UserReg
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Version 1.0 vom 16.5.94


                                     Anleitung 
                                     *********
 
Inhalt

1 Programm, Shareware, Autor
2 Bedienung
2.1 Allgemeines
2.2 Funktionen-Men
2.2.1 Konfigurationsdialog
2.2.2 Export
3 Schlsselerzeugung
4 bernahme von Daten aus dem Clipboard
5 Dateien
5.1 Importieren von fremden Dateien
5.2 Datenformat Userliste



1. Programm, Shareware, Autor

UserReg dient zur Archivierung und Verwaltung der Daten von 
registrierten Benutzern von Share-/Lhnwareprogrammen und zur 
automatischen und flexiblen Schlsselgenerierung.
Ein bernahme der Daten aus dem Clipboard ist mglich.
UserReg luft als Applikation und als Accessory.

UserReg ist Shareware und kostet DM 15.-. Das Programm darf maximal
2 Wochen ausprobiert werden, danach ist der Sharewarebeitrag zu 
entrichten oder das Programm zu lschen.

Autor:

David Reitter
Albinistr. 10
55116 Mainz
Tel. 06131-233255

Email: david_reitter@wi2.maus.de (Internet)
       David Reitter @ WI2       (MausNet)

KTO 0229773
BLZ 550 700 40
    Deutsche Bank Mainz


Sie knnen ihren Sharewarebeitrag per Post zuschicken oder auf mein 
Konto berweisen (Namen und Adresse angeben!). Dann bentige ich noch 
einen frankierten Rckumschlag und eine Leerdiskette (alternativ 5 DM 
mehr). Auf dieser Diskette erhalten Sie neben der neusten Version von 
UserReg eine Dokumentation der Schlsselprogrammschnittstelle und den 
(codierten) GFA-Basic-Sourcecode zur Einbindung eigener 
Schlsselroutinen bei Accessory-Betrieb. Fehlt die Leerdiskette, 
werden Sie nur als Benutzer registriert und drfen damit UserReg 
weiter nutzen.

Ihre Daten werden zur eigenen Nutzung (nicht zur Weitergabe) 
elektronisch und schriftlich gespeichert.

Die Benutzung des Programms UserReg geschieht auf eigene Gefahr, der 
Autor lehnt jede gesetzlich nicht vorgeschriebene Haftung ab.

Das Programm darf frei ber Mailboxen verteilt werden und kopiert 
werden. Es darf von PD-Versnden in Sammlungen aufgenommen und 
verbreitet werden, sofern nicht mein Einspruch vorliegt. Bedingung fr 
jede Weitergabe des Programms ist, da dieser Text in unvernderter 
Fom beiliegt.


2. Bedienung

2.1 Allgemeines

Das Programm sollte sich selbst erklren, so da hier keine 
ausfhrlichen Angaben zur Bedienung gemacht werden. UserReg kann 
sowohl als normale Applikation als auch als Accessory betrieben 
werden. (Einfach in PRG bzw. ACC umbenennen!)

Dennoch einige Tips:
Der User Nr. 0 ist immer der sogenannte "Standarduser". Machen Sie 
hier bitte die Einstellungen, die bei Neueingabe eines Users 
vorgegeben werden sollen. Das Datum wird bei Neueingabe eines Users 
automatisch eingesetzt, kann aber noch editiert werden. Der Button 
"Firma" dient der Erkennung des Nachnamens beim Sortieren nach Namen, 
damit registrierte Firmen unter ihrem Firmennamen und nicht etwa unter 
ihrem Zusatz einsortiert werden.

2.2 Funktionen-Men
Im Men, das links unten im Dialog durch Mausklick auf "Funktionen" zu 
erreichen ist, kann man eine neue Userdatei anlegen, Userdaten laden, 
Userdaten speichern, eine Programminfo und eine User-Statistik 
aufrufen.
Auerdem kann man einige nher zu erluternde Funktionen aufrufen:

2.2.1 Konfigurationsdialog
Der Button "interne Schlsselroutinen benutzen" sollte nur aktiviert 
werden, wenn Sie nach Registrierung mit dem Sourcecode ihre eigenen 
Schlsselroutinen implementiert haben, denn dann werden diese anstatt 
des anzugebenden Programms benutzt.
Wenn ein Schlssel erzeugt werden soll, kann dafr auch ein Programm 
gestartet werden. Den Pfadnamen geben Sie bitte durch Klick auf den 
"Key-Prg"-Button an. An dieses Programm knnen verschiedene Daten des 
Users (z.B. Name, Strae, Ort, Datum...) bergeben werden. Wie Sie das 
bewerkstelligen, erfahren Sie, wenn Sie sich fr UserReg registriert 
haben lassen.
Das Starten des Programms ist bei Accessorybetrieb nicht mglich, 
stattdessen sollten dann die implementierten Schlsselroutinen benutzt 
werden.

2.2.2 Export
Hiermit knnen Sie Anwenderlisten drucken und diese auch in eine Datei 
schreiben. Bitte whlen Sie zwischen:

- Anwenderliste
Jeweils eine Zeile pro Anwender, sehr praktisch

- Anwenderliste vierzeilig
Enthlt mehr Angaben ber den Anwender, es werden vier Zeilen pro 
Anwender geschrieben/gedruckt.

- Adreaufkleber
Nur die Namen und Adressen der Anwender hintereinander.

Das "Daten"-Men ist nur bei der Ausgabe einer normalen Anwenderliste 
whlbar. Hier knnen Sie auswhlen, welche Angaben in der 
Anwenderliste vorkommen sollen.

Mit der Angabe "Zeilenabstand" stellt man - wer htte es anders 
gedacht - ein, wieviele Leerzeilen zwischen den einzelnen Benutzern 
geschrieben/gedruckt werden sollen. Dies ist besonders beim Ausdrucken 
mehrerer Adreaufkleber zur Justierung des Druckvorgangs ntig (damit 
die Adressen schn genau auf die Aufkleber gedruckt werden!).

Schlielich knnen Sie noch den Filter aktivieren. Wenn Sie diesen 
Button anwhlen, erscheint ein Dialog, in dem Sie konfigurieren 
knnen, nach welchen Kriterien die User ausgedruckt werden sollen:
- Datum
  nur User, die zwischen zwei Daten registriert wurden
- Suchstring
  nur User, die in ihren Daten den einzugebenden Suchstring 
  (Gro/Kleinschreibung wird nicht beachtet), enthalten
- Firmen
  nur Firmen werden bernommen

  (Es erfolgt eine Logisch-Und-Verknpfung.)
 
- invertiert
  Es werden genau die anderen User bernommen, d.h. die, die sonst 
  herausgefallen wren.


3. Schlsselerzeugung

Oftmals schaltet der Sharewareautor einen Benutzer nach Eingang der 
Registrierungsgebhr durch Mitteilung eines Schlssel frei, den der 
Benutzer im Programm eingibt. Das Programm berprft die Richtigkeit 
des Schlssels und gibt dann oft zustzliche Funktionen frei, die dem 
Benutzer dann zur Verfgung stehen, weil er sich registrieren lies. 
Der Schlssel ist abhngig vom Namen und anderen Daten, so da er auch 
diese im Programm einzugeben hat. Dadurch wird ein gewisser Schutz vor 
Raupkopiererei und Weitergabe des Schlssels (der ohne den Namen 
nichts wert ist) gewhrleistet.
Natrlich mu man sich erstmal ein paar Algorithmen zur Erzeugung des 
Schlssels aus dem Namen und z.B. dem Ort einfallen lassen. Ich 
empfehle:
- Entweder nur Zahlen oder nur Grobuchstaben
- auf keinen Fall Umlaute oder Leerzeichen im Schlssel
- gewisse Fehlertoleranz beim Namen (Leerzeichen an Anfang und Ende 
  entfernen z.B.)
- Schlssel sollte nicht zu lang sein

Diese Schlssel kann man nun gleich von UserReg erzeugen lassen. Dazu 
mu UserReg natrlich den zu verwendenden Algorithmus kennen. Es gibt 
zwei Mglichkeiten:

a) Aufruf eines weiteren Programmes (nicht bei ACC-Betrieb mglich), 
   das die Parameter via Kommandozeile erhlt
b) Einbindung der Algorithmen in UserReg. Dazu erhalten Sie den 
   GFA-3.x-Quellcode von UserReg. Sie sollten GFA-Basic programmieren 
   knnen und im Besitz des Compilers sein. Der Quellcode, den Sie von 
   mir erhalten, ist verschlsselt, aber dennoch ohne Probleme 
   lauffhig. Sie knnen trotzdem ihre Routinen sehr leicht in eine
   Prozedur einbauen. Wenn Sie wollen, kann ich dies auch fr Sie 
   bernehmen.
   
Fr a) und b) mu man sich fr UserReg registrieren lassen, um bei a) 
an die Dokumentation der Schnittstelle und bei b) an den Quellcode zu 
kommen.

Die Schlsselerzeugung wird durch den Button "Key" ausgelst.


4. bernahme von Daten aus dem Clipboard

Mit dieser praktischen Funktion knnen Sie als Email-Benutzer nach dem 
Erhalt einer Registrierung diese einmal ins Clipboard speichern 
(moderne Frontends und Terminalprogramme speichern Briefe mit der 
"Kopieren"-Funktion ins Clipboard), und UserReg liest sie dann aus.

Zum Auslesen von solchen Informationen mssen die Daten in dem im 
Clipboard stehenden Text folgendermaen vorhanden sein:

Registrierung

  Name: Theo Tester
Strae: Maienaue 42
   Ort: 12345 Glcksweiler
  Land: Australien

Die Leerzeichen vor "Name:" etc. knnen entfallen. Wichtig ist nur der 
zeilenweise Aufbau. Zum Erkennen einer Registrierung mu im 
Clipboardtext auch der String "REGISTR" (gro/klein spielt keine 
Rolle) zu finden sein.
Wenn Sie also eine Registrierung dieser Form erhalten haben, speichern 
Sie in etwa diesen Ausschnitt ins Clipboard und starten Sie UserReg 
(am besten als ACC!). Es wird ein neuer Usereintrag angelegt, die 
Daten werden aus dem Clipboard ausgelesen und schon eingetragen.

5 Die Dateien

5.1 Importieren von fremden Dateien

Vielleicht haben Sie ihre Daten bereits in Form einer anderen Datei 
(zum Beispiel mit einem ASCII-Editor in ein Textfile) gespeichert. Um 
diese nun schnell ins Format von UserReg zu bringen, ohne alle Datn 
neu eingeben zu mssen, liegt ein kleines, flexibles 
Konvertierungsprogramm bei. Um ihm zu sagen, in welchem Format ihre 
bisherige Datei vorhanden ist, verwenden Sie bitte einen beliebigen 
ASCII-Texteditor und schreiben Sie eine kleine Konfigurationsdatei.
Folgende Bedingungen mssen fr die bisherige Datei erfllt sein:
- Es mssen die Daten fr einen User immer zusammen stehen
- Die Datei mu regelmig aufgebaut sein.

Nun die Beschreibung der Konfigurationsdatei:

Die Datei mu zeilenweise aufgebaut sein. In einer Zeile kann entweder 
eine Anweisung, eine Formatangabe oder ein Kommentar stehen.

Anweisungen:
Mit Anweisungen stellen Sie Parameter fr die gesamte Datei ein. Sie 
haben global, d.h. fr die gesamte Datei, Gltigkeit.

 #ZO
 Zeilenorientiert:
  Ein Zeilenende bedeutet grundstzlich: Nchster User

 *x
 Userendekennzeichnung:
 Das Zeichen "x" (einsetzen!) bedeutet immer: Nchster User
 Wenn das Ende der Formatdatei erreicht wird, wird immer "nchster 
 User" angenommen. Wenn Sie z.B.
 *#
 angeben, dann werden bei Erreichen eines "#"-Zeichens die Daten des 
 nchsten Users erwartet.

Formatzeilen:
 Jede Formatzeile steht fr ein in der zu konvertierenden Datei 
 vorhandene Position bei jedem User.

 <Zieldata>+<Typ>+<Typ-Parameter>

 Fr <Zieldata>
 "N" Name
 "S" Strae
 "O" Ort
 "L" Land
 "T" Telefonnummer
 "E" E-Mail-Adresse
 "1" Anmerkung 1
 "2" Anmerkung 2
 "G" Geldbetrag
 "Z" Zahlungsart
 "D" Registrierdatum
 "0" Dummy => wird verworfen
 (fr "N","S","O","L","T","E","1","2" maximal 40 Zeichen)

 Fr <Typ>

 "T" String, beendet durch TAB oder Zeilenende
 "Z" String, beendet durch Zeilenende
 "C" String, beendet durch ASCII-0
 "A" String: Ein Lngen-Byte, danach String
 "D" Data: Anzahl <Typ-Parameter> Zeichen werden eingelesen
 "L" 4-Byte-Long-Integer
 "W" 2-Byte-Word-Integer
 "B" 1-Byte-Integer
 "=" Nicht aus Quelldatei einlesen, sondern mit <Typ-Parameter> belegen
     Wird dieser Typ verwendet, handelt es sich um eine Anweisung


Kommentare
 knnen mit ";" oder "" am Anfang der Zeile eingeleitet werden


----
Falls dies zu kompliziert gewesen sein sollte, hier nun eine 
Beispiel-Konvertierungsdatei:

----------------
;Konvertierung der REG_USER.LST (RG1) nach USL

#ZO

NT
OT
ET
ST
DT
TT

L=Deutschland
-----------------

Mit diesem Format kann man eine solche Datei ins UserReg-Format 
bringen (Tab-Trennung!):

----
Theo Tester	12345 Glcksweiler		Maienaue 42	01.05.1994	0344141
.
.
.
.
----
Als Land wird hier standardmig "Deutschland" angenommen.

Bei der Konvertierung von Daten werde ich gerne versuchen, 
registrierten Benutzern behilflich zu sein.

5.2 Format der Userdateien (USL)

Zeilenweiser Aufbau

Header:
- Anzahl der Eintrge pro User
(ggfs. zur Aufwrtskompatibilitt)

Datensatz:

- Name (wenn erstes Zeichen = '#', dann Firma!)
- Strae
- Ort
- Land
- Telefonnummer
- E-Mail-Adresse
- Anmerkung 1
- Anmerkung 2
- Registrierungsgebhr
- Zahlungsart (0=bar, 1=Scheck, 2=Konto)
- Datum (TTMMJJ) (ggfs. leer)

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Vielen Dank fr Ihre Aufmerksamkeit, weiterhin frohes Programmieren 
und viele registrierte Benutzer wnscht

 David Reitter
 Mainz, den 18.5.1994
 
