DIGIT  II Master enthlt zwei neue Module:  Das Master-Modul  und 
die  SDP-Effekte.  Beide sind wie blich mit Help-Texten  (rechte 
Maustaste) ausgestattet.

8. Das Master-Modul
Dieses Modul dient zur Bearbeitung markierter Blcke.  Dabei wird 
bei Aufruf des Moduls der gerade markierte Bereich bernommen, es 
kann aber jederzeit ein belegter Block Q-. ausgewhlt werden.

8.1. Einteilung
Das  Modul besteht aus vier Hauptelementen.  Oben links  befindet 
sich die Mischer-Einheit,  in der Blcke gefadet oder auf  andere 
Lautstrken  gerechnet,  aber  auch Blcke  miteinander  gemischt 
werden knnen.

Rechts  daneben befindet sich die Funktionseinheit,  in  der  ein 
Multieffekt  mit zwei Schiebern und etlichen kleinere  Funktionen 
bereitgestellt werden.

Darunter   befindet   sich  das   Blockauswahlfeld   und   die 
Aktionsbuttons.

Der Rest des Moduls wird von den Displays eingenommen,  unten das 
groe,    vernderbare   Sampledisplay,    rechts   darber   die 
Bereichsanzeigen,   die  immer  den  Bereich  um  die  Loop-  und 
Repeatmarke im aktuellen Zoomfaktor zeigen.  Dazwischen sind  die 
Kontrollen fr Zoom und Scrolling.

8.2. Der Mischer
Der Mischer besteht aus mehreren getrennten Funktionsgruppen.
Oben  befindet sich das Block-Auswahlfeld,  in dem die maximal  2 
verwendeten Blcke ausgewhlt werden knnen.  Ist das Feld hinter 
"BLK 1" leer,  ist der aus dem Sampler bernommene Block zwischen 
Start-   und  Endmarke  in  Bearbeitung.   Ansonsten   wird   das 
Blockkrzel  (z.B.  Q)  und  die Lnge  des  Blocks  in  Sekunden 
angezeigt.
Einen zweiten Block,  z.B. zum Mischen, whlt man durch Klick auf 
den  Pfeilbutton  unterhalb  "BLK  1".   Danach  knnen  Sie   im 
Blockauswahlfeld einen zweiten Block aussuchen.

Unterhalb  sehen  Sie je zwei vertikale  und  einen  horizontalen 
Schieberegler.
Die  vertikalen  Regler dienen zur Einstellung der  Anfangs-  und 
Endlautstrke des Blocks, Ist der erste Regler unter "BLK 1" ganz 
oben  und der zweite ganz unten,  wird der Block von 100% auf  0% 
ausgeblendet.

Der  horizontale  Schieber  ist nur  whlbar,  wenn  zwei  Blcke 
selektiert  sind.  Mit ihm wird die berblendlnge beider  Blcke 
eingestellt,  die berblendlnge in Sekunden wird in dem  kleinen 
Display unterhalb angezeigt.
Dabei  gibt  es zwei Modi,  die mit dem kleinen  Knopf  unterhalb 
geschaltet werden. Im Normalfall wird Block 2 von hinten in Block 
1  hineingezogen,  die  maximale berlappung ist solang  wie  der 
krzere Block.
Ist der Knopf selektiert,  kann der krzere Block bis zum  Anfang 
des lngeren Blocks hineingezogen werden.

Der  Knopf oberhalb schaltet zwischen einmaligem  und  mehrfachen 
Mische  um.  im Mehrfach-Modus wird der krzere Block  sooft  wie 
mglich in den lngeren eingemischt, der Schieber stellt dann die 
Position  der ersten Einblendung im lngeren Block ein.

Mit dem Schalter darber wird eingestellt,  ob die  Einblendungen 
am  Ende  des Blocks abgeschnitten oder  das  Samle  entsprechend 
verlngert werden soll.

Die Berechnung wird mit dem "Do It"-Button gestartet.

8.3. Funktionsbuttons
Mit   der   Gruppe   von   Elementen   rechts   stehen    etliche 
Zusatzfunktionen zur Verfgung.

Die  Wiedergabe- und Stoptaste funktionieren wie vom Sampler  her 
gewohnt.

Mit L<=>R knnen die Kanle getauscht werden.

Das  Frequenz-Einstellfeld ermglicht die Umrechnung  auf  andere 
Samplefrequenzen.  Dabei bedeuten die vorgestellten Buchstaben im 
Popup-Men:  A=Atari-Frequenz;  D=Digital-Frequenzen fr DAT  und 
CD; WM=Samplefrequenzen von Windows und Mac
Konvertiert wird das Sample durch Klick auf "Set Freq".

Block  und  Loop  schaltet den  Arbeitsbereich  aller  Funktionen 
zwischen "ganzer Blockbereich" und "Bereich zwischen Lokalmarken" 
um.

Darunter befinden sich zwei Schieberegler, deren Funktion mit dem 
darunter liegenden Popup-Menu gewechselt werden kann.

Die Grundeinstellung ist lauter/Balance.

Der Echo-Modus (Echo im Raum/vielfaches Echo) ist gekoppelt.  Mit 
Echo  im Raum wird die Position des Reflektors und  die  maximale 
Laufzeit  eingestellt.  Mit  vielfache Echos kann dann  noch  die 
Ausdehnung  und "Dichte" der Reflexionen eingestellt  werden.  So 
kann z.B. der Schalleindruck einer langen Wand erreicht werden.

Schneller/langsamer rechnet ein Sample bis zu 30% schneller  oder 
langsamer.  Der  untere Regler stellt dabei den Bereich  ein  (0-
30%), der obere dient zur Feinregulierung.

Tune/Transpose  sorgt fr Feintuning (100  Schritte/Halbton)  und 
Transponierung  in Halbtonschritten.  Dies ist erst ab der  MIDI-
Version interessant und daher in der Master-Version ausgeblendet.

Ansonsten   finden  sich  die  bekannten  Effekte  vom   Sampler-
Effektpopup.

8.4. Aktionsbuttons
Gestartet weden die Effekte mit dem GO-Button.  Alle Berechnungen 
knnen durch Klick auf UNDO rckgngig gemacht werden. Dabei wird 
das UNDO immer zur allerersten Berechnung hin durchgefhrt.  Sind 
Sie aber mit einem Zwischenergebnis zufrieden,  knnen Sie  durch 
Klick auf "OK" dieses als aktuelles UNDO-Ergebnis festlegen.
DSP  rechnet die aktuell eingestellten DSP-Effekte in das  Sample 
ein.
Das Blockauswahlfeld daneben funktioniert wie bekannt. Der Button 
"Name" erlaubt es,  den Blcken lange Namen zu geben,  die in den 
kleinen Display darunter angezeigt werden.  Dies ist ab  V.  MIDI 
ntig und in der Master-Version ausgeblendet.

Das  Display  und  die  Zoom-  und  Scrollbuttons  arbeiten   wie 
bekannt.   Zustlich  sind  noch  zwei  Mini-Displays  eingefhrt 
worden,  die den Bereich um die beiden Loopmarken anzeigen. Diese 
knnen durch Klick in diese Mini-Displays neu gesetzt werden.



