Die virtuelle Speicherverwaltung OUTSIDE Systemvoraussetzungen OUTSIDE
macht von speziellen Eigensschaften der TT- bzw. Falcon-Hardware
Gebrauch, so da das Programm auf einem ATARI ST nicht eingesetzt
werden kann. Bentigt wird ein Falcon030 oder ein TT mit mindestens
2 MByte RAM. Da die Festplatte von OUTSIDE dazu verwendet wird, nicht
bentigte Bereiche des	Hauptspeichers aufzunehmen, ist zur virtuellen
Speicherverwaltung eine Auslagerungs-Partition (Swap-Partition)
erforderlich, die sich mglichst auf einer schnellen SCSI-Festplatte
befinden sollte. Ganz allgemein ist zu sagen, da die virtuelle
Speicherverwaltung um so zgiger abluft, je schneller die
verwendete Festplatte ist.

Installation Die Installation des Programms ist unkompliziert.
Kopieren Sie zunchst OUTSIDE auf  Ihre Festplatte, mglichst als
erstes Programm in den AUTO-Ordner Ihrer Boot-Partition.  Um die
Reihenfolge der Programme im AUTO-Ordner zu kontrollieren, sollten Sie
die  Sortieroptionen des Desktops abschalten. Vor dem ersten Einsatz
von OUTSIDE mu das Programm Ihren eigenen Vorstellungen und Hardware
Gegebenheiten gem konfiguriert werden. Hierzu dient das OUTCONF
Programm. Nach dem Programmstart, bei dem die OUTSIDE-Originaldiskette
im Laufwerk liegen mu, erscheint nach einigen Plattenzugriffen
zunchst die Dateiauswahlbox,  in der die zu konfigurierende OUTSIDE
Datei ausgewhlt werden kann. In der Regel	wird es sich hierbei um
diejenige Datei handeln, die Sie soeben auf die Festplatte kopiert
haben. Whlen Sie diese nun im Fileselector aus. Anschlieend knnen
Sie OUTSIDE konfigurieren.

Auswahl der Swap-Partition
Zunchst finden Sie eine Auflistung aller Festplattenpartitionen, die
Ihnen als mgliche	Swap-Partitionen zur Verfgung stehen. Neben den
Laufwerkskennungen fhrt OUTCONF die freien Laufwerkskapazitten, die
fr die virtuelle Verwaltung genutzt werden knnen, in MByte auf. Pro
MByte freiem  Speicher auf der Swap-Partition kann ein MByte
Hauptspeicher virtuell verwaltet werden.  Whlen Sie die Swap
Partition durch einen Mausklick aus. Es ist zu beachten, da keine
Daten auf die Swap-Partition geschrieben werden knnen,  solange
OUTSIDE aktiv ist. Das Programm sorgt automatisch dafr, da
Schreibzugriffe  unterbunden werden. Diese Einschrnkung sollte nicht
weiter verwundern, denn schlie- lich darf es nicht vorkommen, da
Teile des auf der Platte ausgelagerten Speicherinhalts	durch andere
Daten berschrieben werden. Ein Systemabsturz wre die Folge. Auch
wenn  das Schreiben auf die Swap-Partition nicht mglich ist, knne
die bereits vorhandenen  Daten ohne Einschrnkungen gelesen werden.
Arbeiten Sie nicht mit OUTSIDE, knnen Sie die Swap-Partition ohne
jede Einschrn- kung zur Datenspeicherung einsetzen. OUTSIDE ermittelt
bei jedem Programmstart neu,  wie es um den freien Speicher auf dieser
Partition bestelllt. Enthlt sie Swap-Partition Daten, mu vor dem
Start von OUTSIDE unbedingt sicher- gestellt sein, da die Disk
Belegungstabelle (FAT) fehlerfrei ist. Andernfalls knnen Da
tenverluste nicht ausgeschlossen werden. Testen Sie die FAT einer Swap
Partition, die	Dateien enthlt, daher regelmig (z.B. DISKUS oder
CRYPTON).

Seitengre
Mit dieser Angabe wird festgelegt, wie gro die Speicherblcke sind,
die von OUTSIDE  auf die Platte ausgelagert werden. TT und Falcon030
sind von Haus aus auf eine Seiten- gre von 32 KByte voreingestellt,
da diese ohne Verwendung einer virtuellen Speicher- verwaltung eine
maximale Arbeitsgeschwindigkeit der im 68030-Mikroprozessor integrier
ten Speicherverwaltungseinheit (PMMU) garantiert. Arbeitet man mit
Programmen, die kreuz und quer im Speicher hin- und herspringen,  kann
eine Verminderung der Seitengre eine Beschleunigung der virtuellen
Verwaltung	mit sich bringen. Dies gilt besonders dann, wenn der
tatschlich vorhandene Hauptspei- cher knapp ist. Experementieren Sie
einfach ein wenig, um herauszufinden, welche Sei- tengre fr Ihr
System die ideale ist. Da dies sehr von den Programmen abhngt, mit
denen man arbeitet, gibt es hierzu keine Patentlsung.

Maximaler virtueller Speicher in MByte
Hier knne Sie einstellen, wieviel MByte virtuelles RAM maximal
eingerichtet werden  sollen. OUTSIDE erlaubt es, eine komplette
Festplattenpartition als virtuellen Speicher  zu verwenden. Somit
ergibt sich ein Wert von bis zu 512 MByte, da es sich hierbei um  die
maximale Partitionsgre handelt. Tragen Sie bei der Installation von
OUTSIDE  einen greren Wert ein, als die von Ihnen angegebene Swap
Partition erlaubt, ist dies  nicht weiter tragisch. OUTSIDE berprft
beim Programmstart, ob sich Ihre Vorstellun- gen auf der jeweiligen
Partition realisieren lassen. Ist dies nicht der Fall, wird nur so
viel virtueller Speicher eingerichtet, wie die Swap-Partition zult.

Alternativer Speicher
Dieser Punkt ist nur bei Rechnern ohne TT-kompatibles RAM, also bei
TT's mit einem	Speicherausbau von 4 MByte sowie beim Falcon030 sowie
im ST-Kompatibilittsmodus	von OUTSIDE relevant. Der Begriff TT-RAM
("alternatives RAM") wurde mit der Einfhrung des ATARI TT	geprgt.
Beim alternativen RAM handelt es sich um einen Speicherbereich mit
beson- deren Eigenschaften. Beim TT ist der Zugriff auf dieses RAM
besonders schnell und ist,	neben dem gegenber ST und Falcon030 hher
getakteten Mikroprozessor, ein Faktor fr  die hhere Geschwindigkeit
des TT gegenber den anderen ATARI-Computern. Prinzipiell lt sich
mit OUTSIDE nur das alternative RAM virtuell erweitern. Nun  besitzen
Falcon030 sowie TT's ohne TT-RAM natrlich keinen solchen
Speicherbereich.  Daher mu OUTSIDE durch einen Trick einen Teil des
"normalen" ST-kompatiblen RAM  in TT-kompatibles RAM umwandeln.
Wieviel RAM in TT-RAM berfhrt wird, stellen  Sie unter Alternativer
Speicher ein. Dieser Wert gibt die Gre des Speicherbereichs  an, der
bei der virtuellen Verwaltung tatschlich im Rechner vorhanden ist,
also nicht	nur auf der Festplatte exestiert. Ein Beispiel soll diese
Situation verdeutlichen. Nehmen wir an, Sie besitzen einen	Rechner
mit 4 MByte ST-kompatiblem RAM. Nun wandeln Sie davon 3 MByte in
alternatives RAM um. Betrgt die freie Kapazitt Ihrer Swap-Partition
10 MByte, stehen Ih- nen unter OUTSIDE noch 1 MByte ST-kompatibles RAM
und 10 MByte TT-kompatibles  RAM zur Verfgung. Von diesen 10 MByte
liegen stets 7 MByte auf der der Festplatte, 3	MByte befinden sich im
Hauptspeicher. Htten Sie nur 1 MByte alternatives RAM er- zeugt,
wren noch 3 MByte ST-kompatibles RAM vorhanden. Von den 10 MByte
virtuel- lem RAM wren dann 9 MByte auf der Platte und nur 1 MByte
htte im Hauptspeicher	Platz. Je weniger virtuelles RAM im
Hauptspeicher realisiert ist, je mehr also nur auf der	Festplatte
exestiert, destso hufiger mssen Daten zwischen Speicher und Platte
ver- schoben verschoben werden, was natrlich die Geschwindigkeit der
virtuellen Speicher- verwaltung sprbar vermindert. Daher sollte
soviel ST-kompatibles RAM wie mglich in  TT-kompatibles RAM berfhrt
werden, um ein berma an Plattezugriffen zu vermei- den. Mindestens 1
MByte ST-RAM mssen allerdings erhalten bleiben, ansonsten kann  das
Betriebssystem des ATARI nicht arbeiten. 1 MByte ST-RAM werden von
OUTSIDE  aus diesem Grund immer freigehalten. Arbeiten Sie auf dem
Falcon030 in der hchsten  True-Color-Auflsung (nur auf einem
Fernseher mglich), mssen 2 MByte ST-RAM er- halten bleiben. Wenn im
folgenden von TT-kompatiblen RAM oder TT-RAM die Rede ist, ist
entweder  das tatschliche TT-RAM oder der von OUTSIDE in TT
kompatibles RAM umgewandelte  Speicher zu verstehen.

ROM ins RAM mit/ohne Schreibschutz
Da ein Zugriff auf das TT-RAM schneller vor sich geht als auf das ROM,
kann beim TT  fr ROM-Routinen ein Geschwindigkeitszuwachs von bis zu
30% (beim Falcon bis zu 7%)  erreicht werden, wenn eine Kopie des ROM
Inhalts im RAM angelegt wird. OUTSIDE  sorgt durch einen Trick dafr,
da dieses Kopie vom restlichen System ohne Kompatibili- ttsverlust
als ROM angesehen wird. Im praktischen Betrieb fllt der
Geschwindigkeits- gewinn natrlich geringer aus, denn schlielich
arbeitet der Prozessor nicht stndig im  ROM, ist aber durchaus
sprbar. Sie haben die Wahl, die ROM-Kopie schreibzuschtzen, so da
diese, wie das ROM	selbst, nicht verndert werden kann. Es kann
jedoch auch Schreiberlaubnis gegeben wer- den, was dazu fhrt, da der
ROM-Inhalt bei laufendem Rechner verndert (gepatcht)  werden kann. Um
das ROM unabhngig von OUTSIDE ins RAM verlagern zu knnen, steht das
Pro- gramm ROMSPEED zur Verfgung.

Kompatibilittsmodus
Leider befinden sich noch immer Programme auf dem Markt, die das TT
RAM und somit  auch virtuelles RAM nicht nutzen knnen, also nur im ST
kompatiblem RAM lauffhig  sind. Einige wenige laufen im Normalfall
gar nicht auf dem TT oder Falcon030, da sie  unsauber programiert sind
und nicht mit einem 32-Bit-Adrebus zurechtkommen. Dies  uert sich
durch einen zwei Bomben (Busfehler) nach dem Programmstart. Der Kompa
tibilittsmodus von OUTSIDE ermglicht es trotz dieser Hindernisse,
einen Teil solcher  Programme in Verbindung mit virtuellem Speicher zu
nutzen. Dazu legt OUTSIDE das  virtuelle RAM nicht in den
Speicherbereich, in dem sich das alternative RAM normaler- weise
befindet, sondern in die unteren 16 MByte des Hauptspeichers, also in
den  Adreraum, der auch dem ATARI ST zur Verfgung steht.
Gleichzeitig wird die Adressierung wie beim ST auf 16 MByte (24 Bit)
eingeschrnkt,  was zwangsweise dazu fhrt, das "echtes" TT-RAM nicht
mehr angesprochen werden  kann. Insgesamt lassen sich so zwar nur 14
MByte virtueller Hauptspeicher realisieren,  aber die Kompatibilitt
zum ST erhht sich deutlich. Sie sollten diese Option wirklich  nur
dann nutzen, wenn Sie aus Kompatibilittsgrnden dazz gezwungen sind.
Voraussetzung fr die Nutzung des Kompatibilittsmodus bei Rechnern
mit TT-RAM-Erweiterung ist, da das TT-RAM beim Start von OUTSIDE
vollkommen leer ist. Das  bedeutet, da auch OUTSIDE nicht im TT-RAM
liegen darf. Eventuell mssen Sie also  mit dem Programm OUTFLAGS den
Programmheader von OUTSIDE manipulieren, so da  das Programm im ST
kompatiblem RAM abluft.

Speichermaximum
Normalerweise entspricht die Kapazitt der Swap-Partition der
Speichergre, die von  OUTSIDE virtuell verwaltet werden kann.
Besitzt eine Partition 5 MByte freien Spei- cherplatz, knnen also nur
5 MByte virtueller Hauptspeicher angesprochen werden. Parti- tionen,
die eine geringere Kapazitt besitzen, als TT-kompatibler RAM zur
Verfgung  steht, wren demnach fr die virtuelle Verwaltung nicht zu
gebrauchen. Mittels Speichemaximum kann OUTSIDE so konfiguriert
werden, da sich die freie Plattenkapazitt zur Gre des TT-RAM
addiert. In diesem Fall knnen mit einer Swap-Partition von 5 MByte
und 4 MByte TT-kompatiblen RAM also bereits 9 MByte Haupt- speicher
virtuell verwaltet werden. Hierbei mssen jedoch gewisse
Geschwindigkeitsver- luste beim Datenaustausch zwischen Speicher und
Platte in Kauf genommen werden. Daher empfiehlt sich diese Option nur
dann, wenn wenig Platz auf der Festplatte zur  Verfgung steht.

Medium verriegeln
Befindet sich die Swap-Partition auf einer Wechselplatte-Cartridge,
darf die Cartridge  nach dem Aktivieren von OUTSIDE nicht gewechselt
werden, da dies einen Systemab- sturz zur Folge htte. Es befinden
sich schlielich Teile des Hauptspeichers auf der  Cartridge, auf die
jederzeit Zugriff bestehen mu. Wird mit einem Festplattentreiber
gearbeitet, der die XHDI-Spezifikation erfllt (wie der mitgeliefert
HDDRIVER), kann  OUTSIDE automatisch den Auswurfknopf der
Wechselplatte verriegeln, auf der sich die  Swap-Partition befindet.
Hierzu mu lediglich Medium verriegeln eingestellt werden.  Um die
Verriegelung wieder aufzuheben gengt es, das Programm UNLOCK zu
starten.  Nach der Entriegelung fhrt UNLOCK automatisch einen RESET
durch, um die virtuelle  Speicherverwaltung zu deaktivieren. Eine
elegantere Mglichkeit ist es, den Treiber  HDDRIVER so zu
konfigurieren, da das Entriegeln des Mediums beim Reset automa- tisch
durchgefhrt wird.

Programm schtzen
In Verbindung mit virtueller Speicherverwaltung ist die Unterscheidung
zwischen resi- denten und nicht residenten Programmen von Bedeutung.
Residente Programme befinden  sich nach dem Programmende noch im
Speicher, um dort ihren Aufgaben nachgehen zu  knnen. Hierzu zhlen
in aller erster Linie Programme, die aus dem AUTO-Ordner  heraus
gestartet werden knnen. Nicht residente Programme hingegen werden
nach dem  Verlassen vollstndig entfernt. Hierbei handelt es sich
normalerweise um "normale" Pro- gramme, die mit der Maus bedient
werden. Residente Programme, die nach OUTSIDE gestartet werden,
bleiben trotz virtueller  Verwaltung grundstzlich im Speicher, werden
also nicht ausgelagert. Es gibt sehr weni- ge nicht residente
Programme, die sich in Verbindung mit virtuellem Speicher problema
tisch verhalten und daher ebenfalls stndig im Speicher prsent sein
mssen. Insbeson- dere CALAMUS stellt einen solchen Fall dar. Mit
Hilfe von Programm schtzen kn- nen Sie eine Liste von nicht
residenten Programmen erzeugen, die von OUTSIDE nicht  ausgelagert
werden drfen. Whlen Sie hierzu im Fileselector die Programme aus.
die in diese Liste bernommen  werden sollen. OUTCONF erzeugt aus
diesen Angaben eine Datei mit dem Namen OUT- SIDE.INF, in der die
Programmnamen eingetragen sind. Bei dieser Datei handelt es sich  um
eine normale Textdatei im ASCII-Format, die Sie nicht nur mit OUTCONF,
sondern  auch mit einem Texteditor verndern knnen. OUTSIDE.INF mu
sich im gleichen Ver- zeichnis wie OUTSIDE befinden oder im
Hauptverzeichnis des Bootlaufwerks, falls  OUTSIDE aus dem AUTO-Ordner
gestartet wird.

Programm freigeben
Mit dieser Funktion kann ein Programm aus der OUTSIDE.INF-Datei
entfernt werden.  Der Programmname wird dazu im Fileselector
eingetragen.

Ende der Konfiguration
Somit wre die OUTSIDE-Installation auch schon abgeschlossen. Sobald
OUTCONF mit  OK verlassen wird, werden die vorgenommenen Einstellungen
in der OUTSIDE-Pro- grammdatei vermerkt. Bei Bedarf knnen diese
jederzeit gendert werden. Lediglich zum  Konfigurieren von OUTSIDE
mu die Originaldiskette in Laufwerk A: liegen, nicht jedoch  wenn
OUTSIDE benutzt wird. Was jetzt noch zu tun bleibt? Nun, wie wre es
mit einem Druck auf den Reset-Knopf? Dieser versetzt Sie nach dem
Neubooten des Systems in die Welt der virtuellen  Speicherverwaltung,
und denken Sie daran: Das virtuelle RAM knnen nur Programme  nutzen,
bei denen die Bits im Programm-Header entsprechend konfiguriert
wurden, bei- spielsweise mit OUTFLAGS. Bei vielen Programmen,
insbesondere bei denen, die auf  dem TT lauffhig sind, ist dies
bereits von vornherein der Fall.

Hilfsprogramme
OUTFLAGS
Es wurde bereits darauf hingewiesen, da prinzipiell nur das
alternative RAM, nicht je- doch das ST-kompatible RAM, virtuell
verwaltet werden kann. Damit nun viele Program- me in den Genu eines
greren Speichers kommen, mssen diese natrlich auch im vir- tuellen
RAM ablaufen oder zumindest einen Teil ihres Speicherbedarfs aus dem
virtuellen  RAM befriedigen. Dies ist nicht unbedingt automatisch der
Fall, sondern es mu fr je- des Programm irgendwann einmal festgelegt
werden. Besitzer eines TT mit TT-RAM  drften diese Art der
Konfiguration bereits kennen. OUTFLAGS ermglicht es, Programme so zu
konfigurieren, da sie im alternativen  RAM (also im virtuellen RAM
oder auch im "echten" TT-RAM) ablaufen knnen. Nach  dem Start von
OUTFLAGS erscheint zunchst der Fileselector, in dem Sie die Pro
grammdatei, die konfiguriert werden soll, auswhlen knnen.
Anschlieend landen Sie in  einem Dialog, der drei Einstellungen
zult:
Zum einen kann fr ein Programm das sogenannte Fast-Load-Flag gesetzt
werden. Die- se Information wird von allen TOS-Versionen ab TOS 1.04
(also auch auf einem ST)  ausgewertet und sorgt fr einen schnelleren
Programmstart. Bei gesetztem Flag wird der  Hauptspeicher beim Starten
eines Programms nicht gelscht, was besonders dann, wenn  viel
Speicher zur Verfgung steht, die fr den Programmstart bentigte Zeit
deutlich  verkrzt. Wird Speicher virtuell verwaltet, ist das Setzen
des des Fast-Load-Flags unbe- dingt zu empfehlen, da andernfalls
whrend des Startvorgangs unntig viele Plattenzu- griffe erfolgen.
Schlielich befindet sich ja ein Teil des zu lschenden Speichers auf
der  Platte. Ob ein Programm im alternativen RAM abluft und auch bei
eigenen Speicheranfor- derungen Speicher aus diesem zugeteilt bekommt,
kann anhand der beiden verbleibenden  Buttons eingestellt werden.
Programme knnen in der Regel nur dann von den Mglichkeiten Gebrauch
machen, die  OUTSIDE bietet, wenn zumindest eine dieser beiden
Optionen aktiv ist, also alternatives  RAM zumindest teilweise genutzt
wird. Der Knopf Program runs in alternative RAM sorgt dafr, da ein
Programm vom  Betriebssystem TOS ins TT-RAM bzw. virtuelle RAM geladen
wird. Unabhngig davon  kann mit Memory from alternative RAM
festgelegt werden, da Speicherplatz, der  von einem Programm nach
dessen Start angefordert wird, aus dem virtuellen RAM zur  Verfgung
gestellt wird. Alle Kombinationen dieser beiden Einstellungen knnen
durchaus  sinnvoll sein. Programme, die nicht an den TT angepat sind
und mit mehreren Bildschirmen arbei- ten, knnen zwar im virtuellen
RAM ablaufen, sollten jedoch keine weiteren Speicher- bereiche aus dem
alternativen RAM zugeteilt bekommen. Dies hat seinen Grund darin,  da
der Speicher, in dem sich die Daten fr den Bildschirm befinden,
grundstzlich nicht  im alternativen RAM liegen kann. Wird nach dem
Starten eines Programms im virtuellen  RAM Mll auf dem Bildschirm
dargestellt, wurde der Bildschirmspeicher im alternativen  RAM
eingerichtet. Der Knopf Memory from alternative RAM und eventuell auch
Pro- gram runs in alternative RAM darf in diesem Fall nicht aktiviert
werden. Benutzen  Sie OUTFLAGS, um das Programm entsprechend zu
konfigurieren.

ROMSPEED
Dieses Programm, das brigens nicht in Verbindung mit OUTSIDE
eingesetzt werden  kann, kopiert das ROM ins TT-RAM und sorgt
anschlieend dafr, da das Betriebssy- stem mit dieser Kopie
arbeitet. Es hat also die gleiche Wirkung wie die Einstellung  ROM ins
RAM mit Schreibschutz in OUTSIDE.

UNLOCK
Befindet sich die Swap-Partition auf einer Wechselplatte und nutzen
Sie die Option  Medium verriegeln, knnen Sie mit diesem Programm Ihre
Wechselplatte entriegeln.  Anschlieend wird automatisch ein Reset
durchgefhrt, damit nicht die Entnahme des  Mediums zu einem Absturz
der virtuellen Speicherverwaltung fhrt. Verwenden Sie den Treiber
HDDRIVER, stellt es eine elegantere Lsung dar, wenn Sie  nicht UNLOCK
benutzen, sondern stattdessen den Treiber so konfigurieren, da die
Wechselplatte bei einem Reset automatisch entriegelt wird.

Die Festplatten-Software
Wie bereits angedeutet, besteht OUTSIDE eigentlich aus zwei Produkten.
Neben der vir- tuellen Speichererweiterung ist auch ein Treiberpaket
im Lieferumfang enthalten, das  voll ATARI-kompatibel und fr alle
ATARI-Computer geeignet ist. Die Programme, die in  diesem Kapitel
beschrieben werden, befinden sich im Ordner HDDRIVER.

HARDBOOT
Mit diesem Programm knnen Sie den Treiber HDDRIVER bootfhig auf
Partition C: Ih- rer Platte installieren.
Whlen Sie hierzu nach dem Programmstart Installieren an. HDDRIVER
darf nur auf  einer Platte installiert werden, die voll AHDI
kompatibel partitioniert ist. Auf dem Root-Sektor der Platte drfen
sich also nur maximal vier Partitionseintrge befinden. Die  ICD
Festplattensoftware partitioniert nicht AHDI-kompatibel, wenn mehr als
vier Parti- tionen eingerichtet werden. Im Zweifelsfall sollte auf die
Installation mit HARDBOOT  verzichtet werden. Hufig gengt es
bereits, den alten Festplattentreiber durch HARD- DRIVER zu ersetzen.
Hierzu kopiert man die HDDRIVER-Programmdatei auf Partition C:  der
Festplatte und gibt ihr den Namen des ursprnglich installierten
Treibers. Vor der Anwendung von HARDBOOT mu die Festplatte bereits
ansprechbar sein, es  mu also bereits ein ATARI-kompatibler Treiber
aktiv sein. Ist dies nicht der Fall, star- ten Sie zunchst
HDDRIVER.PRG von Diskette und anschlieend HARDBOOT.PRG.

HDDRCONF
Um HDDRIVER optimal nutzen zu knnen, sollte der Treiber mit diesem
Programm an  Ihre Systemkonfiguration angepat werden. Nach dem Start
von HDDRCONF erhalten  Sie zunchst Gelegenheit, diejenige
Treiberdatei auszuwhlen, die konfiguriert werden  soll. Hierbei wird
es sich normalerweise um die Datei HDDRIVER.PRG handeln, die Sie  mit
HARDBOOT in das Wurzelverzeichnis von Laufwerk C: kopiert haben.

Damit der Boot-Vorgang mit maximaler Geschwindigkeit abluft, kann
HDDRIVER mit- geteilt werden, wieviele Festplatten berhaupt
angeschlossen sind und welche Gertea- dressen diesen zugeordnet sind.
Der ATARI ST besitzt zum Anschlu von Festplatten  einen ASCI-Ausgang,
beim TT kommt noch der SCSI-Ausgang hinzu. Der Falcon030  schlielich
besitzt sowohl einen externen SCSI- als auch einen internen IDE-Bus
(AT-BUS). Arbeitet man mit einer externen Festplatte am ATARI ST,
handelt es sich hierbei in  der Regel um Einheit 0 am ACSI-Bus.
Externe SCSI-Platten am TT erhalten SCSI-Ge- rtenummern von 1 bis 7.
Die interne Platte stellt SCSI-Einheit 0 dar. Die interne IDE-Platte
des Falcon030 hat die Gertenummer 16. (Inzwischen befinden sich auch
Hard- ware-Lsungen auf dem Markt, die den Anschlu von bis zu zwei
IDE-Platten am ATARI  ST erlauben. In diesem Fall sind die IDE
Einstellungen fr HDDRIVER auch am ST von  Bedeutung.) Werden mehrere
Platten an einem Rechner betrieben, mu dafr Sorge getragen wer- den,
da jede Platte eine andere Gerteadresse erhlt. Andernfalls treten
Fehler bei der  Datenbertragung auf. Auerdem mssen fr einen
Fehlerfreien betrieb am SCSI-Bus in  der Regel alle angeschlossenen
Platten eingeschaltet sein. Konfigurieren Sie HDDRIVER so, da Sie nur
diejenigen Knpfe aktivieren, die einem  angeschlossenen entsprechen.
Bei einem ATARI ST mit einer externen Festplatte auf  Gerteadresse 0
mu demnach fr ACSI-Einheit 0 der Knopf 0 (logische Einheit 0, LUN
0) aktiviert werden. Fr die interne Festplatte eines TT ist der Knopf
0 der SCSI-Ein- heit 0 zustndig. Betreiben Sie zwei Festplatten an
einem einzigen Controller, mu zu- stzlich der Knopf 1 (LUN 1) fr
das entsprechende Gert angewhlt. Die Angaben ber  Gerte am SCSI
Bus sind fr einen ATARI ST brigens nicht von Bedeutung. Mit IDE 0
bzw. IDE 1 wird dafr gesorgt, da auch Platten am IDE-Bus erkannt
werden. Tragen Sie bei der Konfiguration mehr Platten ein, als
tatschlich angeschlossen sind,  fhrt dies nicht zu einem Fehler, der
Boot-Vorgang dauert jedoch ein wenig lnger als  ntig. Standardmig
ist HDDRIVER so konfiguriert, da der Treiber ACSI Einheit 0,  LUN 0,
SCSI Einheit 0, LUN 0 sowie IDE Einheit 0 einbindet. Bei der
Treiberinstalla- tion werden IDE-Platten vor SCSI-Platten und diese
wiederum vor ASCI-Platten ins Sy- stem eingebunden. Die Hardware des
Falcon030 erlaubt zur Zeit keine Ansteuerung der IDE-Einheit 1.
Dieser Knopf sollte daher beim Falcon nicht aktiviert werden. Mit
HDDRIVER haben Sie die Mglichkeit, durch einen Tastendruck nach dem
Ein- schalten oder einem Reset den AUTO-Ordner von einer beliebigen
Partition zu booten.  Wird keine Taste gedrckt, wird das bei der
Konfiguration angegebene Default-Laufwerk  zum Boot-Laufwerk. Unter
Umstnden kann es sinnvoll sein, nicht nur Programme im AUTO-Ordner
sondern  auch die Accessories von einer frei whlbaren Partition zu
laden. Im Normalfall werden  Accessories von Laufwerk C: geladen, es
sei denn, auf diesem Laufwerk befinden sich  keine Accessories. Nur in
diesem Fall ist es mglich, Accessories auch von dem Lauf- werk zu
booten, auf dem sich auch der AUTO-Ordner befindet. Falls Sie
Accessories und  AUTO-Ordner je nach Bedarf von verschiedenen
Partitionen booten wollen, mssen also  auf Partition C: alle
Accessories gelscht oder umbenannt werden. In diesem Fall sollten
Sie als Default-Boot-Laufwerk ein anderes Laufwerk als Partition C:
whlen. Beim Arbeiten unter MultiTOS lt sich der Accesory-Pfad ber
eine Konfigurationsda- tei einstellen. Wird direkt nach einem Reset
die [Alternate]-Taste gedrckt gehalten, wird HDDRI- VER nicht
installiert, und es wird von Diskette gebootet. Ist die [Control]
Taste ge- drckt, ignoriert HDDRIVER die interne Festplatte des TT
bzw. Falcon030, bindet also  nur externe Platten ins System ein.
Befinden sich viele Ordner auf Ihrer Festplatte, kann dies auf dem ST
bei TOS 1.00  oder 1.02 ("Blitter-TOS") zu Fehlern bei
Dateioperationen fhren. Beispielsweise werden  in diesem Zusammenhang
Inhalte groer Ordner nicht komplett angezeigt. Neuere Sys
temversionen melden einen "OUT OF INTERAL MEMORY"-Fehler, wenn dem
Treiber  zur Verwaltung der Datenstrukturen auf der Platte nicht
gengend Speicherplatz zur Ver- fgung steht. Wenn eine dieser
Situationen auftritt, sollten Sie den Parameter Zustzli- che Ordner
erhhen und anschlieend neu booten. HDDRIVER bietet die Mglichkeit,
Festplatten bei einem Reset automatisch zu ent- parken (Entparken bei
Reset) sowie Wechselplatten zu entriegeln (Entriegeln bei  Reset). Es
werden nur Platten bercksichtigt, die vorher per XHDI-Protokoll
geparkt  wurden. Wird eine geparkte Platte vor einem Reset vom Rechner
abgeklemmt, fhrt dies  zu einer Endlosschleife whrend des nchsten
Resets, die nur durch erneutes Bettigen  des Reset-Knopfes beendet
werden kann. Dies hat technische Grnde und lt sich zur  Zeit nicht
ndern. Dieses Phnomen tritt selbstverstndlich nicht auf, wenn die
Option  zum automatischen Parken gar nicht in Anspruch genommen wird.
Die restlichen Parame- ter der Treiberkonfiguration sind nur fr
Besitzer von Wechselplatten von Bedeutung. Arbeitet man mit mehreren
Medien (Cartridges), mu bereits whrend des Bootens  feststehen,
welches die maximal zu erwartende Sektorgre ist. Im Verlauf seiner
Initia- lisierung mu der Plattentreiber dementsprechend viel
Speicherplatz reservieren. Bei der  Konfiguration von HDDRIVER mu
unter Sektormaximum die maximale Sektorgre  eingetragen werden.
(Wird ein zu groer Wert angegeben, reservieren sich manche fest
plattenorientierte Programme unter Umstnden mehr Speicherplatz als
ntig.) Bei ATARI-Computern knnen Sektorgren bis zu 8192 Bytes
auftreten. Die Sektor- gre ist in der Regel unabhngig von der
Kapazitt einer Partition. Es gilt folgende  Zuordnung:

Wie man sieht, kann eine Partition maximal 256 MByte gro sein. Ab TOS
1.04 sind  jeweils die doppelten Werte erlaubt, da eine Partition mehr
Sektoren besitzen darf. Je  nach Kapazitt Ihrer grten
Wechselplatten-Partition mu die entsprechende Sektorgr- e
alsSektormaximum vorgegeben werden. Abschlieend noch ein paar
Hinweise zum Eingabefeld Default-Partitionen. Hier soll- te noch
eingetragen werden, wie viele Partitionen sich maximal auf einer von
Ihnen ver- wendeten Cartridges befinden. Diese Angabe bentigt der
Treiber, um whrend des Boot-Vorgangs eine ausreichende Anzahl an
Laufwerkskennungen fr die Wechselplatte zu  reservieren.

HCONFIG
Im Gegensatz zu HDDRCONF ist HCONFIG dazu gedacht, gewisse
Treibereinstellungen  nachtrglich, also nach dem Booten, vorzunehmen.
Hierzu zhlen der Schreibschutz fr  einzelne Partitionen sowie die
Mglichkeit, Schreiboperationen bei Platten am SCSI-Bus  des ATARI TT
oder Falcon030 automatisch verifizieren zu lassen.

Um eine Partition mit einem Schreibschutz zu versehen, gengt es, die
Laufwerksbe- zeichnung innerhalb der HCONFIG-Dialogbox zu aktivieren.
hnlich einfach ist das Ent- fernen des Schreibschutzes. Das Anwhlen
des Knopfes SCSI-Verify sorgt dafr, da Daten, die vom ATARI TT  oder
Falcon030 auf eine am SCSI-Bus angeschlossene Platte geschrieben
werden, zustz- lich auf Korrektheit berprft werden. Erwartungsgem
nimmt die Geschwindigkeit beim  Schreiben mit aktivierter Verify
Funktion leicht ab. Eigentlich sollte man diese Funktion  deshalb nur
dann nutzen, wenn man der eigenen Platte mitraut. HCONFIG kann sowohl
als Programm als auch als Accessory eingesetzt werden. Je  nach
Anwendung gengt es, die Datei entsprechend umzubenennen, also in HCON

FIG.PRG oder in HCONFIG.ACC.
Verwenden Sie das modulare Kontrollfeld XCONTROL, knnen Sie die oben
beschrie- benen Funktionen ber ein CPX-Modul vornehmen. Kopieren Sie
hierzu zunchst die  Datei HCONFIG.CPX in den CPX-Ordner und
initialisieren Sie das Kontrollfeld neu, wie  es im Handbuch zum ATARI
beschrieben ist.

HARDPART
Mit HARDPART knnen Sie bei Bedarf die Festplatte Ihres ATARI neu
partitionieren.  Das erzeugte Format ist voll ATARI-kompatibel.
Beachten Sie, da beim Partitionieren  alle eventuell bereits
vorhandenen Daten auf der Platte unwiederruflich gelscht werden.
Stellen Sie vor dem Starten von HARDPART sicher, da ein Zugriff auf
die Platte be- reits mglich ist. Hierzu knnen Sie beispielsweise
HDDRIVER von Diskette starten.

Nach dem Start von HARDPART gelangen Sie in einem Dialog, in dem Sie
die Platte  auswhlen knne, die neu partitioniert werden soll. Wird
diese Platte nicht angezeigt,  mu HDDRIVER zunchst mit HDDRCONF so
konfiguriert werden, da die Gerteadres- se dieser Platte erkannt
wird. Nach der Auswahl des Gertes erscheint eine Dialogbox, der Sie
die Kapazitt der  Platte und die aktuelle Aufteilung entnehmen knne.
Im oberen Bereich des Dialog wird  angezeigt, welches Gert und welche
Einheit zur Zeit bearbeitet wird. Bei SCSI- und  IDE-Platten wird
zunchst der Plattentyp aufgefhrt.

Falls es das erste Mal ist, da die Platte partitioniert wird, knnen
durchaus unsinnige  Partitionsdaten vorliegen; ignorieren Sie diese
einfach und geben Sie Angaben nach Ihren  Vorstellungen ein. HARDPART
bietet zwei Eingabemodi fr die Kapazitt der einzelnen Partitionen
an:  Sie haben die Wahl, die Partitionsgren entweder in MBytes oder
anhand von Sektoran- gaben vorzugeben. Mit den Knpfen MByte und
Sektors kann zwischen beiden Modi  umgeschaltet werden. Wenn Sie mit
der Organisation von Daten auf Festplatte nicht so  vertraut sind,
sollten Sie alle Angaben in MByte vornehmen. HARDPART kann eine Platte
in bis zu 40 Partitionen aufteilen. Dabei ist zu beachten,  da TOS
zur Zeit maximal 14 Partitionen erkennt. Die Definition von mehr als
14 Parti- tionen ist nur dann sinnvoll, wenn Sie alternative
Betriebssysteme (beispielweise einen  Macintosh-Emulator) auf Ihrem
ATARI betreiben und hierfr Partitionen bereitstellen  wollen. Diese
Programme reservieren bei der Installation einzelne Partitionen fr
eigene  Zwecke, so da diese anschlieend von TOS nicht mehr erkannt
werden. Nhere Hin- weise zu diesem Sachverhalt liefern die Handbcher
zu solchen Systemen. Bei einer  ATARI-kompatiblen Partitionierung, wie
sie HARDPART vornimmt, werden von anderen  Betriebssystemen hufig nur
die ersten drei Partitionen erkannt. Befinden sich nach dem Eintragen
der Partitionsdaten noch unbelegte Sektoren auf der  Platte, knnen
diese mit dem Knopf Divide gleichmig auf die Partitionen aufgeteilt
werden. berschreitet die Summe der Kapazitten das Fassungsvermgen
der Platte,  wird dies durch einen negativen Wert fr die Zahl der
unbenutzten Sektoren zum Aus- druck gebracht. In diesem Fall werden
beim Divide alle Partitionen entsprechend ver- kleinert. Beim Start
der Partitionierung mit OK berprft HARDPART nochmals alle Partitions
gren und korrigiert diese bei Bedarf entsprechend, fhrt also
automatisch eine Auftei- lung der verbleibenden Sektoren durch. Split
erlaubt es, eine Platte in mehrere gleich groe Partitionen zu
unterteilen. Hierzu  geben Sie lediglich die Zahl der Partitionen ein,
die eingerichtet werden sollen. Mit Old values lschen Sie alle
vorgenommenen nderungen und bringen die mo- mentan gltigen
Partitionsdaten in die Anzeige zurck. Minimum sector size darf nur
dann eingestellt werden, wenn die Platte in Verbin- dung mit TOS 1.04
oder einer neueren Version betrieben wird. Ab TOS 1.04 kann eine
Partition nicht nur 16383, sondern bis zu 32766 Sektoren besitzen. Bei
gleicher Kapazitt  bedeutet dies, da die Sektorgre auf den
einzelnen Partitionen verkleinert werden  kann. Dies ist insbesondere
dann interessant, wenn viele kleine Dateien auf groen Parti- tionen
untergebracht werden sollen, da dann die zur Verfgung stehende
Kapazitt besser  genutzt wird. Haben Sie die Platte gem Ihren
Vorstellungen aufgeteilt, kann nach dem Bettigen  des Knopfes OK die
Partitionierung gestartet werden. Vergewissern Sie sich nochmals,  ob
Sie die richtige Platte ausgewhlt haben. Nach der Partitionierung
sind alle bisherigen  Daten auf dieser Platte verloren! Beim Verlassen
von HARDPART wird, sofern neu partitioniert wurde, ein Reset ausge
lst. Dieser Vorgang ist notwendig, damit das Betriebssystem des ATARI
die neue Parti- tionierung erkennt. 
