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                   VMG-4000   DAS  ET4000-Einstellprogramm
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                        (c) 1994, 1995 Andreas Winter

1. Einleitung
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Der  VMG-4000  ist das Ende einer (zu) langen Reihe von Videomodus-Generatoren
fr  die  Grafikprozessoren der ET-4000 Reihe, die ich zunchst noch innerhalb
des  Volksfarben-Projektes  zusammen  mit  Thilo  Gaul  begonnen habe. Deshalb
denke  ich,  da  das  vorliegende  Programm  es sowohl Laien ermglicht, sich
selbst  Videomodi  fr  ihren Monitor zu generieren, als auch den Spezialisten
das    allerletzte   an   Leistung   aus   dem   Gespann   Monitor/Grafikkarte
herauszuholen.  Ich  habe  zwar  versucht,  das  Programm so zu gestalten, da
Fehleinstellungen  schnell rckgngig gemacht werden knnen, nur erfordert das
selbstverstndlich  auch  eine aufmerksame Bedienung Ihrerseits. Eine Garantie
gegen berlastete Monitore kann ich nicht bernehmen!



2. Programmstart
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Bevor  es  nun hineingeht in das Land der Synchronisation und Schwarzschulter,
wir  von Impulsstart und Zeilenlnge sprechen, sollten Sie Ihren Atari-Monitor
und die Grafikkarte am Atari angeschlossen haben.

Wenn  Sie  bereits  Einstellungen  fr Ihre Karte und Monitor besitzen, knnen
Sie das Programm VMG-4000.PRG auch auf der Grafikkarte laufen lassen.

Und  nun  geht  es  tatschlich  los.  Wenn  Sie  das  Programm zum ersten Mal
starten,  beschwert  es sich, da die Konfigurationsdatei (VMG-4000.CFG) nicht
vorhanden ist.  Danach kommt eine Meldung, da die Grafikkarte nicht ansprech-
bar  wre.  Lassen Sie sich  davon nicht stren. Es ist lediglich der Hinweis,
da die Daten Ihres Monitors und Ihrer Grafikkarte dem Programm nicht  bekannt
sind.  Sie sollten  diese Daten nun auch in den vom Programm zur Verfgung ge-
stellten Dialogen eintragen.

Fehlt  die  Gafikkarte oder ist etwas fehlerhaft, so meldet dies das Programm.
Sie  haben  dann  trotzdem die Mglichkeit, mit dem Programm weiterzuarbeiten.
Dann  knnen  Sie  natrlich nicht auf die VGA-Karte zugreifen, sich aber wohl
die Werte der einzelnen Modi ansehen und bearbeiten.

Nach  dieser  Anfangsprozedur  sollten  Sie die Einstellungen abspeichern. Ich
setze  voraus,  da  Sie  mit  den  Selbstverstndlichkeiten der Bedienung von
GEM-Programmen   vertraut   sind.   Deshalb  folgt  im  weiteren  Verlauf  die
Gliederung der Anleitung der Menstruktur.



3. Menstruktur
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VMG-4000
    Programminfo
        Kurzinformation zu Pogramm und Autor

Datei
    Neu
        Neue NVDIVGA.INF Datei anlegen
    ffnen
        Vorhandene NVDIVGA.INF Datei ffnen
    Schlieen
        Aktuelle NVDIVGA.INF Datei schlieen (ggf. mit speichern)
    Verwerfen
        Aktuelle NVDIVGA.INF Datei schlieen (ohne speichern)
    Neuladen
        Aktuelle NVDIVGA.INF Datei nochmals laden (nderungen verwerfen)
    Sichern
        Aktuelle NVDIVGA.INF Datei sichern
    Sichern als ...
        Aktuelle NVDIVGA.INF Datei unter einem anderen Namen sichern
    Ende
        Na, was wohl? (fast htte da "Aktuelle NVDIVGA.INF Datei..." gestanden)

Bearbeiten
    Ausschneiden
        Selektierte Modi ins Klemmbrett verschieben
    Kopieren
        Selektierte Modi ins Klemmbrett kopieren
    Einfgen
        Im Klemmbrett vorhandene Modi an der Cursorposition des obersten
        Fensters einfgen

Modus
    Neu...
        Neuen Bildschimmodus erstellen lassen (Erklrung folgt)
    ffnen
        Selektierte Bildschirmmodi ffnen
    Schlieen
        Aktuell geffneten Modus schlieen (ggf. in NVDIVGA.INF Datei bernehmen)
    Verwerfen
        Aktuell geffneten Modus schlieen (ohne bernahme in NVDIVGA.INF Datei)
     Neuladen
        Aktuell geffneten Modus nochmals ffnen (nderungen verwerfen)
    Testen
        Aktuell geffneten oder selektierten Modus testen
    Info
        Infomation ber den aktuell geffneten oder selektierten Modus

Fenster
    Wechseln
        Wechseln zum nchsten Programmfenster
    <Fenster 1>
        Wechseln zu der entsprechenden NVDIVGA.INF Datei
    <Fenster 2>
        dito...

Einstellungen
    Monitordaten ...
        Monitoreinstelldialog
    Grafik-Karte ...
        Hardwareeinstelldialog (Wahl der Grafikkarte)
    Sichern
        Einstellungen sichern


4. Die Dialoge im Einzelnen
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4.1 Der Modusdialog

Hier  sind  die  einzelnen  Modi einer NVDIVGA.INF Datei aufgelistet. Einzelne
Modi   knnen   mit   der  Maus  selektiert  (einfacher  Klick)  und  geffnet
(Doppelklick) werden. Mit Shift knnen mehrere Modi selektiert werden.

Mit  den  Cursortasten  kann  ein von der Selektion unabhngiger Cursor bewegt
werden.  Mit der Leertaste wird der Modus unter der Cursorposition selektiert,
bzw. deselektiert.

ber  Control-A  werden  alle Modi selektiert, mit Shift-Control-A werden alle
deselektiert.  Mit  Return  schlielich werden die selektierten Modi geffnet.
Weitere Feinheiten zu suchen, berlasse ich dem findigen User.


4.2 Der Vorgabedialog

Hier  werden  der  Name,  die  Auflsung  und  die Farbtiefe eingestellt, eben
alles,  was  das  Programm  braucht,  um einen guten Vorschlag unterbreiten zu
knnen.

Der  Frequenzbereich  ist der bereits eingestellte Ihres Monitors, desweiteren
werden  die  Sync-Polaritten  vorbelegt.  Dabei gibt das Programm eine kleine
Hilfestellung.   Mit  dem  Schalter  'Standard'  werden  meist  die  korrekten
Polaritten gewhlt.


4.3 Der Infodialog

Der  Infodialog  zeigt die wesentlichen Daten des selektierten Modus. Auerdem
kann man den Namen ndern.


4.4   Der Edierdialog
4.4.1 Die Buttonleiste

- Undo: Die letzten 42 nderungen knnen rckgngig gemacht werden.
        (UNDO-Taste)
- Startwerte: Entspricht dem "Neuladen" aus dem Men.
- RAM-Seite: Verzweigung zur RAM-Seite (Erklrung folgt)
- Registerfenster: ffnen eines Fensters mit allen ET4000-Registern.
        (Erklrung folgt)
- Test: Durch das dauerhafte Drcken dieses Buttons wird der aktuelle Modus an
        den  Grafikprozessor  bertragen  und dargestellt. Beim Loslassen wird
        der  Grafikprozessor  angehalten, so Sie das Programm vom Atarimonitor
        gestartet haben. Wenn Sie bereits mit Ihrer Grafikkarte arbeiten, wird
        der  ursprngliche  Modus  wiederhergestellt. Damit wird auf alle Flle
        ein sicherer Zustand (fr den Monitor) wiederhergestellt.
        Wenn  Sie  diesen  Button allerdings mit einem ganz normalen einfachen
        Klick  auslsen,  bedarf  es  eines  weiteren Klicks mit der Maus oder
        eines Tastendrucks, um den Test zu beenden.
- Dauertest: Im Dauertest  wird der akuelle Modus und alle weiteren nderungen
        sofort  an  den  Grafikprozessor  bertragen. Der Bildschirm wird erst
        wiederhergestellt, wenn Sie es schaffen sollten, diesen Knopf nochmals
        zu  treffen.  Er  ist  eigentlich  nur  gedacht fr die Arbeit auf dem
        Atarimonitor.

- Testbild: Der  aktuelle  Modus  wird  eingestellt,  und  ein  entsprechendes
        Testbild  wird  gezeichnet.  Wird   whrend  des  Aufbaus  wieder  die
        Maustaste  gedrckt,  wird  der  Aufbau des Testbildes abgebrochen. Im
        Dauertestmodus  bleibt  das  Testbild  bis zur nchsten Aktion stehen.
        Andernfalls  wird   beim  Loslassen  der  Maustaste  der ursprngliche
        Zustand wiederhergestellt.
- Bildlage: Normalerweise wird zunchst ein  Gittermuster gezeichnet, wenn man
        die linke Maustaste drckt - und auch gedrckt hlt! Durch Verschieben
        der  Maus  bei  gedrckter  linker Maustaste ndert sich die Bildlage;
        wird  zustzlich  die  rechte  Maustaste  gedrckt,  kann man das Bild
        strecken  oder  stauchen.  Im  Dauertest  unterbleibt das Zeichnen des
        Gitters.  Das  gesamte  Verschieben ist eine einzige Aktion, die durch
        ein einziges 'Undo' wieder rckgngig gemacht werden kann.
- Abbruch: ...
- Ok: ...

Meistens   gengen   die   bisherigen   Aktionen   bereits,   um  einen  guten
Bildschirmmodus  zu  erstellen.  Aber  man  kann  den Modus noch etwas auf der
Hauptseite nachbearbeiten.

4.4.2 Die Hauptseite

Um  die  Bedienung  der  Hauptseite  zu  verstehen, ist es wohl am besten, die
einzelnen Begriffe zu erlutern.

Der  Pixeltakt  ist die Frequenz, mit der die einzelnen Bildpunkte angesteuert
werden.  Aus  ihm  ergeben sich Zeilen- und Bildwiederholfrequenz (Horizontal-
und  Vertikalfrequenz).  ber  die  Zeilenfrequenz  wird  die Ablenkeinheit in
ihrem Monitor gesteuert.

Welcher  Pixeltakt  sinnvoll  ist,  entnehmen  Sie  den  Unterlagen  zu  Ihrem
Monitor-  oder  Sie  verwenden  einen  Modus aus der mitgelieferten Bibliothek.
Wichtiger  sind  aber  nach wie vor Horizontal- und Vertikalfrequenz fr Ihren
Monitor.

Was  die Auflsung ist, braucht wohl nicht nher erlutert zu werden. Aber was
ist   die  Schwarzschulter?  Die  Schwarzschulter  ist  die  Bildaustastlcke,
innerhalb  der  normalerweise  auch  der  Synchronisationsimpuls  erfolgt. Die
Impulslnge  ist  dabei nicht so entscheidend wie der Impulsstart, mit dem man
die  Bildlage  verndert.  Er  leitet  das Rcklaufsignal ein. Das Timing lt
sich besser anhand eines Bildes erklren.


        Pixel im Bild                    Schwarzschulter
  |.....................................|----------------|   Bildinformation

  |---------------------------------------+            +-|   Sync-Impuls
                                          |            |
                                          |            |
                                          +------------+
                                          :Impulslnge :
                              Impulsstart :


Hieraus ergibt sich sowohl fr das horizontale wie auch das vertikale Timing:

                Impulsstart  <  Auflsung + Schwarzschulter (mu!)

    Impulsstart + Impulslnge  <  Auflsung + Schwarzschulter (sollte)


Der  Impulsstart  entscheidet wie oben beschrieben ber die Bildlage, d.h. die
Position  des  sichtbaren  Bildbereiches  auf dem Monitor. Horizontal bedeutet
z.B. ein Vergrern des Impulsstartes ein Verschieben des Bildes nach links.

Das  Verhltnis  zwischen Auflsung und Schwarzschulter bestimmt die Zeit, die
der  Monitor  zum  Strahlrcklauf  hat.  Horizontal sollte das Verhltnis etwa
5:1,  vertikal  20:1  betragen.  Dabei  ist zu sagen, da Festfrequenzmonitore
horizontal meist wenig Spielraum haben.

Aus den eingestellten Werten lassen sich dann die Frequenzen berechnen:

                                        Pixeltakt
         Horizontalfrequenz = -----------------------------
                              Auflsung_X + Schwarzschulter


                                   Horizontalfrequenz
         Vertikalfrequenz   = -----------------------------
                              Auflsung_Y + Schwarzschulter

Wie  die  Sync-Signale  eingestellt  sein  sollten,  ist  am  einfachsten  den
Monitorunterlagen    zu   entnehmen.   Bei   Multisync-Monitoren   kann   ber
verschiedene  Polaritten dem Monitor angezeigt werden, auf wieviele Zeilen er
sich  einzustellen  hat.  So  bedeutet  es  z.B. meist, wenn beide Polaritten
negiert  sind,  da  der  Monitor  200 Zeilen erwartet. Wenn beide Polaritten
nicht  negiert  sind,  erwartet  er  768  Zeilen.  Bessere  Multisync-Monitore
stellen  sich  allerdings  ausschlielich nach der Horizontalfrequenz ein. Bei
Festfrequenzmonitoren gibt es meist nur eine sinnvolle Einstellung.

Nun bleiben noch
- Zeile doppelt: Verdopplung der Zeilen, d.h. Halbierung der y-Auflsung,
- Pixel doppelt: Verdopplung der Spalten, d.h. Halbierung der x-Auflsung,
- Zeilensprung (Interlace): Bildaufbau wie beim Fernseher mit Halbbildern.

- logische   Pixelgre:  Hiermit  knnen  Sie  lediglich  dem Betriebssystem
  mitteilen,  wie  gro ein Pixel ist.  (Wichtig  lediglich fr einige wenige
  Programme).

4.4.3 Die RAM Seite

Am  RAM-Timing  wird  wohl  selten  etwas  verstellt  werden, es sei denn, Sie
benutzen     eine     andere     VGA-Karte   oder   sind   ein   Timing-   und
Geschwindigkeitsenthusiast.   Die   meisten  VGA-Karten  sind  mit  256k-DRAMs
bestckt  und  haben  die  Prioritt  auf  CPU  eingestellt. Was die einzelnen
SCLK-Register   (Systemclock)   bewirken,   entnehmen   Sie   bitte  dann  den
ET4000-Unterlagen.

4.4.4 Das Registerfenster

Wem  die  bisherigen  Einstellmglichkeiten immer noch nicht reichen, der kann
sich  hier  mit  jedem  einzelnen Register des ET4000 austoben. Dieses enthlt
neben  den  reinen  ET4000-Registern  noch das CLUT-Befehlsregister, sowie den
Wert   des   externen   Synthesizers  mancher  Grafikkarten.  Der  eigentliche
Einstell-  und  der  Registerdialog  bilden  ein  Paar.  Wertnderungen werden
jeweils in den anderen Dialog bertragen.


4.5 Monitoreinstellungen

In  diesem  Dialog  stellen  Sie, wie eingangs bereits erwhnt, die Grenzwerte
Ihres   Monitors   ein.   Erwhnenswert   ist   lediglich,   da   falls   der
Frequenzbereich  kleiner  als  10kHz  (bzw  10Hz)  ist, das Programm von einem
Festfrequenzmonitor  ausgeht.  Dadurch  werden bei nderungen der Auflsung im
Hauptedierdialog   die  anderen  Parameter  so  verndert,  da  die  Frequenz
konstant bleibt.


4.6 Grafikkarten

Hier  finden  Sie hoffentlich Ihre Grafikkarte  wieder. Der VMG zeigt zu jeder
ausgewhlten Karte zunchst die  Standardpixeltakte an.  Falls Sie eine  echte
PC-Karte in ihrem Rechner haben sollten Sie dieser Angabe nicht ohne  weiteres
trauen, da hier eine  groe  Vielfalt herrscht.  Deswegen  haben Sie  hier die
Mglichkeit  den  VMG  die Taktraten  ausmessen zu  lassen.  Die verschiedenen
Grafikkarten  unterscheiden sich in  mehreren Punkten; z.B. den Basisadressen,
der Pixeltakt- oder  der  CLUT-Programmierung.  Um solche  Unterschiede auszu-
gleichen  knnen  Sie sich des Menpunktes 'mehr Einstellungen' bedienen. Dies
wird jedoch nur in seltenen Fllen ntig sein - hier wird  der Hersteller  der
Karte Ihnen bei der korrekten Einstellung bestimmt gerne zur Seite stehen.
Wie gewohnt knnen Sie diesen Dialog ber Abbruch verlassen ohne  irgendwelche
nderungen zu bernehmen.  Um  die  Messung  der  Pixeltakte anzustoen mssen 
allerdings  die  momentanen  Werte  eingestellt werden. Was zu ziemlichen Kon-
flikten in der Programmierung mit Fenstern fhrt, da ja jederzeit  ein anderes
Fenster aktiviert werden kann. Um solchen Konflikten vorzubeugen wird die Mes-
sung grundstzlich auf Basis von, dem System als  gltig  besttigten,  Werten
durchgefhrt.  Zur  Besttigung,  ohne  den Dialog zu beenden gibt es hier zu-
stzlich noch einen 'Setzen' Knopf.


4.6.1 mehr Einstellungen

Durch die  Anwahl dieses Schalters, verschwindet  die Pixeltaktanzeige  um den
erweiterten Einstellmglichkeiten Platz zu machen.

- Die I/O-Breite sollte korrekt eingestellt sein, da sonst  nicht mehr korrekt
  auf   den  bereits eingestellten Desktop-Modus zurckgeschaltet werden kann.
  (Rechnerabssturz, Kaltstart!).  Dieser Wert erklrt lediglich dem Grafikpro-
  zessor wie der IO-Bereich angesprochen wird. Bei manchen Adapterkarten/680x0
  Kombinationen mag dies wichtig sein. Also keine Bange - auf den Bildspeicher
  knnen Programme natrlich immer wie gewohnt zugreifen. Der Erwhnte Absturz
  stellt  sich  beim  Versuch einen Modus in den ET-4000 zu programmieren ein.
  Dies gelingt nicht bei fehlerhafter Einstellung und auch die Rckkehr in den
  Modus in welchem der Desktop luft ist nicht mglich (leider).  Glcklicher-
  weise ist eine nderung des Eingestellten Zustandes nur sehr selten ntig.

- Mit  den  CLUT/DAC-Einstellmglichkeiten  mssen Sie die Fhigkeiten und die
  Programmierung  des Bausteines beschreiben.  Da hier sehr viele verschiedene
  Bausteine eingesetzt werden ist dies leider ntig.
  Die Mglichkeiten im einzelnen:
   8 Bit DAC's   :  Kann Ihre Grafikkarte 6Bit  oder 8Bit Farbtiefe pro Farbe?
                    Probieren Sie es einfach aus. Bei falscher Einstellung ist
                    das 256 Farben Testbild nicht korrekt.
   15 Bit Hicolor:  Kann Ihre Grafikkarte 32K Farben?
   16 Bit Hicolor:  Kann Ihre Grafikkarte 65K Farben?
   24 Bit Truecolor: Kann Ihre Grafikkarte 16M Farben?
   Trucolor mit RGB: Benutzt Ihre Grafikkarte RGB oder BGR als Farbmodell? Bei
                     korrekter Einstellung ist der Farbverlauf im Testbild fr
                     32K und 16M Farben identisch. (Ausprobieren!)
   erweiterte ET4000/W32 Pixeltakte: 
                     Mittels diesem Schalter knnen Sie angeben, ob eine erst ab
                     dem ET4000/W32 definierte Mglichkeit zur Auswahl von bis zu
                     32 Takten benutzt werden soll. Mir ist allerdings keine 
                     Karte bekannt, welche diese Mglichkeit benutzt.
- Die Basisadressen kann Ihnen sicher der Kartenhersteller nennen.
- Die vier Werte,  welche unten eingegeben  werden  knnen  stehen  fr  die
   Registerwerte des CLUT/DACs um den entsprechenden Modus zu programmieren.
   1. Programmierung fr 2 .. 256 Farben. Bisher bekannt: 00, 02 oder FF
   2. Programmierung fr 32K Farben.      Bisher bekannt: A0
   3. Programmierung fr 64K Farben.      Bisher bekannt: E0 und C0
   4. Programmierung fr 16M Farben.      Bisher bekannt: F0

  Diese  Werte  werden  lediglich bei neuen Modidateien benutzt. Sie sind also
  nicht   sofort   nach   einer   nderung  aktiv!  Zum  schnellen  durchgehen
  verschiedener  Werte  empfehle  ich den Registerdialog in Verbindung mit dem
  Dauertestschalter  zu  benutzen.  Natrlich  vom Original Atari-Monitor aus.
  Eine  Falschprogrammierung  dieses  Registers  ist  nicht tragisch! Es zeigt
  sich lediglich in falschen bzw. keinen Farben auf dem Monitor.

Sind Sie jetzt sehr erschrocken? Nun zur Erleichterung ...
Dieser  Dialog  ist  lediglich  fr nicht standardmige Grafikkarten gedacht.
Normalerweise  stellt  das  Programm fr Sie die richtige Kombination fr Ihre
Karte ein.


5. Tips und Tricks
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Die  Tastaturbedienbarkeit  der  Mens und der Dialoge ist mit einem Resource-
editor nderbar. Damit  kann  jeder  das Programm nach seinem Gusto verndern
(aber bitte die Originalresource aufheben...).

Wenn   beim   Dauertest  kein  Weg  mehr  zurckzufhren  scheint,  hilft  es
wahrscheinlich,  Control-W zu drcken. Mit dem daraufhin ausgefhrten  Wechsel
in  ein  anderes Fenster wird der dort gltige Modus eingestellt. Dann gilt es
"nur"  noch,  den  Dauertest-Button  wieder zu treffen, was aber so wesentlich
leichter fallen sollte.

Beim  Einladen  einer  fremden  Modusdatei,  werden  die  Pixeltakte sowie das
CLUT-Register  weitestgehend  angepat,  sowie  die  Register  auf  Konsistenz
berprft.  Die  Modi, bei denen diese Anpassung etwas schlechter mglich war,
sind  in der Modusliste selektiert. (Sie sind wahrscheinlich unbrauchbar.) Bei
welchen  Modi  Anpassungen  ntig  waren knnen Sie an einem Stern links neben
dem  Modusnamen  erkennen.  Dieser  Stern erscheint immer dann, wenn ein Modus
gendert  wurde.  Ein  weiterer  Stern in der Titelzeile der Fenster zeigt an,
da  im  Fenster  Daten verndert und noch nicht gespeichert wurden. Durch das
Anpassen  werden  von  Ihnen  im  Registerfenster  gettigte  nderungen  hier
eventuell  wieder  rckgngig  gemacht! Und zwar dann, wenn der VMG meint, das
Ihre nderungen den Registersatz inkonsistent machen wrde.

Falls es Ihnen nicht gelingt kleine Auflsungen bildschirmfllend einzustellen
probieren Sie es mit der doppelten Auflsung und stellen im Edierdialog Zeilen
oder Pixel doppelt ausgeben ein.

Falls bei Ihnen die Vorgaben des Programmes nicht sofort zu einem einigermaen
korrekten Bild fhrt, so liegt dies meist an zwei Punkten:
1. Die Polaritt der Sync-Signale ist falsch.
2. Die Gre der Schwarzschulter ist falsch.
An diesen Werten sollten Sie also folglich zuerst Hand anlegen.

Und warum macht es das Programm nicht gleich richtig? So ein SCH...
Die  Syncsignale knnen aus zwei Grnden falsch sein. Zunchst ist es mglich,
da   Ihr   Monitor   ganz   bestimmte   nicht-Standard  Polaritten  wnscht.
Desweiteren  gibt  es  VGA-Karten,  welche  die Syncsignale selbst noch einmal
umdrehen.  Falsche  Werte  bei  der  Schwarzschulter  erklren  sich  aus  dem
Verfahren  einen  Modus  zu  generieren. Zwar wird hier von einem idealen Wert
(s.o.)  ausgegangen,  allerdings  ist  der  Einhaltung  der Grenzfrequenz eine
grere  Prioritt  zugedacht  worden. Falls Sie ein Verfahren wissen, welches
bessere Ergebnisse liefert so lassen Sie es mich bitte wissen.


6. Disclaimer
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Das  Wichtigste  zum  Schlu:  Egal,  was  dieses Programm Schlimmes bei Ihnen
anrichtet  -  Sie  sind  schuld!  Ich  kann keinerlei Garantie fr irgendetwas
bernehmen!  Nichts  desto  Trotz wnsche ich frohes und entspanntes Schaffen!
:-)


7. Dankeschn
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...  an  alle, die mich whrend der Entwicklung des Programmes mit Rat und Tat
bzw Monitor und Rechner untersttzt haben. Besonderer Dank geht an:
Thilo Gaul       fr die Mitarbeit und zhen Diskussionen ber GEM-Oberflchen,
Gudrun Schneider fr die viele Zeit,  die Sie wegen dieses Projektes nicht mit
                 mir verbringen konnte.
Stephan Skrodzki fr  stndiges   Meckern,  da  dies  und  jenes  aber  nicht
                 funktioniert.  Er  hat  eine magische Hand,  um sicher ausge-
                 testete  Routinen  pltzlich zu  unglaublichen  Reaktionen zu
                 verhelfen.
Matthias Strmer fr die Hilfe  bei der Dokumentation und Ratschlge bezglich
                 der Oberflche.


Karlsruhe, 17.07.1994 Andreas Winter
