Mithilfe der N-Port-ID-Virtualisierung (NPIV) können Sie einen einzelnen physischen Fibre-Channel-HBA-Port für mehrere virtuelle Ports mit jeweils eindeutigen Kennungen gemeinsam verwenden. Durch diese Funktionalität können Sie den Zugriff von virtuellen Maschinen auf LUNs für jede virtuelle Maschine steuern.

Jeder virtuelle Port wird durch zwei WWNs (World Wide Names) gekennzeichnet: einen World Wide Port Name (WWPN) und einen World Wide Node Name (WWNN). Diese WWNs werden durch vCenter Server zugewiesen.

Detaillierte Informationen zum Konfigurieren von NPIV für eine virtuelle Maschine finden Sie unter vSphere-Speicher.

Für die NPIV-Unterstützung gelten die folgenden Einschränkungen:

NPIV muss auf dem SAN-Switch aktiviert sein. Wenn Sie Informationen zum Aktivieren von NPIV auf den Geräten benötigen, setzen Sie sich mit dem Switch-Hersteller in Verbindung.

NPIV wird nur für virtuelle Maschinen mit RDM-Festplatten unterstützt. Virtuelle Maschinen mit herkömmlichen virtuellen Festplatten verwenden weiterhin die WWNs der physischen HBAs des Hosts.

Die physischen HBAs auf dem ESXi-Host müssen mithilfe seiner WWNs auf eine LUN zugreifen können, sodass alle virtuellen Maschinen auf diesem Host mithilfe ihrer NPIV WWNs auf diese LUN zugreifen können. Stellen Sie sicher, dass sowohl auf den Host als auch auf die virtuellen Maschinen zugegriffen werden kann.

Die physischen HBAs auf dem ESXi-Host müssen NPIV unterstützen. Wenn die physischen HBAs NPIV nicht unterstützen, greift die auf diesem Host ausgeführte virtuelle Maschine für den LUN-Zugriff auf die WWNs der physischen HBAs des Hosts zurück.

Jede virtuelle Maschine kann über bis zu 4 virtuelle Ports verfügen. NPIV-fähigen virtuellen Maschinen werden genau 4 NPIV-verbundene WWNs zugewiesen, die für die Kommunikation mit physischen HBAs über virtuelle Ports verwendet werden. Daher können virtuelle Maschinen bis zu 4 physische HBAs für NPIV-Zwecke verwenden.

Um die WWNs einer virtuellen Maschine zu bearbeiten, schalten Sie die virtuelle Maschine aus.

Stellen Sie sicher, dass die virtuelle Maschine über einen Datenspeicher mit einer LUN verfügt, die dem Host zur Verfügung steht.

1

Wählen Sie eine virtuelle Maschine.

Wählen Sie in der Bestandsliste der virtuellen Maschinen und Vorlagen eine Gruppe virtueller Maschinen und in der Liste auf der rechten Seite eine virtuelle Maschine aus.

Suchen Sie nach einer virtuellen Maschine und wählen Sie sie in der Liste der Suchergebnisse aus.

2

Klicken Sie im Bereich „VM-Hardware“ auf Einstellungen bearbeiten.

3

Klicken Sie auf VM-Optionen.

4

Klicken Sie auf das Dreieck „Fibre-Channel-NPIV“, um die NPIV-Optionen zu erweitern.

5

(Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen NPIV für diese virtuelle Maschine vorübergehend deaktivieren.

6

Wählen Sie eine Option für die Zuweisung von WWNs aus.

Wählen Sie die Option Unverändert lassen (Leave unchanged), um die WWNs nicht zu ändern.

Um über vCenter Server oder den ESXi-Host neue WWNs zu generieren, wählen Sie die Option Neue WWNs generieren.

Um die derzeitigen WWN-Zuweisungen zu entfernen, wählen Sie die Option WWN-Zuweisungen entfernen (Remove WWN assignment).

7

Klicken Sie auf OK.