    Anleitung zu SCHNIPP und SCHNAPP

1    Wozu SCHNIPP?
2    Datei sichern mit SCHNIPP
3    Datei restaurieren mit SCHNAPP 
4    Dialoge
4.1  Dialog 'SCHNxPP in Arbeit':
5    Fehlermeldungen
5.1  Fehler whrend SCHNIPP
5.2  Fehler whrend SCHNAPP
6    Allgemeines
6.1  Inside SCHNIPP
6.2  Glossar
6.3  Das war mein Leben
6.4  The next generation
7    Copyright, Haftung, Nutzungsrechte und Danksagungen 
7.1  Haftung 
7.2  Copyright 
7.3  Verwendete Software
7.4  Adresse des Autors
7.5  Zum Thema Spende
7.6  Dank 

1  Wozu SCHNIPP?
    Schon mal das Problem gehabt,
    - da die gerade auf der Platte erstellte Datei fr eine Sicherung 
    auf Diskette zu gro ist? 'Packen' oder 'Archivieren' werden viele 
    nun sagen.
    - da es eben die gepackte Datei ist, die um ein paar Byte zu gro 
    ist?
    Nun, es gibt vier Mglichkeiten:
    - Auf eine Sicherung verzichten.
    - Ein Backup-Programm-verwenden, das in der Bedienung so kompliziert 
    ist, da Ihnen nur bei dem Gedanken daran schon ganz schlecht wird, 
    und das zustzlich noch schlecht oder gar nicht komprimiert.
    - Ein greres Diskettenlaufwerk kaufen.
    - SCHNIPP und SCHNAPP benutzen.

2  Datei sichern mit SCHNIPP
    SCHNIPP verteilt eine einzelne groe Datei auf mehrere Disketten 
    (Laufwerk A oder B). Dabei knnen Disketten mit beliebigem Format, 
    auch teilweise schon beschrieben, verwendet werden. SCHNIPP fllt die 
    Disketten bis zum Rand. Die Disketten werden in der Extension von 001 
    bis xxx durchnummeriert. Der Name der Datei wird bei den 
    SCHNIPP-Files beibehalten. Alternativ knnen die SCHNIPP-Files auch 
    auf der Platte erzeugt werden. Dazu mu die gewnschte Dateigre und 
    der Pfad fr die Dateien nach [OK] ausgewhlt werden.

3  Datei restaurieren mit SCHNAPP 
    SCHNAPP ist der Bruder von SCHNIPP. Der eine ist ohne den anderen 
    aufgeschmissen. SCHNAPP kann die verteilte Datei wieder zu einer 
    ganzen zusammenfgen. Dazu mu eines von den SCHNIPP-Files (die auf 
    der Diskette) angewhlt werden und - falls gewnscht - auch ein neuer 
    Ziel-Pfad. 
    SCHNAPP kannn auch dazu verwendet werden, um Informationen ber die 
    Datei im SCHNIPP-File einzuholen. SCHNAPP erkennt gleichnamige 
    SCHNIPP-Files verschiedener Herkunft.

4  Dialoge
    Fr beide Routinen ist ein Schalter vorgesehen, mit dem die 
    Bildschirmausgaben reduziert werden knnen. Es wird, wenn mglich, 
    das ganze SCHNIPP-File in einem Rutsch geschrieben, was die 
    Geschwindigkeit erhht, allerdings weniger Ausgaben bewirkt.

4.1  Dialog 'SCHNxPP in Arbeit':
    Der gesamte Balken gibt die Gre der SCHNIPP-Datei in Prozent 
    wieder, der schwarze Balken den aktuellen Stand. Dazwischen gibt es 
    einen Balken, der die aktuelle Diskette wiedergibt. Die Texte ober- 
    und unterhalb des Balkens geben Informationen ber das SCHNIPP-File 
    und die bearbeitete Diskette wieder. 
    Die Anzahl der Disketten wird beim SCHNIPPen nur geschtzt. Dieser 
    Schtzwert wird auch im SCHNIPP-Kopf eingetragen. Nur die erste (nach 
    Anforderung) und letzte Diskette knnen die korrekte Anzahl 
    SCHNIPP-Files enthalten. SCHNIPP und SCHNAPP fordern ber Dialoge die 
    einzelnen Disketten an. SCHNAPP kann auch alle SCHNIPP-Files auf 
    einmal lesen, wenn sie vorher in dasselbe Verzeichnis kopiert wurden. 
    Whrend des Dialoges 'SCHNxPP in Arbeit' kann die Bearbeitung durch 
    Druck auf <ESC> abgebrochen werden, aber nur zwischen zwei nderungen 
    im Balken.

5  Fehlermeldungen

5.1  Fehler whrend SCHNIPP
    Volle oder nicht lesbare Disketten werden abgewiesen und es wird eine 
    neue Diskette verlangt. Nach Problemen beim Schreiben wird 
    abgebrochen.

5.2  Fehler whrend SCHNAPP
    Falsche oder nicht lesbare Disketten werden abgewiesen und eine 
    andere verlangt. Nach Problemen beim Lesen wird abgebrochen. Bei 
    gleichnamigen SCHNIPP-Files verschiedener Sessions wird gemeckert.

6  Allgemeines

6.1  Inside SCHNIPP
    Insider Info: Jedes SCHNIPP-File hat einen Header von 1024 Byte, in 
    dem Verwaltungsdaten abgelegt sind. Ab da kommen bis zum Fileende im 
    SCHNIPP-Block die Daten der geschnippten Datei. Man knnte 
    SCHNIPP-Blcke also auch per Hand wieder zusammenfgen. Dazu schneide 
    man jeweils 1024 Byte am Anfang der SCHNIPP-Files ab und fge die 
    Blcke in der durch die Numerierung vorgegebenen Reihenfolge 
    zusammen.
    SCHNIPP und SCHNAPP verwenden fr das I/O-Handling die 
    GEMDOS-Funktionen Dfree, Fopen, Fcreate, Fwrite, Fread, Fseek und 
    Fclose.
    Hinzugelinkt wurden die Module GLOBAL.O von J&D Gei aus dem Buch 
    'Vom Anfnger zum GEM-Profi', sowie MYDIAL.LIB von Olaf Meisiek 
    (Interface) und NKCC.O von Harald Siegmund.

6.2  Glossar
    SCHNIPP-Datei   = Die groe Datei auf der Platte, die zerkleinert auf 
                      Disketten verteilte werden soll.
    schnippen       = SCHNIPP-Datei auf Disketten verteilen.
    SCHNIPP-File    = Datei auf der Diskette, die einen Teil der 
                      SCHNIPP-Datei zuzglich dem SCHNIPP-Kopf enthlt.
    SCHNIPP-Block   = Die Daten der SCHNIPP-Datei ab dem 1024. Byte.
    SCHNIPP-header  = SCHNIPP-Kopf
    SCHNIPP-Kopf    = Die ersten 1024 Byte eines SCHNIPP-Files. Enthlt 
                      Informationen ber die SCHNIPP-Datei und zur 
                      SCHNIPP-Session.
    SCHNIPP-Session = Vorgang, bei dem eine SCHNIPP-Datei komplett auf x 
                      Disketten verteilt wird.

6.3  Das war mein Leben
      1.00  Erste Version mit Mydials und Status-Balken
      1.01  Schreiben auf Disk flexibler, sollte auch als ACC laufen.
      1.02  Unterscheidung Motorola/Intel-Format im Header fr 
            DOS-Version.
      1.03  Unter-Balken fr jede Diskette, Ausgabe der Diskettenanzahl
      1.04  Statuszeile, gemeinsame Versionsnummer, Turboschalter, 
            Diskettengre
      1.05  Gemeinsame Resource, Zufallsvariable im Datei-Header
      1.06  Fehler bei Long-berlauf in Verbindung mit Balken und falsche 
            Berechnung bei 820k Disketten beseitigt. Strukturen werden 
            elementweise geschrieben. Bei Abbruch wird der Header in der 
            letzten Datei mit einem Abbruch-Flag neu geschrieben. 
            Umlenkung der SCHNIPP-Files auf ein Plattenlaufwerk. 
            Diskettengren werden etwas anders berechnet. Fehler bei 
            Ausgabe im Arbeits-Fenster von SCHNAPP beseitigt.
      1.07  Info-Dialoge ein- und kleinere Fehler ausgebaut.
      1.08  Probleme bei der Erkennung von DOS-Schnipp-Files behoben.
            Dateien mit der vorgegebenen Gre fr 1,4 MB-Files sollten 
            nun auch auf eine 1,4 MB-Diskette passen. 

6.4  The next generation
    Mal sehen, Unix-split- und Splitter-Komatibilitt, Fortfhren 
    abgebrochener Sessions, ein Programm statt zwei, ...
    Soviel interesse scheint es aber gar nicht zu geben.

7  Copyright, Haftung, Nutzungsrechte und Danksagungen 

7.1  Haftung 
    Fr die durch die Benutzung dieses Programms entstandenen Schden an 
    Dateien, Festplatten, Monitoren, Rechnern, Personen oder sonstigen 
    Gegenstnden bernehme ich keinerlei Haftung. 

7.2  Copyright 
    Soweit so gut. Hier sollte noch klargestellt werden, da dieses 
    Programm, wie fast alle Programme, PD-Software ist, ich allerdings 
    ausdrcklich    N I C H T   auf das Copyright verzichte. Unter der 
    Voraussetzung, da die zum Archiv gehrenden Dateien unverndert 
    weitergegeben werden, darf SCHN_PP fr private Anwender frei kopiert 
    und benutzt werden. Alle Rechte (Copyright, Vertrieb...) fr SCHN_PP 
    liegen beim Autor (F. Nicklisch). Eine kommerzielle Nutzung in jeder 
    Form (dies schliet auch den Vertrieb ueber 
    Public-Domain-Sammeldisketten oder hnliches ein) ist ohne Erlaubnis 
    des Autors   N I C H T   G E S T A T T E T.   Die Erlaubnis wurde bis 
    heute erteilt an Michael Wehner (Skyline CD).

7.3  Verwendete Software
    Hinzugelinkt wurden die Module GLOBAL.O von J.&D. Gei aus dem Buch 
    'Vom Anfnger zum GEM-Profi' (Hthig Verlag), sowie MYDIAL.LIB von 
    Olaf Meisiek (Interface) und NKCC.O von Harald Siegmund.
    Zur Erstellung des Programms wurden Pure C (ASH) und Interface 
    (Shift/Team Computer) verwendet.

7.4  Adresse des Autors
    Zu erreichen bin ich derzeit unter:

    Fred-D. Nicklisch 

    Moltkestr. 19, App.76
    52066 Aachen 
    EMail: Fred_Nicklisch@ac.maus.de

7.5  Zum Thema Spende
    Ich habe dieses Programm ausschlielich in meiner Freizeit 
    programmiert, nicht um damit Geld zu verdienen, sondern weil ich Spa 
    daran hatte. Dieses Programm, da mich zwar eine Menge Zeit gekostet 
    hat, ist aber nicht so riesig, da es irgendwelche Gebhren 
    rechtfertigen wrde (s.o., Spa und so). Leider geht der Trend im 
    Atari-Sektor immer mehr in Richtung Shareware (Lhnware ohne 
    Service). Fr das kleinste (Dateigre anzeigen) noch so schlechte 
    Programm (No GEM) werden inzwischen Shareware-Gebhren erhoben. Das 
    geht ja auch ganz einfach: Rename 'PD' in 'Shareware'. Und dann noch 
    mit den seltsamsten Argumenten: 'Armer Student', 'Hobby mu 
    finanziert werden', 'ein Auto mu man auch bezahlen', 'sonst gibt es 
    keine weiteren Versionen'. 
    Wo sind die Leute, die aus Spa programmieren?
    Aus all diesen Grnden ist dieses Programm kostenlos. Falls jemand 
    meint, er msse meine Arbeit honorieren, ... :-)

7.6  Dank 
    Meinen ausdrcklichen Dank an
    - Rdiger Grenda, fr's ausfhrliche Beta-Testen,
    - die scheinbar zufriedenen Benutzer, die mich nicht genervt haben.
    Wer sich bei mir bedanken will, erreicht mich unter obiger Anschrift.

    Fred Nicklisch, Aachen, 03.01.1996
