Anleitung zu IdeaBook v1.1
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Umfang
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Der Ordner IDEABOOK enthlt folgende Dateien:
IDEABOOK.PRG
IDEABOOK.RSC
IDEABOOK.TXT


Rechtliches
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Autor: Christoph Bartholme, Dietrichstrae 9, D-76227 Karlsruhe, Germany
                            EMail: Christoph_Bartholme@ka2.maus.de

Entwickelt mit ST Pascal+ (CCD) und Assembler

IdeaBook ist ein Public-Domain-Utility zu IdeaList (Shareware)

IdeaBook  darf von jedermann/frau angewendet und weitergegeben werden, jedoch
mu   stets  der  komplette  Inhalt  des  Ordners  IDEABOOK  kopiert  werden.
Krzungen und nderungen verletzen die Copyright-Bestimmungen!

Der  Autor  ist  nicht  verantwortlich  fr irgendwelche Schden, welche, wie
auch immer, durch Anwendung von IdeaBook entstehen.


Sinn und Zweck
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IdeaBook  dient  dazu,  Textdateien (ASCII- oder WORDPLUS-Format) so umzusor-
tieren,  da  sie  anschlieend ber das Druckprogramm IdeaList in Heft- oder
Buchform  ausgedruckt  werden knnen. Die Bltter knnen dann anschlieend in
der Mitte gefaltet und zussammengeheftet werden.


Voraussetzungen
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IdeaBook ist auflsungsunabhngig.

Je nach Drucker sind verschiedene Ausgabeformate mglich:

- Wenn  sie  einen  HP  LaserJet  (-Kompatiblen) oder einen DeskJet besitzen,
 knnen   Sie  A4-Bltter  quer  bedrucken und erhalten daher nach dem Falten
 ein Heft im Format A5.

- Fr Nadeldrucker, die A4-Bltter quer einziehen knnen, gilt dasselbe.

- Wenn  ihr  Drucker  nur  A4-Bltter lngs bedrucken kann (80 Pica-Zeichen),
 knnen  Sie  damit nur Hefte im Format A6 herstellen ("Vokabelheft-Format").
 Dabei  wird  jedes  Blatt  vertikal  mur  bis zur Mitte bedruckt. Die untere
 Hlfte kann dann spter durch Umdrehen genutzt werden.

- ber die GDOS-Ausgabe ist Querdruck bei ALLEN Druckern mglich.
 (siehe: "Optionen/GDOS" in IdeaList)

Entsprechende  Anpassungsdateien fr Nadeldrucker (BOOK_A6.IXA, BOOK_A5.IXA),
LaserJets  (HP_LJ3_Q.IXA)  und  den  HP  DeskJet  (DJ_QUER4.IXA)  liegen  dem
IdeaList-Paket bei.


Start
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IdeaBook  kann  als  separates Programm genutzt werden. Besonders komfortabel
ist  aber  der  direkte  Aufruf aus IdeaList (ab V3.21), da hier die entspre-
chenden Parameter automatisch bergeben werden.


Bedienung
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Alle Bedienelememte befinden sich in einem frei verschiebbaren Fenster.

"Zeichen pro Zeile":
Dieser  Wert  mu der entsprechenden Angabe in IdeaList (erscheint im Fenster
nach  dem  horizontalen  Pfeil)  eingestellt werden, damit IdeaBook berlange
Zeilen korrekt erkennen und umbrechen kann.

"Zeilen pro Seite":
Auch  dieser  Wert  mu  der  entsprechenden Angabe in IdeaList (erscheint im
Fenster nach dem vertikalen Pfeil) eingestellt werden.

"Kopfzeile":
IdeaBook  erzeugt  eine Kopfzeile ber jeder Buchseite, wenn der Button davor
angekreuzt   ist.   Im  Dialog  ist  die  gewnschte  Kopfzeile  einstellbar.
"Trennzeilen"   sind   Leerzeilen   zwischen  der  Kopfzeile  und  dem  Text.
"Seitenoffset" wird zur Seitennumerierung hinzuaddiert.
Auf  Seiten  mit  gerader  Nummer  werden  die  Eingaben "Links" und "Rechts"
vertauscht.

"Fuzeile":
Dieselben  Einstellungen  wie  fr  die  Kopfzeile,  nur  wird  hiermit  eine
Fuzeile  unter  jeder  Buchseite  erzeugt.  Das  Textattribut "berstrichen"
erzeugt eine Linie BER der Fuzeile.

"Ausgabe in Quellordner":
Die   Ausgabe  erfolgt  in  den  Ordner  der  Quelldatei,  wobei  deren  Name
bernommen,  aber  die  Extension in BOK gendert wird. Aus BEISPIEL.TXT wird
also BEISPIEL.BOK erzeugt.

"Ausgabe in Clipboard":
Die  Ausgabe  erfolgt als SCRAP.TXT in das GEM-Klemmbrett. Sofern dieses noch
nicht angelegt wurde, installiert IdeaBook es zuvor.

"Sortierung als Bogen":
Die  in  der  Mitte  gefalteten  Bltter  werden  bereinander  gelegt. Diese
Methode  mag  bei  sehr  umfangreichen  Texten  oder  zum  Abheften  in einen
Ringordner praktischer als die Heftsortierung sein.

"Sortierung als Heft":
Die in der Mitte gefalteten Bltter werden ineinander gesteckt.

"Formfeed ignorieren":
Sofern  dieser  Button  angekreuzt  ist,  werden  Formfeed-Zeichen (ASCII 12)
nicht  beachtet.  Ansonsten wird nach jedem Auftreten eines Vorschub-Zeichens
eine neue Buchseite begonnen.

"Textdatei...":
Damit  wird  die  Fileselektbox  aufgerufen,  um eine Quelldatei auszuwhlen,
sofern  diese  nicht  schon  beim  Programmstart  (z.B.  aus IdeaList heraus)
bergeben wurde.

"Start":
Die  Umsortierung beginnt und wird in die entsprechende Zieldatei ausgegeben.
Durch erneutes Anklicken des Buttons kann die Ausgabe abgebrochen werden.

"-> IdeaList":  Die  Zieldatei  wird an ILIST oder IDEALIST bergeben, sofern
dieses installiert ist.

"Hilfe":
Zur Erinnerung eine kurze bersicht ber die mglichen Optionen


Besonderheiten
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Im  Gegensatz  zu  IdeaList,  welches unbegrenzt lange Texte verarbeiten kann
(solange  sie  nur  an einem Stck in den Speicher passen), sind bei IdeaBook
zwei Parameter begrenzt:
- maximal 30000 Zeilen
- maximal 300 Buchseiten
Sehr  groe  Dateien  sollten  also  mit einem Editor geteilt und in mehreren
Teilen bearbeitet werden.

Die  Tabulatorweite  ist immer 8, sofern nicht von IdeaList eine andere Weite
bergeben wurde.

Bei berlangen Zeilen erfolgt IMMER ein wortweiser Zeilenumbruch.

Die  Ausgabe  erfolgt  komplett  im  Hintergrund. Da auch keine Dialogbox den
Bildschirm blockiert, werden andere Prozesse whrenddessen nicht behindert.

Als  Kennung  fr  Zeilenenden  werden  CR-LF  (13  10), CR (13) oder LF (10)
akzeptiert. Geschrieben wird immer CR-LF.

Bei  GDOS-Fonts sollten sie die Kopf/Fuzeilen in IdeaBook nicht fett setzen,
da  die  Zeilen sonst zu lang werden. Anders als IdeaList kann IdeaBook nicht
die  wirkliche  Breite  der  Zeilen  bestimmen  (die bei GDOS-Fonts in "fett"
gewhnlich  zunimmt).  Aus  dem  selben  Grund  sollten  Sie beim Einsatz von
Kopf/Fuzeilen nach Mglichkeit unproportionale Fonts verwenden.


Aufruf direkt aus IdeaList (ab V3.21)
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Bevor   Sie   IdeaForm   ber  den  Meneintrag  aufrufen,  sollten  Sie  das
Seitenlayout  mit  dem  unsortierten Text einstellen. Am einfachsten geht das
ber  die Funktion "Rnder optimieren" mit dem Unterpunkt "Buchform", die Sie
vor  jedem Start von IdeaBook einmal aufrufen (nicht mglich, wenn die Option
"Flietext" gesetzt ist; dann mssen Sie die Rnder per Hand setzen).

Sie  drfen  natrlich  auch  mit  anderen  Rndern  (vielleicht sogar unsym-
metrischen)  experimentieren:  Whlen  Sie  dazu zwei Spalten und stellen Sie
die  Rnder  nicht  zu  schmal ein. Schlielich soll das Ergebnis spter auch
nett  aussehen.  Beste  Ergebnisse erhlt man, wenn gleichmig der linke und
rechte  Rand  sowie  der  Spaltenabstand  so  lange  vergrert wird, bis die
lngste Zeile eben nicht umgebrochen wird.

Wenn  Sie  jetzt  IdeaBook  ber  "IdeaBook  aufrufen"  starten,  werden  die
Quelldatei  sowie  die Werte fr "Zeichen pro Zeile", "Zeilen pro Seite", die
Tabulatorweite  und der Zustand der Option "Flietext" automatisch bergeben.
Die  entsprechenden  Bedienelemente  sind  dann  auch  gesperrt.  Die Ausgabe
erfolgt  stets  ber  das  GEM-Clipboard.  Sie  brauchen  also  lediglich die
Optionen  nach  Wunsch  einstellen  und  "Start"  bettigen. Nach Rckkehr in
IdeaList  wird  automatisch der sortierte Text aus dem Clipboard neu geladen.
Wenn  Sie  nach dem IdeaBook-Lauf erneut nderungen am Seitenlayout vornehmen
wollen, mssen Sie nochmals IdeaBook aufrufen.

Auch  mit  lteren  Versionen  von  IdeaList  (<  V3.21) oder der ACC-Version
knnen  Sie IdeaBook verwenden. Die Parameter in IdeaBook mssen dann manuell
gewhlt  werden.   Auerdem sind folgende  Einstellungen in IdeaList wichtig:
2 Spalten, beidseitig, keine Kopfzeile, keine Verkettung.

Die  Seitenangaben  in IdeaList beziehen sich auf die ganzen Seiten und nicht
auf  die  einzelnen Buchseiten. Wem dies anfangs zu verwirrend erscheint, mag
die Bltter vor dem Ausdruck mit Bleistift numerieren.


Wie erhalte ich ein symmetrisches Seitenlayout?
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Bitte  verzweifeln  Sie  nicht,  wenn  bei  ersten  Mal  die Buchseiten nicht
richtig  zentriert  gedruckt  werden. Leider gibt es keine feste Einstellung,
die  fr  jedem  Drucker pat. Vielmehr mssen Sie wahrscheinlich selbst eine
kleine  Korrektur  an  ihrer  Druckeranpassung  vornehmen.  Das  ist aber nur
EINMAL ntig und ganz leicht, wenn Sie sich an folgendes Schema halten:

 1) Starten Sie IdeaList.
 2) Installieren Sie die passende Druckeranpassung.
 3) Laden Sie irgendeine kurze Textdatei.
 4) Whlen Sie "Rnder optimieren" und klicken darin "Buchform an".
 5) Klicken Sie "IdeaBook aufrufen" an.
 6) In  IdeaBook  whlen  Sie  eine  unterstrichene  Kopfzeile und eine ber-
    strichene  Fuzeile.  Damit  lt  sich  die  Position nachher besser ab-
    messen.
 7) Klicken Sie <Start> und beenden Sie IdeaBook nach der Umformatierung.
 8) Drucken  Sie  die  Datei.  Es  gengt,  die  erste  Seite auszugeben. Die
    Rckseite wird bei gelungener Einstellung automatisch deckungsgleich.
 9) Falten  Sie  das  Blatt in der Mitte senkrecht. Nun knnen Sie anhand der
    horizontalen  Position  der Kopf- und Fuzeilen feststellen, ob der linke
    Rand  gleich  gro  wie  der  rechte  ist und der Falz genau zwischen den
    beiden Buchseiten liegt.
10) Wenn  nicht,  so  laden  Sie  die Druckeranpassung in einen Editor (Taste
    <E>).  Korrigieren  Sie  nun  den  Wert  "maximale  Zeilenlnge  in Pica-
    Zeichen":  Wenn  der  linke  Rand  zu  gro  ist,  whlen Sie einen etwas
    kleineren  Wert;  wenn  der rechte Rand zu gro ist, einen etwas greren
    Wert  (letzteres  ist  hier ausnahmsweise erlaubt; solange beim Buchdruck
    linker und rechter Rand ungleich null sind.).
11) Speichern  Sie  die Druckeranpassung ab und verlassen Sie den Editor. Sie
    kehren so zu IdeaList zurck und die Anpassung wird neu installiert.
12) Wiederholen  Sie  Schritt   4)  bis 9), um die Einstellung zu testen, und
    fhren Sie ggf. eine neue Korrektur gem Schritt 10) und 11) durch.

Wenn  sie  zur  Ausgabe  einen  GDOS-Font  verwenden mchten, sollten Sie wie
folgt die Zentrierung vornehmen:

 1) Erzeugen  Sie  mit  GDOS-Check  eine  Testseite,  worauf  Sie die mit dem
    Ausgabetreiber bedruckbare Flche sehen.
 2) Vermutlich  ist  oben  ein  kleinerer Rand als unten zu sehen. Messen Sie
    also  den  (greren)  Rand  unten  und  bestimmen Sie damit an der Skala
    oben,  wie  gro  der  Wert  von  GdosMargin_T  sein  mu,  damit bei der
    Ausgabe von IdeaList unten und oben der gleiche Rand erscheint.
 3) Tragen  sie  nun in der von Ihnen verwendeten Druckeranpassung (IXA) eine
    Zeile  fr  GdosMargin_T  mit dem abgelesenen Wert ein (also z.B. fr ein
    halbes Zoll Rand: GDosMargin_T 0.5).

    Warum  berhaupt  "oberer/untererer  Rand"? Fr den Buchdruck erfolgt die
    Ausgabe  ja  um  90 Grad gedreht und daher wird der obere zum linken, der
    untere zum rechten Rand.

    Wenn  Ihr  GDOS  einstellbare  Ausgabetreiber  verwendet  -  das ist etwa
    NVDI  3.0  oder  SpeedoGDOS  der  Fall  -  knnen Sie auch direkt hiermit
    symmetrische Rnder einstellen.

Haben  Sie  die  Druckeranpassung  erfolgreich modifiziert, so wird sie ihnen
nun  knftig  IMMER  ein  symmetrisches  Buchlayout  liefern.  Vorausgesetzt,
linker  und rechter Rand sind in IdeaList identisch gewhlt (etwa mit "Rnder
optimieren").


Tips zum "Buchbinden"
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Um   das  erzeugte  "Buch"  in  Heftform  zusammenzuheften  gibt  es  mehrere
Mglichkeiten:

- Wer  einen  Hefter  besitzt,  der  lang  genug  ist,  um an den Falz in der
 Blattmitte  heranzukommen,  ist fein raus. Oder einmal im nchsten Copy-Shop
 danach fragen ...

- Bei  dnnen  Heften  gengt  es  oft  auch, den Hefter auseinanderzuklappen
 (sofern  mglich),  eine  weiche Unterlage unter den Heftfalz zu legen (etwa
 einen  alten  Radiergummi),  vorsichtig zwei Heftklammern durchzudrcken und
 diese von Hand umzubiegen.

- Fr  dickere  Hefte  kann  sich  eine  Art  Stechahle  ganz  einfach selbst
 basteln:
 Man  nehme  einen Weinkorken und stecke vorsichtig(!) zwei Nhnadeln mit der
 stumpfen  Seite  in genau dem Abstand hinein, welcher der Breite einer Heft-
 klammer  entspricht.  Nun  lege man das gefalzte Heft auf eine weiche Unter-
 lage  (ein  ausgedientes  Mauspad  eignet sich sehr gut dazu) und steche mit
 der  Ahle die Lcher fr zwei oder drei Heftklammern. Nun noch von auen die
 Heftklammern hineingesteckt umgebogen: Fertig ist das Heft!

- Wer  sich  mit  Nadel und Faden auskennt, kann die Seiten auch mit ein paar
 Stichen am Falz zusammennhen. Die Verbindung ist dann sehr dauerhaft.

- Ganz  einfach  gelingt  das  Zusammenhalten der Seiten mit Klemmleisten aus
 Kunststoff,  die  es  in  verschiedenen  Lngen  und Strken (je nach Blatt-
 anzahl)  im  Schreibwarenhandel  gibt.  Die   Leiste wird lediglich ber den
 Heftrcken  geschoben  und  kann ebenso einfach wieder entfernt werden, etwa
 um  Seiten  zu  ergnzen.  Klemmleisten  sind unverwstlich und knnen daher
 beliebig wiederverwendet werden.

-  Die  allereinfachste Mglichkeit, die Seiten in Heftform zusammenzuhalten,
 ist  ein Gummiring, der ber den Heftfalz geschoben  wird.  So "geheftetete"
 Seiten knnen problemlos und schnell wieder getrennt werden.

Zum  Zusammenfgen eines in Bogenform sortierten "Buchs" kann man einfach die
gefalteten  Seiten  an  der  Kante  verkleben,  zum Beispiel mit Alleskleber,
Weileim  oder  dem  Spezialklebstoff "Planaxol". Legt man davor und dahinter
noch  einen Karton und klebt ein Textil-Klebeband auf den Rcken, hat man ein
richtiges kleines Buch.


Changes
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v1.11:
- Ggf. Flietextformatierung

v11.10:
- Neue Variable fr die Kopf/Fuzeile

v1.07:
- Bugfix bei gesperrtem Start-Button

v1.06:
- Bugfix bei Hintergrundbedienung unter Mag!X und MultiTOS

v1.05:
- Shortcuts fr "Start" und "Ende"
- Zeilenendekennungen: CR-LF, CR, LF (bisher: CR-LF)
- Warnung bei fehlerhaft im System vereinbarten Clipboard

v1.04:
- Resourcenverwaltung gendert
- Kommandozeilenbehandlung gendert

v1.02:
- Einlese-Fehler entfernt
- Anpassungen an MultiTOS

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