  Das ist nichts Neues.  Neu ist,  dass dies jetzt auch 
    beim Verschieben von Symbolen,  nachdem dem man sie der  Symbolta-
    belle entlockt hat, moeglich ist. Ebenfalls neu ist das Fadenkreuz 
    bei der Blockverschiebe- oder Blockkopieroperation,  sowie bei der 
    Verschiebung  von  Texten.  Diese beiden neuen  Funktionen  werden 
    waehrend  des  Arbeitens mit der Space-Taste aktiviert  und  deak-
    tiviert.




  Loeschen der Uhr des Kontrollaccessory RHO-KONTROLL:

    Das  von mir frueher benutzte RHO-Kontroll-Accessory  erlaubt  auf 
    der  rechten  Seite  des Menubalkens die Uhrzeit  in  Stunden  und 
    Minuten anzuzeigen (XX:XX).  Damit besteht leider die Gefahr, dass 
    die  Uhrzeit auf die zu bearbeitende Zeichnung  geschrieben  wird. 
    Damit dieser Fehler nicht gespeichert wird, gibt es die Option des 
    Uhr-Kill.  Ist diese Option aktiv,  was im rechten Teil des  Menu-
    balkens  mit 'UK' weiss auf schwarzem Hintergrund angezeigt  wird, 
    wird  die  Uhranzeige vor der Speicherung  des  Bildes  geloescht. 
    Diese  Option kann beim Programmstart (Alert-Box),  als auch  beim 
    Arbeiten (Menubalken) ein- und ausgeschaltet werden.

    Verwendet  man  ein anderes Programm zur Anzeige von  Uhrzeit  und 
    Datum, muss diese vor der Benutzung u.U. abgeschaltet werden. Dies 
    betrifft z.B.  QUANTOS von Bernd Blank, die Betriebssystemerweite-
    rung.  Hier kann man aber die Uhr- und Datumsanzeige auch waehrend 
    der Arbeit ein- und ausschalten mit <Alt> <Help> und danach <t>.



   Linienart:

    Die  Linienarten  wurden  durch  einige  selbstdefinierte   Muster 
    erweitert.  Zusaetzlich kann jetzt mit der rechten Maustaste  auch 
    zurueckgeschaltet werden.


  Defauleinstellung der Linienart mit Taste '-':

    Defaulteinstellung der Linienart ist ausgezogen,  ohne Pfeile  und 
    hat  eine  Brweite  von 1  Pixel.  Falls  man  nach  andersartiger 
    Einstellung die Defaulteinstellung vergessen hat und man  befindet 
    sich im Zeichenmodus 'Linien',  'Box',  'Kreis' oder 'Dreieck  und 
    man moechte wieder im Defaultmodus weiterarbeiten, drueckt man die 
    Taste '-'.


  Menubalken ausblenden: 

    Dies  geht  mit  Maus,  Taste 'w' oder 'W'.  Mit  'w'  bleibt  der 
    Mauszeiger erhalten,  mit 'W' nicht.  Retour wieder mit  'w',  'W' 
    oder Maustaste.


Diverse Erneuerungen, TRANSISTOR-Erfahrungen und Hinweise
---------------------------------------------------------

  Editiermenue fuer Symbole:

    Die  Geschwindigkeit der Symbolverschiebung im  Editiermenu  wurde 
    verzoegert, damit es mit der Maus pixelweise etwas leichter geht.


  Speicherung in STAD-Format xxxxxxxx.PAC  (Anhang zu TPC-Format):

    Die Speicherung in das STAD-Format PAC ist etwas unsicher.  Manch-
    mal  wird bei Re-LOAD auf dem Bildschirm ein Chaos  erzeugt.  Dann 
    ist die PAC-Bilddatei zerstoert.  In diesem Fall ist die  Speiche-
    rung  zu wiederholen und mit LOAD zu testen,  ob  die  Speicherung 
    okay  ist.  Es  empfiehlt  sich waehrend  dem  Arbeitsprozess  das 
    sichere, aber auch gut komprimierende, jedoch veraltete TPC-Format 
    zu verwenden.  Erst am Ende der Arbeit mit TRANSISTOR die Datei in 
    das STAD-Format PAC speichern.  Mit diesem Format ist es moeglich, 
    die Zeichnung im  SIGNUM 2 weiter zu verarbeiten. SIGNUM 2  bietet 
    die Moeglichkeit, die Groesse der Hardcopy zu dimensionieren. Dazu 
    kommt,  dass  die Hardcopy des  SIGNUM 2  eine wesentlich  bessere 
    Qualitaet (Schwaerzung) aufweist,  als die des  ATARI-ST-Betriebs-
    systemes.


  Starten in GEMINI, GEMINI-Mupfel oder anderer Zeilenkommandoshell:

    TRANSISTOR erlaubt die Uebernahme einer Bilddatei, welche nach dem 
    Starten  des  Programmes erscheint und  sofort  bearbeitet  werden 
    kann.  Somit  kann TRANSISTOR von einem  Zeilenkommandointerpreter 
    (GULAM,  WS_DOS, GEMINI-Mupfel) oder GEMINI (Bilddatei-Ikone ueber 
    das TRANSISTOR-Ikon schieben) sinnvoll gestartet werden.


  Thema Bildbeschleuniger:

    Auch  beim TRANSISTOR bringt ein  Bildbeschleuniger  zusaetzlichen 
    Komfort. Gute Erfahrung machte ich mit TURBO-ST (Version >=1.82+). 
    Probleme  gibt es mit diesem Beschleuniger nicht.  Mit  QUICK-ST-2 
    funktioniert   TRANSISTOR   ebenfalls    problemlos.    QUICK-ST-2 
    beschleunigt  das Fuellmuster-Zeichnen jedoch  nicht.  Die  besten 
    Ergebnisse liefert NVDI.  Ich benutze auf meinem ST allerdings nur 
    die  Version  1.0.  Sollte es Probleme  mit  moderneren  Versionen 
    geben, moege man mir dies bitte mitteilen.


  Backup-Aufforderung von veraenderten Symboltabellen:

    Will man das Programm mit Maus oder Esc-Taste verlassen, wird man, 
    wie  es sich gehoert,  hoeflich gefragt,  ob man  TRANSISTOR  auch 
    wirklich adjeu sagen moechte.  Es koennte ja eine Anwandlung sein. 
    :-))) Neu kommt hinzu,  dass zusaetzlich eine Tabelle mit Gebimmel 
    zeigt,  welche  Symboltabellen  neu angelegt oder  veraendert  und 
    abgespeichert wurden.  In diesem Fall wird man zum Anfertigen  von 
    Backups aufgefordert.  Es koennen maximal 20 Symboltabellen  bear-
    beitet werden, was wahrscheinlich bei weitem ausreichen duerfte.




Die letzten Erneuerungen (Version 1.9)
--------------------------------------

  Programmstart und Filesectorbox:

    Wird TRANSISTOR ohne Uebergabe einer Bildatei  gestartet,  oeffnet 
    sich automatisch die Fileselectorbox,  um eine Bilddatei zu laden. 
    Will  man  jedoch mit dem Zeichnen eines  neuen  Schema  beginnen, 
    klickt man einfach auf <Abbruch>.

    Startet   man  TRANSISTOR  mit  der  Uebergabe   einer   Bilddatei 
    (Zielenkommandointerpreter oder z.B.  mittels Mausschiebung  einer 
    Bilddatei ueber TRANSISTOR in GEMINI), oeffnet sich logischerweise 
    die  Fileselectorbox nicht automatisch.  Neuladen  ist  selbstver-
    staendlich weiterhin moeglich.


  Texteingabefunktion:

    Wie  bisher dienen die Funktionstasten zusammen mit <Shift>  dazu, 
    dass man 20 Extrazeichen eingeben kann.  Dazu gehoeren  selbstver-
    staendlich  Zeichen  wie  und .  Neu ist,  dass  in  einem  Feld 
    oberhalb des Eingabefeldes alle Zeichen angezeigt werden.


  Zeichnen:

    Das Zeichnen der Kreise und Dreiecke wurde verbessert.  Nach jedem 
    Zeichnen  eines Kreises oder Dreieckes musste man bei der  Wieder-
    holung erst zurueck in die Menuleiste. Dies ist nicht mehr noetig.


  Das Speichern (SAVE) der Bilddateien:

    Bisher  wurde getestet,  ob der Dateinamen im entsprechenden  Pfad 
    bereits existiert.  War dies der Fall,  fragte eine Alert-Box,  ob 
    man die vorhandene Datei tatsaechlich ueberschreiben moechte.  Neu 
    ist,  dass bei vorhandenem Pfad und Dateinamen,  eine Backup-Datei 
    von der bereits vorhandenen gespeichert wird. Diese heissen dann:

          Neu gespeichert:         Backup-Datei mit 'B' am Schluss:
          xxxxxxxx.PAC     ---->   xxxxxxxx.PAB
          xxxxxxxx.TPC     ---->   xxxxxxxx.TBP
          xxxxxxxx.PIC     ---->   xxxxxxxx.PIB


  Neu beim Laden und Speichern von Dateien:

    Beim  Laden und Speichern von Bilddateien wird  getestet,  ob  die 
    Extension im Namen der Datei zulaessig ist.  Ebenfalls wird gemel-
    det    wenn   der   Pfad   oder   die   Datei   nicht    existiert 
    (Zeilenkommandouebergabe).  Nach  Bestaetigung der  Alertbox,  als 
    Folge einer Fehleingabe,  stellt sich die Fileselectorbox  automa-
    tisch erneut zur Verfuegung.


  UNDO-Funktion:

    Hat  man  bisher  die UNDO-Funktion ausgeloest und  man  hat  eine 
    Bildsequenz zu leichtsinnig veraendert,  war dies ultimativ. Jetzt 
    nicht mehr. Ein erneutes Druecken auf die UNDO-Taste und die UNDO-
    Funktion  ist rueckgaengig  gemacht.  Die  Bildsequenz,  bzw.  das 
    gesamte  Bild,  ist wie vorher.  Dies gilt auch beim  Laden  eines 
    neuen Bildes.  Passt einem dieses nicht,  ein Druck auf die  UNDO-
    Taste  und das alte ist wieder da.  Ein erneutes Druecken und  man 
    sieht  wieder  das  vorher  neugeladene  Bild.  Die  UNDO-Funktion 
    erhielt somit einen Flippfloppcharakter.


  Verbessertes Diskmenu:

    Der  Restspeicherplatz kann auf Diskette A und B (wie bisher)  und 
    neu  auf dem aktuellen logischen Laufwerk ermittelt und  angezeigt 
    werden.



Die letzte Fehler-Entdeckung (Version 1.9)   Blitter
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  Dieser  Fehler bestand wahrscheinlich schon immer.  Ich  konnte  ihn 
  frueher jedoch nicht erkennen,  weil mein ST erst seit kurzem  einen 
  Blitter besitzt. Ist der Blitter eingeschaltet, wird die Darstellung 
  des Radiergummi in den unteren Kanten eckig statt abgerundet  darge-
  stellt. Es kommt selten vor, dass beim Schieben des Radiergummi zwei 
  kleine Punkte (Pixels) zurueckbleiben.  Man kann sie mit dem Radier-
  gummi sogleich loeschen.  Wem dies stoert,  empfehle ich den Blitter 
  bei der Benutzung des TRANSISTOR abzuschalten.

  Ich konnte diese Stoerung nicht beheben.  Wer Rat weiss,  moege  ihn 
  mir bitte mitteilen.



Schlusswort, Thema GFA-BASIC-Programmierung
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Wer sich mit dem Quelltext dieses Programmes auseinandersetzt, gehoert 
zur "Rasse" der GFA-BASIC-Programmierer.  Dies duerfte heutzutage  ein 
kleiner Rest (der Faehnlein der sieben Aufrechten) geworden  sein.  Da 
ich noch immer mit einem ATARI-ST arbeite,  gibt sich immer wieder die 
Gelegenheit etwas in GFA-BASIC zu programmieren.  Ich haette nun  eine 
grosse Freude,  wenn sich jemand, der sich mit dem Quelltext auseinan-
dersetzt,  aber  auch  sonst ein GFA-Freak ist,  bei mir  via  E-Mail, 
Postkarte oder sonstwie,  zwecks allfaellig interessanten Diskussionen 
melden wuerde.

                                                       Thomas Schaerer
                                                       CH-Effretikon
                                                       05.06.1995

****************************** SCHLUSS *******************************

